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Private Pflegeversicherung vergleichen, wichtiger denn je

Private Pflegeversicherung vergleichen, wichtiger denn je

Schließen Sie eine Pflegezusatzversicherung ab, bevor Sie als Pflegefall Ihren Kindern zur Last fallen oder dem Sozialamt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind.

Direkt zu den Themen:

Wie Sie mit unserem Pflegezusatz Vergleichsrechner Ihr Pflegerisiko in 5 Minuten passgenau absichern.

Sie haben es sicher schon in Ihrer Familie, bei ihren Verwandten oder ihren Freunden erlebt: Jemand braucht plötzlich eine Pflege. Das Leben der Angehörigen ist auf den Kopf gestellt.

Zum einem musste die Pflege des Betroffenen sichergestellt werden – entweder durch die Familie, mit einen professionellen Pflegedienst oder gar in einem Pflegeheim.

Zum anderem fielen ab sofort hohe Kosten an. Gerade die professionelle Pflege kostet eine Stange Geld. Pflegebedürftige müssen oft Knall auf Fall monatlich bis zu etlichen Tausend Euro für ihre Pflege aufbringen.

„Das zahlt doch die Pflegeversicherung“, mögen Sie einwenden. Schön wär`s. Leider stimmt das nicht. Erfahren Sie, welche Kosten die Pflegeversicherung übernimmt.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist keine Vollkaskoversicherung

Immer mehr Deutsche werden älter. Umso mehr alte Leute werden irgendwann pflegebedürftig. Es kann jeden treffen. Schon heute müssen etwa 2,6 Millionen Menschen gepflegt werden. Experten schätzen, dass es bis 2050 etwa 4,4 Millionen Pflegebedürftige geben wird.

Nach dem Barmer GEK Pflege Report von 2015 wird insbesondere die Zahl hochbetagter Pflegebedürftiger erheblich steigen. Heute sind 30 % der pflegebedürftigen Männer und 70 % der pflegebedürftigen Frauen über 85 Jahre alt. 2060 wird der Anteil pflegebedürftiger Männer und Frauen über 85 Jahre 60% und 70% ausmachen.

https://presse.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Infothek/Studien-und-Reports/Pflegereport/Pflegereport-2015/Barmer-GEK-Pflegereport-2015.html

Duschen, Anziehen, Blutzucker messen – Pflegebedürftige können sich meistens nicht mehr selbst versorgen. Sie müssen betreut werden, um den Alltag zu bewältigen. Immer weniger Angehörige stehen wegen veränderter Lebenskonzepte zur Verfügung, um pflegebedürftige Familienmitglieder zu versorgen. Traurige Folge: Mehr Pflegebedürftige sind auf fremde Hilfe angewiesen.

So wurde 1995 gemäß Sozialgesetzbuch (SGB XI) die Pflicht zum Abschluss einer Pflegeversicherung eingeführt, um:

1. die finanziellen Belastungen für Pflegefälle und deren Angehörige abzufedern.
2. die Sozialhilfeträger zu entlasten.
3. Pflegefälle davor zu bewahren, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein.
4. den Ausbau einer Pflegeinfrastruktur zu fördern.

Seither sind automatisch alle gesetzlich Krankenversicherten bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse sowie alle privat Krankenversicherten bei ihrer privaten Krankenversicherung pflegeversichert.

Beihilfeberechtigte Beamte müssen eine beihilfekonforme private Pflegeversicherung abschließen.

Um die Beiträge stabil und die Ausgabenentwicklung unter Kontrolle zu halten, wurde die gesetzliche Pflegeversicherung nicht als Vollversicherung konzipiert.

Die Pflegeversicherung übernimmt nicht alle Pflegekosten

Da die Pflegeversicherung keine Vollversicherung ist, sind die Leistungen nahezu alle in der Summe nach oben begrenzt. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung unterscheiden sich nach der Art der Pflege und dem Schweregrad der Pflegebedürftigkeit.

