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Eigenschaften + Vor- und Nachteile einer Pflegerentenversicherung

Jeder vierte Rentner kann heutzutage allein von seiner Rente kaum noch leben. Hinzu kommt die wachsende Zahl der pflegebedürftigen Menschen, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes nur schwer oder gar nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Damit sind immense Kosten verbunden.

Was ist eine Pflegerentenversicherung?

Die Pflegerentenversicherung ist eine private Pflegevorsorge, die dazu dient, im Pflegefall eine im Vorfeld bestimmte Summe an den Versicherungsnehmer zu zahlen. Diese kann je nach Bedarf, als monatliche Rente empfangen werden, aber auch je nach voraussichtlicher Dauer der Pflegebedürftigkeit beziehungsweise bei konstant bestehender Pflegebedürftigkeit, als eine Einmalzahlung ausbezahlt werden. Anzusehen ist die Pflegerentenversicherung dementsprechend wie eine Art Lebensversicherung und besteht aus einer Kombination aus Sparvertrag und Versicherungsprodukt. Über einen bestimmten Zeitrahmen werden die Monatsbeiträge der Pflegerentenversicherung angespart.

Die Anbieter der Pflegerentenversicherung - Vergleichsrechner

Vor- und Nachteile gegenüber einer Pflegetagegeldversicherung

Beim Vergleich der Pflegerentenversicherung mit der Pflegetagegeldversicherung zeigt sich, dass die Pflegerente bei selben Leistungen preislich fast doppelt so teuer ist wie eine Pflegetagegeldversicherung. Dies liegt an der Kombination aus Sparvertrag + Absicherung bei Pflegebedürftigkeit. Hierbei wird ein Teil des eingezahlten Geldes wie in einer kapitalbildenden Lebensversicherung angelegt. (Aktueller Garantiezins 1,75%) Ein Hauptargument vieler Vermittler einer Pflegerentenversicherung ist, dass die Beiträge über die komplette Laufzeit stabil bleiben. Dem entgegen steht die Pflegetagegeldversicherung wo die Beiträge im schlimmsten Falle jährlich angepasst werden können.

Der Vergleichsrechner unserer Internetseite hilft Ihnen bei der Auswahl der verschiedenen Pflegetarife. Nutzen Sie den Vergleichsrechner für Ihren individuellen Vergleich einer Pflegezusatz- oder Pflegetagegeldversicherung.

Das stimmt nicht!
Auch bei einer Pflegerentenversicherung können die Beiträge angepasst werden! Sollte die Schadensquote über dem Plan liegen wird einfach der im Zahlbeitrag enthaltene Sparanteil runter geschraubt damit mehr Kapital für die Absicherung zur Verfügung steht.

Unser Fazit:
Seit dem es die ersten Pflegezusatzpolicen auf dem Markt gibt wurden die Beiträge egal ob Pflegetagegeld- oder Pflegerentenversicherung kaum angepasst. Nur einzelne kleine Versicherungsunternehmen mit sehr lockeren Gesundheitsfragen waren aufgrund steigender Schadensquoten dazu gezwungen ihre Beiträge anzupassen. Große Unternehmen mit vielen Versicherten und einer ordentlichen Gesundheitsprüfung haben die Beiträge sogar gesenkt.

Unser Tipp:
Entscheiden Sie sich für die kostengünstigere Pflegetagegeldversicherung und nehmen Sie das Geld was die Pflegerente mehr gekostet hätte und legen es selber bei Seite! Bestimmt finden Sie eine Anlage die mehr als die 1,75% einer Pflegerente bringt. Ein weiterer Vorteil dieser Variante ist, dass Sie jeder Zeit über Ihr angespartes Kapital frei verfügen können. Probieren Sie das mal bei einer Pflegerentenversicherung.

 Unser Vergleichsrechner

Der Vergleichsrechner bietet Angebote von Versicherungsgesellschaften, die in beiden Versicherungsarten keinen gesonderten Nachweis über den Grad der Pflegebedürftigkeit erfordern. Hier halten sich die Versicherer der Pflegerente und Pflegetagegeldversicherung an die Untersuchungsergebnisse der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung, die auf den Ergebnissen des medizinischen Dienstes beruhen.
Interessieren könnte Sie auch das sowohl der Leistungsanspruch aus der Pflegerentenversicherung als auch der Leistungsanspruch der Pflegetagegeldversicherung mit der Eintritt in die Pflegebedürftigkeit beginnen.

