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Der Pflege – Report 2015 der Barmer Krankenkasse

 

Die Barmer Krankenkasse veröffentlichte wie jedes Jahr einen Pflege – Report. Im diesjährigen wird vermutet, das die Anzahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2060, wohl höher sein wird als vermutet.

 

Steigerung der Pflegebedürftigkeit in Deutschland

Die bisher vermutet Anzahl von 4,4 Millionen Menschen die 2060 in Deutschland Pflegebedürftig sind, wird vermutlich nach Berechnungen um über 22100 Menschen überschritten werden. Des weiterem wurde durch Forschungen festgestellt, dass der Großteil der Pflegebedürftigen vor allem aus Männern besteht.

Alle wichtigen Fakten des Berichts

  • Wie schon bekannt, veraltet unsere Gesellschaft immer mehr. Dies ist sofern gemeint, dass der Anteil der älteren Menschen immer mehr steigen wird. 60 Prozent der zu Pflegenden Männer bzw. 70 der Frauen werden mit steigender Altersgrenze Prognosen zufolge 2060, 85 Jahre alt sein. Heute sind die lediglich ungefähr 30 Prozent der Männer, bzw. 50 Prozent der Frauen.
  • Der Anteil der in einer vollstationären Pflege untergebrachten, zwischen 2005 und 2013,  sank zwar von rund 32 auf rund 29 Prozent, allerdings steigt heute die Anzahl der Pflegebedürftigen stetig an. Neu ist aber , dass immer mehr eine viel längere Pflegezeit benötigen. 2013 waren 25 Prozent der Männer und 41 Prozent der Pflegebedürftigen Frauen länger als zwei Jahre vor ihrem Tod in Pflege.
  • Des weiterem zeigt der Bericht das 1,87 Millionen Pflegebedürftige, von Insgesamt 3,7 Millionen Pflegebedürftigen von Angehörigen gepflegt wurden. Wobei zwei Drittel der Pfleger, Frauen waren.
  • Die Aufwendige Pflege von Demenzkranken, beträgt nach der Barmer bei einen Drittel zwischen vier und acht Stunden und bei einem weiteren Drittel sogar bis zu zwölf Stunden. Diese Erkenntnisse zeigen den immensen Pflegeaufwand bei Demenzkranken.
  • Im Bereich des Pflegedienstes steigt die Kapazität der ambulanten und stationären Pflege, seit sechzehn Jahren stetig an. Die Anzahl der Pflegeplätze wuchs auch schneller als die Anzahl der Zupflegenden. So stieg die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2013 um 30 Prozent, aber die Anzahl stationären Betten wuchs um zehn Prozent mehr an. Auch das Personal der Pflege wuchs um ca. 70 Prozent.
  • Die Einnahmen der Pflegeversicherungen wuchsen nach der Barmer von 8,41 Milliarden auf 26 Milliarden an. Diese wurden durch einen Beitragzins finanziert. Mit der Pflegereform 2017 soll der Beitragszins 2,55 Prozent und für kinderlose 2,8 Prozent betragen.
  • Die Anzahl der Pflegebedürftigen in der Pflegestufe III, sank von 14,5 Prozent auf 12 Prozent . Die Anzahl der Pflegebedürftigen aus Pflegestufe II sank auch von 39 auf 32 Prozent. Hingegen die Anzahl der Pflegebedürftigen aus Pflegestufe I wuchs auf 56 Prozent an.

 

In den diesjährigen Barmer Krankenkassen Report kann man Schlussendlich erkennen, das die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland sehr stark ansteigen wird. Für den Barmer – Vorstand Christoph Straub erschließt sich daher, dass weitere Pflegereformen notwendig seien werden.

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