Beachten Sie: Die verschiedenen Leistungen sind nicht gleichrangig. Es gelten die Grundsätze:

  • Prävention und Rehabilitation vor Pflegeleistungen
  • ambulante Pflege vor teil- und vollstationären Pflegeleistungen

Man unterscheidet zwischen:

  • Sachleistungen: Das sind die Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes oder Pflegeheims.
  • Geldleistungen zur freien Verfügung. Sie erhalten eine Zahlung, wenn Sie sich von Angehörigen,Verwandten oder Freunden pflegen lassen.
  • Die Kombination von Sach- und Geldleistungen. Die Pflegeversicherung rechnet bei den Sachleistungen direkt mit dem Pflegedienst bzw. -heim ab.
  • Kostenerstattungen für Heil-, Hilfs- und Pflegehilfsmittel wie Pflegebetten, Betteinlagen, Desinfektionsmittel oder Einmal-Handschuhe

Der Schweregrad der Pflegebedürftigkeit und damit der Leistungsumfang orientieren sich bis Ende 2016 noch nach den Pflegestufen 0, I, II und III.

Dafür müssen Sie als Pflegefall folgende Voraussetzungen erfüllen:

Voraussetzungen und Pflegeleistungen Pflegestufe 0 (Demenz, psychische Erkrankung, geistige Behinderung)

  • keiner oder nur sehr geringer Hilfebedarf, da der Betroffene seinen Alltag trotzdem nicht alleine bewältigen kann.
  • noch nicht erfüllte Voraussetzungen der Pflegestufe I
  • Pflegegeld 123 € pro Monat

und/oder

  • Pflegesachleistungen bis zu 231 € pro Monat
  • zusätzlich gibt es noch

– Leistungen zur Verhinderungspflege
– Zuschüsse zu Pflegehilfsmitteln und zur Verbesserung des Wohnumfeldes

Voraussetzungen und Pflegeleistungen Pflegestufe I (erhebliche Pflegebedürftigkeit)

  • Hilfebedarf für mindestens zwei Aktionen der Grundpflege im Bereich Ernährung, Körperpflege und Mobilität
  • Mehrmals pro Woche Hilfebedarf im Haushalt
  • Zeitaufwand pro Tag mindestens 90 Minuten, davon mindestens 45 Minuten für die Grundpflege
  • Pflegegeld: 244 € pro Monat

und/oder

  • Pflegesachleistungen bis zu 468 € pro Monat

Voraussetzungen und Pflegeleistungen Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftigkeit)

  • Mindestens 3 Mal pro Tag Hilfebedarf für die Grundpflege
  • Mehrmals pro Woche Hilfebedarf im Haushalt
  • Zeitaufwand pro Tag mindestens 3 Stunden, davon mindestens 2 Stunden für die Grundpflege
  • Pflegegeld: 458 € pro Monat

und/oder

  • Pflegesachleistungen bis zu 1.144 € pro Monat
  • bei erheblichem allgemeinen Betreuungsbedarf gibt es

– ein Pflegegeld von 545 € pro Monat

und/oder

– Pflegesachleistungen bis zu 1.298 € pro Monat

Voraussetzungen und Pflegeleistungen Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftigkeit)

  • 24 Stunden Hilfebedarf für die Grundpflege
  • Mehrmals pro Woche Hilfebedarf im Haushalt
  • Zeitaufwand pro Tag mindestens 5 Stunden, davon mindestens 4 Stunden für die Grundpflege
  • Pflegegeld: 728 € pro Monat

und/oder

  • Pflegesachleistungen bis zu 1.612 € pro Monat
  • Härtefallregelung für besonders intensiven und hohen Pflegeaufwand pro Tag

Neu! Pflegeversicherung ab 2017 mit Pflegegraden statt Pflegestufen

Pflegegrade 1-5

Ab dem 1. Januar 2017 werden aufgrund des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) die Pflegestufen 0,I,II und III in Pflegegerade überführt. So

bekommen ebenfalls noch körperliche fitte Demenz- und psychisch Kranke sowie geistig Behinderte die gleichen Pflegeleistungen wie körperlich krankte Pflegefälle.

So werden ab 1. Januar 2017 die bisherigen Pflegestufen in Pflegegerade umgewandelt:

Bisher ab 2017
Pflegestufe 0 Pflegegrad 2
Pflegestufe 1 Pflegegrad 2
Pflegestufe 1 + Eingeschränkte Alltagskompetenz (Demenz) Pflegegrad 3
Pflegestufe 2 Pflegegrad 3
Pflegestufe 2 + Eingeschränkte Alltagskompetenz (Demenz) Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 + Eingeschränkte Alltagskompetenz (Demenz) Pflegegrad 5
Härtefall Pflegegrad 5

Zugleich passt das Gesetz das Begutachtungsverfahren an. Künftig werden Sie nach einem Punktesystem bewertet. Dabei entscheidet künftig, wie viel Pflege Sie gemessen am Grad Ihrer noch vorhandenen Selbstständigkeit brauchen – unabhängig von geistigen und körperlichen Einschränkungen.