Wachsende Zahlen der Pflegebedürftigkeit

Seit 1995 wurde die Pflegeversicherung eingeführt, deren Prämien zwar immer teurer, aber die Leistungen im Pflegebedarfsfall immer geringer werden. Das statistische Landesamt für Bevölkerungsentwicklung sieht zukünftig einen extremen Anstieg an pflegebedürftigen Menschen und verweist dabei auf eine Modellrechnung, die seit 2003 den Verlauf zeigt und somit davon auszugehen ist, dass bis zum Jahre 2050 sich die Pflegebedürftigkeit bei Personen ab einem Alter von 75 Jahren auf über 130.000 Senioren verdoppeln wird. Überwiegend wird hier eine pflegerische Betreuung notwendig, die sowohl stationär in einer Pflegeeinrichtung als auch als häusliche Pflege ausgeübt werden kann. Doch die Kosten übersteigen schon heute das Budget aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, sodass der Betroffene oder auch die Familienangehörigen zur Kasse gebeten werden.
Das Resultat ist oftmals erschreckend. Es fehlt an Lebensqualität, weil die Pflege aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht optimal ausgeführt werden kann und Familienmitglieder fühlen sich meist überfordert und hilflos.
Aber auch die jüngeren Generationen sind bereits von der Pflegebedürftigkeit betroffen. Statistiken belegen, dass bereits im Jahre 2005 fast 2 Millionen Menschen unter den Begriff Pflegebedürftigkeit fielen, dies zeigt deutlich, dass immer weniger jüngere Menschen die staatlichen Pflegekassen füllen, um älteren Generationen ein finanzielles Polster im Fall der Fälle zu schaffen.
Deshalb ist es unabdingbar, sich so früh wie möglich mit einer privaten Pflegevorsorge abzusichern, damit im Falle der Pflegebedürftigkeit ein finanzieller Freiraum geschaffen wird, der Betroffenen dazu verhilft, ein lebenswertes Leben auch im Krankheitsfall führen zu können. Die Leistungen aus der Pflegeversicherung richten sich nach der jeweiligen Pflegestufe.

Prämien der Pflegerentenversicherung

Grundsätzlich basieren die Beitragssätze zur Pflegerentenversicherung auf das Eintrittsalter des Versicherungsnehmers, sowie auf den Leistungsumfang aus der Versicherungspolice. Je älter der Versicherungsnehmer und je umfangreicher der Versicherungsschutz der Pflegerentenversicherung ist, desto teurer werden die monatlich zu leistenden Beitragssätze der Pflegerentenversicherung. Daher ist es ratsam, bereits schon in jungen Jahren an die private Vorsorge durch eine Pflegerentenversicherung im Falle einer Pflegebedürftigkeit zu denken und rechtzeitig zu handeln.
Im Pflegerente Vergleich zeigen sich außerdem Versicherungsgeber für eine Pflegerente mit und ohne Karenz- beziehungsweise Wartezeit. Ist letzteres der Fall, können Wartezeiten von bis zu 12 Jahren Teil des Versicherungsvertrages sein. Dabei ist wiederum das Eintrittsalter zu beachten, denn je älter der Versicherungsnehmer ist, desto höher steigen die Chancen pflegebedürftig zu werden. Eine lange Warte- oder Karenzzeit wäre dementsprechend nur bedingt zu empfehlen.

Wie erfolgt die Auszahlung der Pflegerente?
Die Auszahlung aus der Pflegerentenversicherung erfolgt nicht mit einem bestimmten Lebensjahr, sondern tritt erst dann in Kraft wenn eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Als Pflegebedürftig werden nach dem Pflege-Versicherungsgesetz die Personen eingestuft, die aufgrund von körperlichen, geistigen oder seelischen Erkrankungen sowie bei Behinderungen täglich wiederkehrende Aufgaben für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten auf Hilfe angewiesen sind.
Die Höhe der Rentenleistung aus der Pflegerentenversicherung ergibt sich aus dem Grad der Pflegebedürftigkeit (Pflegestufen). Früher wurden die Leistungen erst ab der Pflegestufe 3 gewährleistet, doch zahlreiche Versicherungsunternehmen lassen sich im Pflegerentenversicherung Vergleich finden, die bereits ab Stufe 1 Versicherungsschutz anbieten. Unterschieden wird dabei nach den Pflegestufen 0,1,2 und 3, wobei bei der Pflegestufe 0 die geringste Summe aus der Pflegerentenversicherung ausbezahlt wird. Das System der Stufen wird jedoch durch die neue Pflegereform abgeschafft. Ab dem Jahr 2017 sollen die neuen Pflegegrade eingeführt werden. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, da die Pflegestufen auf die verschiedenen Pflegegrade übertragen werden. Der Schutz der Pflegerenten  entfällt somit nicht.
In der Regel sind monatliche Rentenzahlungen aus der Pflegerentenversicherung zwischen 250 Euro und 3.000 Euro wählbar. Bei einer Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 werden idealerweise mindestens 50 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme gezahlt, während bei der Pflegestufe 3 generell 100 Prozent der Pflegerente fällig werden. Zusätzlich kann die Pflegerentenversicherung oft auch auf den Härtefall hin erweitert werden.
Bei Anspruch auf die Pflegerente, wird diese lebenslang gewährleistet. Der Pflegerentenversicherung Vergleichsrechner bietet verschiedene Angebote, die maßgeschneidert auf die einzelnen Bedürfnisse von Interessenten abgestimmt sind. Man sollte allerdings auch auf die verschiedenen Anbieter schauen. Es kann sein, dass eine Pflegerentenversicherung einen Rückkaufwert hat, muss es aber nicht. Mit dem Rückkaufwert ist der Wert gemeint, den man wiederbekommt wenn die versicherte Person nicht Pflegebedürftig wird oder vorher stirbt.

