Go to Top

Münchener Verein Pflege Bahr Versicherung Tarifinformationen Deutsche Privat Pflege Plus

Achtung neue Tarife nach Pflegegrade Dieser Tarif wird von der Gesellschaft nicht mehr angeboten.
Es handelt sich hierbei um eine Pflegezusatzversicherung nach Pflegestufen.

Die aktuellen Tarife nach Pflegegraden finden Sie in unserem Vergleichsrechner.

Zum Vergleichsrechner!

Seit 1. Januar 2013 gibt es die staatliche Förderung für die private Pflegezusatzversicherung. Die Förderung im Pflege Bahr Tarif des Münchener Vereins beträgt wie bei allen anderen 5 € monatlich. Wenn man die staatliche Förderung nutzen will und trotzdem ein gutes Absicherungsniveau erreichen  möchte hilft der Pflege Bahr Ergänzungstarif. Der Tarif Deutsche Privat Pflege Plus ist eine Erweiterung zum Pflegebahr Grundtarif Deutsche Privat Pflege. Durch die Kombination des geförderten und des ungeförderten Tarifes verkürzt sich die Wartezeit von 5 Jahren auf 3 Jahre. Außerdem kann auch eine höhere Absicherungssumme gewählt werden.

Leistungen / Höchstgrenzen der Absicherung

Stufe 0 / Demenz
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
Maximal versicherbare Absicherung
ab einem Eintrittsalter von 18 – 49 Jahren (pro Monat)
900,-€ 1500,-€ 2400,-€ 3600,-€
Maximal versicherbare Absicherung
ab einem Eintrittsalter von 50 – 70 Jahren (pro Monat)
300,-€ 600,-€ 1200,-€ 2400,-€
Maximal versicherbare Absicherung
ab einem Eintrittsalter von 71 Jahren (pro Monat)
0,-€ 0,-€ 0,-€ 1500,-€

Tarifinformationen Münchener Verein Deutsche Privat Pflege Plus

Förderfähig nach Pflege Bahr
Ja, die 5 Euro Förderung sind im Beitrag bereits enthalten.

Leistung auch bei Pflege durch Familienangehörige / Laienpflege
Ja

Beitragsfreiheit im Leistungsfall
Ja, eine Beitragsfreiheit im Leistungsfall besteht in diesem Tarif ab Stufe 0.

Achtung: Der in dieser Kombination enthaltene Pflege Bahr Tarif in wird nicht beitragsfrei.

Dynamik ohne erneute Gesundheitsprüfung
Ja, jeweils im 3. Versicherungsjahr nach Abschluss bzw. nach Vertragsänderungen erfolgt eine Anpassung. Das zusätzliche Pflegetagegeld wird so festgesetzt, dass sich ein Mehrbeitrag entsprechend der Entwicklung der Lebenshaltungskosten ergibt. Teilnahmeberechtigt ist jede versicherte Person, deren Eintrittsalter zum Zeitpunkt der Erhöhung nicht über 70 Jahre liegt. Ein Anspruch auf Dynamik besteht auch bei bestehender Pflegebedürftigkeit.

Verzicht auf Wartezeit
Nein, die Wartezeit im Tarif Deutsche privat Pflege Plus beträgt 3 Jahre. Sie entfällt bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit.

Verzichtet der Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht?
Ja, der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.

Geltungsbereich Weltweit
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Pflege im Gebiet der Europäischen Union, den Vertragsstaaten über das Abkommen des Europäischen Wirtschaftsraumes sowie der Schweiz. Auch eine Erweiterung auf weltweiten Versicherungssschutz ist möglich.

Höchstes Aufnahmealter
Ein maximales Aufnahmealter gibt es nicht, allerdings kann ab einen Eintrittsalter von 71 Jahren nur noch die Pflegestufe 3 mit maximal 50 Euro Tagessatz versichert werden.

Recht auf Tarifanpassung bei einer Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung
Wenn der Gesetzgeber die Definition der “Pflegebedürftigkeit” ändert und der Versicherer einen neuen Tarif anbietet, ist ein Wechsel in den neuen Tarif möglich. Eine erneute Gesundheitsprüfung ist nicht notwendig. Dieses Recht kann innerhalb von 3 Monaten, nach Bekanntgabe durch den Versicherer, geltend gemacht werden!

* zum Beispiel: Die Einführung der neuen Pflegegrade ab 2017

Maximal versicherbare Tagessätze

  • Bis zu einem Eintrittsalter von 49 Jahren kann maximal  ein Tagessatz von:
    50 Euro in Pflegestufe I/  80 Euro in Pflegestufe II /  120 Euro in Pflegestufe III versichert werden.
  • Bis zu einem Eintrittsalter von 70 Jahren kann maximal  ein Tagessatz von:
    20 Euro in Pflegestufe I/  40 Euro in Pflegestufe II /  80 Euro in Pflegestufe III versichert werden.
  • Ab einen Eintrittsalter von 71 Jahren kann nur noch die Pflegestufe 3 mit maximal 50 Euro Tagessatz versichert werden.

Gesundheitsfragen im Tarif  Deutsche Privat Pflege Plus des Münchener Vereins

1. Für die zu versichernde Person besteht keine Pflegebedürftigkeit und es wurde niemals ein Antrag auf Leistungen aus einer privaten oder gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt.

2. Ich bestätige, dass für die zu versichernde Person eine deutsche gesetzliche bzw. private Pflegepflichtversicherung besteht.

3. Mir ist bekannt, dass kein Leistungsanspruch aus Tarif 421-423, 426-428, 430, 434, 435 und 439 gegeben ist, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung eine der folgenden Krankheiten ärztlich diagnostiziert ist bzw. jemals vor Antragstellung diagnostiziert wurde:

Demenz (Alzheimer, vaskuläre Demenz), Hirntumor, Parkinson-Krankheit, Apallisches Syndrom (Wachkoma), Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose, Schlaganfall, Chorea Huntington, Kreutzfeld-Jacob, HIV-Infektion, Niereninsuffizienz, insulinpflichtiger Diabetes mellitus, Leberzirrhose, Osteoporose, Arteriosklerose und bösartige Neubildungen (bösartige Tumore), sofern die Erstdiagnosestellung oder die erneute Diagnosestellung (Rezidiv) innerhalb der letzten 3 Jahre vor Antragstellung erfolgte – wenn ausschließlich Hautkrebs diagnostiziert wurde, ist ein Leistungsanspruch jedoch nicht ausgeschlossen.

4. Ich bestätige, dass der Tagessatz für die beantragte Pflegetagegeldversicherung auch zusammen mit sonstigen ergänzenden Pflegetagegeldversicherungen folgende Beträge nicht überschreiten:

bis zum Eintrittsalter von 49
30 EUR in Pflegestufe „0“,
50 EUR in Pflegestufe I,
80 EUR in Pflegestufe II sowie
120 EUR in Pflegestufe III.

bis zum Eintrittsalter von 50 – 70
10 EUR in Pflegestufe „0“,
20 EUR in Pflegestufe I,
40 EUR in Pflegestufe II sowie
80 EUR in Pflegestufe III.

ab einem Eintrittsalter von 71
0 EUR in Pflegestufe „0“,
0 EUR in Pflegestufe I,
0 EUR in Pflegestufe II sowie
50 EUR in Pflegestufe III.

Sollten Sie höhere Tagessätze versichern wollen, geht dies natürlich auch beim Münchener Verein, allerdings wird dann ein ärztlicher Bericht angefordert.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+