Pflegeversicherung Vergleich – Kostenübernahme ab 2017

Die Höhe der monatlichen Pflegeleistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung richtet sich ab 2017 nach dem jeweiligen Pflegegrad.

Die Pflegeversicherung übernimmt ab 2017 folgende Beträge:

Häusliche Pflege Häusliche Pflege / Pflegesachleistungen Vollstationäre Pflege
Durch Angehörige oder Ehrenamtliche Helfer Bsp.: Ambulanter Dienst Pflegeheim
Pflegegrad monatl. Pflegegeld monatl. Pflegegeld monatl. Pflegegeld
1 0,-€ 0,-€ 125,-€
2 316,-€ 689,-€ 770,-€
3 545,-€ 1298,-€ 1262,-€
4 728,-€ 1612,-€ 1775,-€
5 901,-€ 1995,-€ 2005,-€

Bei der häuslichen Pflege kann man für jeden Pflegegrad einen Entlastungsbetrag beantragen. Der Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € p. M. kann auch für Pflegesachleistungen verwendet werden.

Welche Beträge werden bei den Beamten übernommen?

In der Regel bekommen Beamte im Krankheitsfall eine Beihilfe von der Beihilfestelle ihres Dienstherrn. Sie bezahlt 50 % der Behandlungskosten. Die Beihilfestelle und die beihilfekonforme Pflegeversicherung erstatten auch einen Teil der Pflegekosten. Die Höhe der Erstattungssumme orientiert sich u.a. an den Pflegestufen/-graden sowie an den unterschiedlichen Beihilfevorschriften des Bundes und der Länder.

Pflegebedürftige Beamte erhalten eine Beihilfe für ambulante und stationäre Pflegeleistungen – aber keine Kostenerstattung für Unterbringung und Verpflegung (Hotelkosten) im Rahmen der stationären Pflege. Zudem ist die Höhe der Erstattungskosten auf Bund- und Länderebene unterschiedlich festgelegt.

Trotz Pflegeversicherung kann eine Versorgungslücke von bis zu 2.500 € entstehen

In der Pflegestufe III gibt es maximal 1.612 €. Künftig gibt es im Pflegegrad 5 höchstens 2.005 €. So kann trotz gesetzlicher Pflegeversicherung eine Versorgungslücke von bis zu mehreren Tausend € entstehen.

Schon in der Pflegestufe I bzw. im Pflegegrad 1 kann die monatliche Versorgungslücke etliche 100 € ausmachen.

Da die Pflegeversicherung bei einer ambulanten Pflege weniger zahlt, kann die Versorgungslücke bei der häuslichen Pflege sogar noch größer ausfallen.

Fazit: Die tatsächlichen Pflegekosten übersteigen fast immer den Betrag, den die Pflegeversicherung übernimmt. Die restlichen Kosten müssen Sie aus eigener Tasche bezahlen.

Mit fatalen Folgen:

Pflegebedürftige bekommen im Durchschnitt eine Rente von etwa 700 €. Zu wenig, um die restlichen Pflegekosten aus dem laufenden monatlichen Einkommen zu stemmen. Oft müssen sie das mühsam ersparte liquide Vermögen verwenden. In vielen Fällen wird es schnell aufgebraucht. Anschließend müssen die gerade abbezahlten eigenen vier Wände versilbert werden.

Ist das Privatvermögen aufgebraucht oder kann der Pflegebedürftige von Anfang an die Restkosten nicht selbst tragen, müssen die Kinder und Enkelkinder ran. Erst wenn diese die Beträge nicht zahlen mehr können, springt das Sozialamt ein.

90 % der Deutschen haben nach Abzug der Schulden ein privates Sach- und Finanzvermögen von 261.000 €, so eine Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verteilung-der-vermoegen-bei-261-000-euro-beginnt-der-reichtum-12970862.html

Denken Sie jetzt an folgende Situation:

Sie müssen zum Beispiel pro Monat Pflegekosten von 2.500 € aus eigener Tasche finanzieren. So bezahlen Sie pro Jahr 30.000 €.

