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DemenzVersicherung, ein wichtiger Baustein in der Pflegevorsorge

Reine DemenzVersicherung

Seit dem 07.10.2015 bietet der Münchener Verein mit dem Produkt Deutsche DemenzVersicherung ein reines Demenztagegeld an.

Kombinationsmöglichkeiten

Es besteht die Möglichkeit, die Deutsche DemenzVersicherung

  • einzeln,
  • als Ergänzung oder Zusatz zu einer bereits bestehenden Pflegezusatzversicherung,
  • oder in Kombination mit der Deutschen PrivatPflege vom Münchener Verein abzuschließen.

Eigenschaften der Demenz Versicherung

  • Demenztagegeld nach Feststellung einer mittelschweren Demenz nach Reisberg Scala.
  • Leistung unabhängig von Pflegestufen oder Pflegegraden.
  • Leistung ohne Kostennachweis und ohne zeitliche Begrenzung für jeden Tag bei eingeschränkter Alltagskompetenz.
  • Feststellung durch die
    • a) medizinischen Dienste (MDK oder Medicproof) oder einen
    • b) Facharzt für Neurologie und / oder Psychiater.
  • Regelmäßige Erhöhung der Leistungen – Dynamisierung.  (keine Pflicht)
  • Weltweiter Versicherungsschutz und Leistungsanspruch bei Eintritt des Versicherungsfalles

Online Abschluss Demenz Versicherung

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Demenzgeld in der privaten Pflegeversicherung

Wer sich momentan für eine private Pflegezusatzversicherung interessiert sollte unbedingt darauf achten, dass diese den Zusatzbaustein der Demenzleistungen enthält. Demenzleistungen sind sehr wichtig, da den versicherten Personen viel eher die Pflegestufe 0 (Demenz) zugesprochen wird, wie eine der anderen Pflegestufen. Gerade wenn eine Person körperlich komplett fit ist und nur psychische Probleme hat sind diese Leistung unbedingt notwendig. Wenn man keine Demenzleistungen in der Pflegeversicherung versichert hat, würde man nur Leistungen bekommen wenn die versicherte Person körperlich nicht mehr in der Lage ist die täglichen Arbeiten zu verrichten. Es ist also notwendig bei einem Vergleich von Pflegezusatztarifen auf den „Demenzbaustein“ zu achten. So ist es von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Einige bieten flexible Tarif an, d.h. das die Leistungen der einzelnen Stufen individuell festgelegt werden können. Andere bieten wiederum nur starre Tarife an. Bei starren Tarifen legt man nur die Absicherungssumme der Pflegestufe III fest, alle anderen Pflegestufen einschließlich der Pflegestufe 0 sind prozentual von der Pflegestufe III abhängig.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist ein Leistungsträger, der nach festgestellter Pflegestufe die Kosten rund um eine Betreuung pflegebedürftiger Personen übernimmt. Doch kann sich die Beantragung einer Leistung häufig über einen langen Zeitraum ziehen, vor allem, wenn es bei der Leistung um eine ganzheitliche Betreuung dementer Pflegebedürftiger geht. Die Kriterien für eine Kostenübernahme sind umfassend, wodurch der Gutachter vor Ort eine intensive Sichtprüfung der Sachlage, sowie des gesundheitlichen Zustandes des Pflegebedürftigen vornehmen wird.

Kriterien für Leistungen bei Demenz

Demenz ist keinesfalls eine moderne und von der aktuellen Zeit geprägte Erkrankung. Trotzdem haben die Fälle in den letzten Jahren zugenommen, was in erster Linie an der höheren Lebenserwartung der Bevölkerung liegt. Die meisten an Demenz erkrankten Personen haben ein hohes Alter erreicht und bedürfen aufgrund verschiedener Umstände einer umfassenden Pflege und Betreuung. Viele Demenzkranke und Angehörige der Betroffenen wünschen sich eine Pflege zu Hause und ziehen diese der Betreuung in einem Pflegeheim vor. Um eine Zustimmung für Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten, muss der Betroffene eine Weglauftendenz aufzeigen, sowie die Gefahren verschiedener Situationen erkennen und falsch einschätzen. Weiter muss er Situationen überschätzen, zu ungewöhnlichem Verhalten neigen oder nicht mehr in der Lage sein, das tägliche Leben zu meistern und dabei weder sich, noch sein Umfeld in Gefahr bringen. In der Vielfalt der Kriterien für die Bewilligung einer Pflegestufe ist es meist so, dass ein von Demenz betroffener Patient nicht nur ein Kriterium, sondern eine Reihe der Kriterien aufweist.

Vom Gutachten bis zur Bewilligung der Demenzleistung

Nachdem der Gutachter die Kriterien festgestellt und sich ein Bild über den Demenzkranken verschafft hat, ist es noch ein langer Weg bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Pflegeversicherung einer Kostenübernahme für die Pflege vornimmt. Bei leichten Störungen des Hirnapparates und der Übereinstimmung der Prüfung mit 2 Kriterien aus dem MDK Kriterienkatalog ist eine ganztägige Pflege von der Kasse nicht angedacht. Der Patient in Pflegestufe 0, in die er bei leichter Demenz eingestuft wird, erhält 120 Euro Zuschuss und kann somit eine gelegentliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bei fortgeschrittener Demenz und der erkennbaren Unmöglichkeit, den eigenen Tagesablauf zu planen und zu strukturieren, sich im Alltag zurechtzufinden und tägliche Aufgaben selbst zu erledigen, ist die Beantragung einer höheren Pflegestufe und somit einer höheren Summe von Pflegegeld ratsam. Inwieweit die Pflegekasse zustimmt und eine neue Einstufung vornimmt, ist von einer weiteren Begutachtung des Pflegebedürftigen notwendig. Immer geht mit der Bewilligung ein langer Zeitraum einher, in dem sich Angehörige des Pflegebedürftigen in dessen Alltag einbringen und die Aufgaben der Familie, sowie eines Pflegers in gleichem Maße übernehmen.

Heim oder häusliche Betreuung – was wird bezuschusst?

Demenzleistungen von der gesetzlichen Pflegeversicherung können für die Betreuung in der gewohnten Umgebung, aber auch für eine Heimunterbringung beantragt werden. In schweren Fällen von Demenz wird von der Versicherung angeraten, sich für eine Heimunterbringung bei 24 Stunden Betreuung zu entscheiden. Die Empfehlung wird unter der Grundlage ausgesprochen, dass die Aufwendungen aus der Pflegeversicherung für eine Betreuung demenzkranker Personen in häuslicher Pflege höher sind, als es in der Heimbetreuung nach Regelsatz der Fall ist.

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