dieser Variante ist, dass Sie jeder Zeit über Ihr angespartes Kapital frei verfügen können. Probieren Sie das mal bei einer Pflegerentenversicherung.

finanzieller Freiraum geschaffen wird, der Betroffenen dazu verhilft, ein lebenswertes Leben auch im Krankheitsfall führen zu können.

Wer braucht eine Pflegerentenversicherung / für wen ist sie sinnvoll?

Die Pflegerentenversicherung eignet sich für Jedermann. Ob Frauen, Männer oder auch Kinder, die Pflegebedürftigkeit kann jeden in jedem Alter treffen. Die Pflegerentenversicherung schützt unabhängig vom Alter und bezieht sich rein auf den Status einer Pflegebedürftigkeit im Falle einer Erkrankung oder als Resultat eines Unfalls, der tagtäglich unabhängig vom Alter, passieren kann. Da es sich bei der Pflegerentenversicherung um eine private Vorsorgeversicherung handelt und diese im Prinzip mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Unfallversicherung verglichen werden kann, wird hier ein Versicherungsschutz lediglich unter bestimmten Bedingungen gewährleistet. Jedem ist erlaubt, sich auch bereits in ganz jungen Jahren privat abzusichern.
Die private Pflegerenten Versicherung ist nur auf einzelne Personen abzuschließen und kann nicht als Familienpolice oder mit integriertem Kinderversicherungsschutz abgeschlossen werden.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, eine Pflegerentenversicherung so frühzeitig wie möglich abzuschließen. Daraus ergeben sich die Vorteile von geringen Beitragssätzen, die das persönliche Budget nur geringfügig und kaum spürbar belasten und vor allen Dingen ist der Versicherungsschutz von Anfang an gewährleistet, sofern keine Warte- oder Karenzzeit vereinbart wurde.
Lediglich wenn bereits eine Erkrankung vorliegt, könnte das Versicherungsunternehmen für Pflegerentenversicherung den Antrag auf eine Pflegerente abweisen. Je nachdem, um welche Erkrankungen es sich handelt, könnte dies zu einer vorzeitigen Pflegebedürftigkeit führen. Die Versicherungsgesellschaften finanzieren sich selbstverständlich aus den Beitragszahlungen zur Pflegerente und können so die Auszahlungen an die bestehenden Leistungsberechtigten gewährleisten. Bei wem bereits der Verdacht gehegt werden könnte, dass ein erhöhtes Risiko an Pflegebedürftigkeit besteht, wird aus diesem Grund nicht selten abgelehnt. Auch diesem Umstand kann man aus dem Weg gehen, indem so jung und gesund wie möglich, die private Pflegerentenversicherung abgeschlossen wird.

Der Pflegerentenversicherung Vergleich
Der Pflegerente Vergleich ist die Lösung für die Suche nach einem passenden Anbieter für eine Pflegerentenversicherung. Der Pflegerenten Vergleich bietet einen Pflegerentenversicherung Vergleichsrechner, der Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungen und Gesellschaften für eine Pflegerentenversicherung verdeutlicht. So erhält man übersichtlich detaillierte Beschreibungen verschiedener Leistungsspektren und kann mithilfe von dem Vergleichsrechner für sich das passende Angebot unkompliziert und zügig finden. Unzählige Versicherungsunternehmen stehen beim Pflegerentenversicherung Vergleichsrechner auf dem Prüfstand.

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