Wer weiß schon, was die Zukunft bringt? Die Pflegebedürftigkeit dauert in der Regel mindestens fünf bis sieben Jahre – mit steigender Tendenz bei zunehmender Lebenserwartung. In dieser Zeit summieren sich die Pflegekosten auf 150.000 bis 210.000 €.

Nach sieben Jahren bleiben nur noch 51.000 € übrig. Nach 8 bis 9 Jahren ist das Vermögen komplett aufgebraucht.

Um das eigene Vermögen zu erhalten und die Versorgungslücke zu schließen, gibt es nur eine Lösung: die private Pflegezusatzversicherung.

Versorgungslücke schließen mit einer privaten Pflegezusatzversicherung

Mit einer Pflegezusatzversicherung bleiben Sie nicht auf Ihren Kosten sitzen und können sich ganz entspannt zurücklehnen. Genießen Sie das Gefühl, ihre Finanzen und Kosten unter Kontrolle zu haben.

Sorgen Sie mit einer zusätzlichen privaten Absicherung finanziell vor, wenn

  • Sie weder Ihren Angehörigen zur Last fallen
  • auf das Sozialamt auf Gedeih und Verderb angewiesen sein
  • Ihr angespartes Vermögen schonen

wollen.

Der Pflegezusatzversicherung-Vergleich bietet Ihnen folgende Vorteile:

Sie

  • müssen Ihr Vermögen nicht für die Pflege aufwenden.
  • fallen Ihren Kindern und Enkeln nicht zur Last.
  • haben mehr Optionen bei der Gestaltung ihrer Pflege.
  • müssen nicht auf einen gewissen Lebensstandard verzichten.
  • können sich mit ihrem Vermögen lang gehegte Wünsche erfüllen.
  • haben Ihren Nachkommen etwas zu vererben.

Welche Pflegezusatzversicherungen machen wirklich Sinn?

Mit der richtigen Pflegezusatzversicherung schauen Sie entspannt in die Zukunft. Jedoch haben Sie die Qual der Wahl. Nicht alle Tarife lohnen sich.

Machen Sie einen Pflegezusatzversicherung Vergleich. Wählen Sie anschließend Ihre Pflegezusatzversicherung mit Bedacht aus.

Der Markt bietet folgende Pflegezusatzversicherungen:

  • Pflegetagegeldversicherung
  • Pflege Bahr Versicherung
  • Pflegerentenversicherung
  • Pflegekostenversicherung
Suche nach Pflegezusatzversicherung

Pflegetagegeldversicherung:

Bei der Pflegetagegeldversicherung bekommen Sie je nach Pflegestufe/-grad gegen Nachweis der Pflegebedürftigkeit einen vereinbarten Tagessatz. Sie erhalten das Geld unabhängig von den tatsächlichen Belastungen infolge der Pflege.

Vorteile

  • Sie können im Pflegefall entscheiden, wie Sie gepflegt werden wollen.
  • Sie können über das Geld frei verfügen – es zum Beispiel für Pflegekräfte oder für eine Haushaltshilfe ausgeben.
  • Es gibt auch Anbieter mit einfacher Gesundheitsprüfung.

Nachteile

  • Außerhalb der Dynamik gibt es keine automatische Anpassung des Pflegetagegeldes an die Kostenentwicklung

-) Hier finden Sie noch weiterführende Informationen

-) Ermitteln Sie jetzt mit unserem Turbo-Vergleichsrechner den richtigen Anbieter

Pflege Bahr:

Die Pflege Bahr ist eine staatlich geförderte Pflegetagegeldversicherung. Sie erhalten einen monatlichen Zuschuss von fünf Euro, wenn Ihr Eigenanteil mindestens zehn Euro pro Monat ausmacht.

Vorteile

  • keine Gesundheitsprüfung

Nachteile

  • staatliche Förderung nur von Pflegetagegeld- und Pflegemonatsgeldtarifen
  • Leistungen erst nach einer Wartezeit von fünf Jahren
  • keine Beitragsbefreiung im Leistungsfall
  • keine Möglichkeit, die Höhe der Absicherung in den einzelnen Pflegestufen/ -graden frei auszuwählen.
  • deutlich weniger Leistungen in allen Pflegestufen/-graden gegenüber ungeförderten Policen
  • unvorhersehbare Beitragsentwicklung
  • maximale Absicherungshöhe von der jeweiligen Gesellschaft meist auf ein Minimum begrenzt.
  • Die Pflege-Bahr reicht meistens nicht dazu aus, die Kostenlücke im Pflegefall zu schließen.

-) Informieren Sie sich hier detailliert über die Pflege Bahr.

-) Vergleichen Sie jetzt die einzelnen Anbieter.

Pflegerentenversicherung:

Die Pflegerentenversicherung ist eine Kombination aus Sparvertrag und Versicherung ausgestaltet. Bei Pflegebedürftigkeit zahlt sie je nach Pflegestufe/-grad eine monatliche Rente aus.

Vorteile

  • Leistung entweder als Einmalzahlung oder lebenslange monatliche Pflegerente
  • Wahlrecht, die Pflegebedürftigkeit anhand der Pflegestufen/-graden oder nach den ADLs, Aktivitäten des täglichen Lebens feststellen zu lassen.
  • Möglichkeit, die Beitragszahlung zu unterbrechen
  • meist keine Beitragszahlungspflicht ab Eintritt der Pflegebedürftigkeit
  • freie Verfügbarkeit über die Rente.

Nachteile

  • meistens unrentabel, da die Pflegerentenversicherung an einen Sparvertrag gekoppelt ist.
  • bei gleichen Leistungen 75-125 % teurer als die Pflegetagegeldversicherung
  • sehr strenge Gesundheitsprüfung
  • Keine automatische Anpassung der Pflegerente an die Kostenentwicklung

-) Erfahren Sie hier mehr zur Pflegerentenversicherung

Pflegekostenversicherung:

Die Pflegekostenversicherung übernimmt die Pflegekosten, welche die gesetzliche Pflegeversicherung nicht bezahlt. Sie müssen die Kosten nachweisen.

Vorteile

  • automatische Anpassung an die Kostenentwicklung

Nachteile

  • Nachweispflicht der Kosten oft nur mit einem unverhältnismässig hohen Aufwand möglich

Welche Pflegezusatzversicherung ist für Sie die beste?

Unsere Empfehlung: Entscheiden Sie sich für die Pflegetagegeldversicherung, da sie mit geringem Aufwand die meiste Flexibilität und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Zum einem bekommen Sie das Pflegetagegeld in der von Ihnen gewählten Höhe unabhängig von den tatsächlichen Pflegekosten. So erhalten Sie mit dem Pflegetagegeld ein zusätzliches Einkommen.

Zum anderen haben Sie einen überschaubaren Verwaltungsaufwand, da Sie

  • nicht die tatsächlich anfallenden Pflegekosten belegen müssen.
  • mit einer Dynamisierung das Pflegetagegeld an die Kostenentwicklung automatisch anpassen können.

Für alle, die schon gravierende oder chronische Vorerkrankungen mitbringen, eignet sich wegen der fehlenden Gesundheitsprüfung die Pflege Bahr.

Wer von der staatlichen Förderung und der flexiblen Pflegetagegeldversicherung profitieren will, sollte einen Kombi-Tarif aus Pflegetagegeldversicherung und Pflege Bahr wählen.

-) Finden Sie jetzt mit einem Versicherungsvergleich den passenden Anbieter.

Pflegezusatzversicherung – wann abschließen?

Schließen Sie Ihre Pflegezusatzversicherung beizeiten ab, um von niedrigen Beiträgen zu profitieren. Ihr Versicherungsbeitrag fällt umso höher aus, je höher Ihr Eintrittsalter ist oder je kränker Sie sind. Kunden mit gravierenden oder chronischen Vorerkrankungen sind oft nicht mehr versicherbar.

Experten empfehlen den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung ab 40 bis 50 Jahren. In dieser Altersphase wissen die meisten, wohin das Leben geht. Sie können ihren Finanzbedarf für das Alter besser einschätzen.

-)Schließen Sie jetzt Ihre Versorgungslücke

Mit unserem Pflegezusatz Vergleichsrechner in 5 Minuten zur richtigen Police

Der Markt für private Pflegezusatzversicherungen bietet unzählige Tarife. Da verliert jeder den Überblick. Vergleichen Sie die Tarife, um die besten Anbieter und die aktuellen Testsieger zu ermitteln.

Mit unserem Turbo-Vergleichsrechner haben Sie die Möglichkeit, sich in 5 Minuten einen umfassenden Überblick über die besten Pflegetagegeld- , Pflege Bahr- und Kombitarife zu verschaffen. Mit dem nächsten Mausklick fordern Sie den Antrag an.

Was zeichnet unseren Pflegezusatz-Vergleichsrechner aus? Umfassender Vergleich durch spezielle Analysetools

Wir haben den Turbo-Vergleichsrechner selbst und basierend auf unserer mehr als 10-jährigen Expertise im Bereich Pflegezusatzversicherung entwickelt. Die ausgeklügelten Analysetools unseres Turbo-Vergleichsrechners ermöglichen es Ihnen, in 5 Minuten einen tiefergehenden exakt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Versicherungsvergleich durchzuführen.

Die Zusatz-Analysetools umfassen:

  • Pflegelückenrechner
  • Krankheitsfilter
  • Leistungsfilter

Der integrierte Pflegelückenrechner errechnet Ihre monatliche Versorgungslücke. Hierzu zieht der Rechner die gewünschte Eigenbeteiligung und die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung von den durchschnittlichen Pflegekosten ab. Sie erhalten sekundenschnell einen Überblick über Ihre Versorgungslücke.

Mit dem Leistungsfilter filtern Sie im Vergleich unpassende Anbieter sofort aus.

Mit dem Krankheitsfilter absolvieren Sie bereits im Vorfeld eine Gesundheitsprüfung. Dadurch scheiden verschiedene Gesellschaften entweder aus oder kommen in die nähere Auswahl.

So arbeitet unser Vergleichsrechner für die private Pflegeversicherung

Nach Eingabe der Grunddaten wie Geburtsdatum und Versicherungsbeginn haben Sie die Gelegenheit, die Höhe ihrer Absicherung in den einzelnen Pflegestufen (Pflegegraden) entweder nach festen Vorgaben (Gering, Mittel, Hoch) oder auch manuell einzustellen.

Anschließend wählen Sie die Tarifart Pflegetagegeld, Kombitarife oder Pflege Bahr.

Der Plegezusatz Vergleichsrechner präsentiert Ihnen übersichtlich die einzelnen Anbieter mit allen wichtigen Informationen auf einen Blick wie:

  • Tarifart
  • die Leistung der einzelnen Pflegestufen/-grade in Euro
  • Wartezeiten
  • die Art der Gesundheitsfragen
  • das höchste Aufnahmealter
  • Beitragshöhe und Beitragsfreiheit im Leistungsfall
  • Angebote mit Dynamisierung ohne Gesundheitsprüfung

Mit dem Leistung-und Krankheitsfilter lässt sich die Auswahl der Anbieter verfeinern.

Anschließend können Sie bequem die Angebots- und Antragsunterlagen anfordern.

-) Verschaffen Sie sich jetzt mit unserem Turbo-Vergleichsrechner einen umfassenden Überblick über die Tarife

ZDF WISO – Sendung: Gut aufgehoben bei Pflegeversicherung-Tarif.de

Erleben Sie in einer ZDF WISO – Sendung mit, wie Versicherungsmakler Steffen Kellner von Pflegeversicherung-Tarif.de eine Interessentin berät.

Hintergrund:

Nach wie vor verdrängen viele Menschen das Thema Pflege. Dabei wird die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Menschen künftig stark ansteigen. Die explodierenden Pflegekosten können künftig immer weniger von der gesetzlichen Pflegeversicherung finanziert werden.

Entwicklung der Pflegebedürftigen in Deutschland

http://img.welt.de/img/immobilien/crop139642069/0279739649-ci3x2l-w540/DWO-FI-Pflege-jb-Aufm.jpg

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article139642076/Mit-Pflegeheimen-laesst-sich-reichlich-Profit-machen.html

Aufgrund der Überalterung Deutschlands sollte man frühzeitig vorsorgen. Das Maklerteam von Pflegeversicherung-Tarif.de hat sich auf Pflegezusatzversicherungen spezialisiert.

Um das Bewusstsein für diese Problematik zu schärfen, besuchte das Drehteam des ZDF WISO die Pflegeversicherungs-Experten und strahlte diesen Besuch am 15.6.2015 im Fernsehen aus.

Mit Versicherungsmakler Steffen Kellner wurde das Thema gesetzliche und private Pflegezusatzversicherung eingehend diskutiert. Zur Sprache kamen u.a. folgende Fragen:

  • Wie hoch sind die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung?
  • Welche Kosten entstehen tatsächlich bei Pflegebedürftigkeit?
  • Wie hoch ist die Versorgungslücke im Durchschnitt
  • Mit welchen sinnvollen Absicherungsvarianten kann man die Lücke schließen?

Die Sendung vermittelte den Zuschauern an einem konkreten Beispiel erstmals einen Einblick, wie man sein Pflegerisiko privat absichern kann und warum die private Vorsorge so wichtig ist.

Im Mittelpunkt der ZDF WISO – Sendung steht Ramona Wagner, 40, die ihren Vater pflegt und eine private Pflegezusatzversicherung abschließen will.

Sie arbeitet selbst als Pflegekraft in einem Heim und hat derzeit einen Rentenstand bei 650 € im Monat. Sie bekommt hautnah mit, dass die Renten normaler Arbeiternehmer schon heute reihenweise nicht ausreichen, die restlichen Pflegekosten abzudecken. Sie macht sich Gedanken über ihre eigene Zukunft, recherchiert im Internet und landet auf der Webseite von Pflegeversicherung-Tarif.de

Zum Glück ist sie noch jung und der Beitrag noch niedrig. Versicherungsmakler Steffen Kellner von Pflegeversicherung-Tarif.de berät Ramona Wagner zum Thema Pflege und zu Pflegezusatzversicherungen. Interessenten erfahren dabei, wie sie mit der

  • Pflegerentenversicherung
  • Pflegetagegeldversicherung
  • Pflegekostenversicherung
  • Pflege Bahr

vorsorgen können.

Sie erfahren auch, welche Pflegezusatzversicherung am besten ist.

-) Sehen Sie sich jetzt das Video an.

-) Lassen Sie sich von unserem Turbo-Vergleichsrechner die besten Tarife anzeigen.

Checkliste private Pflegezusatzversicherung

Pflegezusatzversicherungen gibt es wie Sand am Meer. Die Knackpunkte liegen oft im Kleingedruckten. Achten Sie deshalb bei der Auswahl Ihrer Pflegezusatzversicherung auf folgende Aspekte:

1. Einfacher Nachweis der Pflegebedürftigkeit:

Wichtig ist, dass ihr Versicherer die Pflege-Einstufung Ihrer Pflegeversicherung übernimmt. Meiden Sie Angebote, in denen die Gesellschaft eine separate Feststellung der Pflegebedürftigkeit durch einen eigenen Arzt verlangt. Prüfen Sie auch, wie oft und in welcher Form Sie Ihre Pflegebedürftigkeit nachweisen müssen.

2. Leistung des Versicherers – so sollte sie aussehen:

  • rückwirkend bei verspäteter Meldung der Pflegebedürftigkeit
  • bei Pflegestufe 0 (Demenz)
  • zu 100 % bei stationärer Pflege in allen Pflegestufen
  • auch bei der häuslichen Pflege durch Laien (Angehörige oder ehrenamtliche Helfer) oder nur durch Pflegefachkräfte.
  • bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit mit Sonderzahlung für z.B. Wohnungsumbauarbeiten zusätzlich zum vereinbarten Tagesgeld

3. Warte- und Karenzzeiten ohne Leistungspflicht:

Meiden Sie solche Tarife, damit Sie ab dem ersten Tag Ihre Pflegebedürftigkeit sofort abgesichert sind.

4.Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht:

Ihr Versicherer sollte innerhalb der ersten drei Jahre auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichten. So vermeiden Sie, dass die Versicherung Ihnen im Leistungsfall oder sogar ohne genaue Begründung kündigen kann.

5. Dynamik ohne Gesundheitsprüfung:

Achten Sie darauf, dass die Pflegetagegeld-Police ohne erneute Gesundheitsprüfung an steigende Kosten anpassbar ist, damit später der Tagessatz nicht zu gering ausfällt.

6. Beitragsbefreiung bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit

7. Versicherungsschutz auch bei vorübergehendem Aufenthalt oder Umzug ins Ausland

8. Lebenslanger Versicherungsschutz

9. Garantierte Umstellung der Policen bei Gesetzesänderungen und ohne erneute Gesundheitsprüfung.

10. Geschlossene Gesundheitsfragen

Gesundheitsfragen die eine einfache und eindeutige Antwort ermöglichen: Zu diesen gehören gezielte Fragen nach bestimmten Diagnosen. Bei offenen Gesundheitsfragen riskieren Sie unwissentlich Falschangaben. Der Versicherer kann auch in diesem Fall die Leistung verweigern.

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