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ARAG Pflegezusatzversicherung Tarifübersicht PIN

Beim Tarif ARAG PIN nach Pflegegraden handelt es sich um einen sehr flexiblen Tarif. Sie können die gewünschte Absicherung Vergleichsrechner private Pflegeversicherung inkl. ARAG PINfür jeden einzelnen Pflegegrad individuell auswählen. Die Leistungen in den Pflegegraden 1, 2, 3, 4 und 5 entsprechen exakt Ihren Vorgaben. Im Unterschied zu anderen flexiblen Tarifen, muss die Absicherungshöhe nicht gleichermaßen mit dem Pflegegrad steigen, sondern Pflegegrad 1 könnte auch eine höhere Absicherung als Pflegegrad 3 besitzen.

Tarifinformationen ARAG PIN

Da der Tarif ARAG PIN ein flexibler Tarif ist, können die Absicherungshöhen für die einzelnen Pflegegrade individuell festgelegt werden. Die Leistungen werden immer in Höhe der gewählten Absicherung im jeweiligen Pflegegrad erbracht, egal ob es sich um vollstationäre oder häusliche Pflege handelt.

Förderfähigkeit nach Pflege Bahr
Der Pflegezusatz Tarif PIN ist nicht förderfähig.

Leistung auch bei Pflege durch Familienangehörigen / Laienpflege
Auch bei der Pflege durch Familienangehörige oder Laien gibt es die vereinbarten Leistungen aus der Pflegetagegeldversicherung ARAG PIN.

Beitragsfreiheit im Leistungsfall
Besteht für die versicherte Person eine Pflegebedürftigkeit mindestens nach Pflegegrad 4 (Pflegegrad 5 wenn Pflegegrad 4 nicht versichert), so wird diese von der Beitragspflicht befreit.

Einmalleistung bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit
Bei erstmaliger Gewährung eines Pflegetagegeldes nach diesem Tarif erfolgt zusätzlich eine einmalige Sonderzahlung. Diese beträgt das 60-fache des erstmals zu leistenden Tagegeldbetrags. Die einmalige Sonderzahlung wird während der gesamten Vertragslaufzeit nur einmal gewährt. Die Einmalleistung entfällt, wenn für die versicherte Person bereits zu einem früheren Zeitpunkt aus einem anderen Pflegeergänzungstarif des Versicherers eine Einmalleistung erbracht wurde.

Dynamik ohne erneute Gesundheitsprüfung
Ja, der Versicherer bietet die Möglichkeit das versicherte Pflegegeld ohne erneute Gesundheitsprüfung alle 3 Jahre entsprechend der Entwicklung der Tarifinformationen ARAG PINallgemeinen Lebenshaltungskosten um bis zu 10% zu erhöhen. Lehnt der Versicherungsnehmer zweimal hintereinander ab, erlischt der Anspruch auf Anpassung. Die Leistungsanpassung findet in der jeweiligen Leistungsstufe nur statt, sofern während der letzten 24 Monate vor der Leistungsanpassung eine Versicherung nach dieser Leistungsstufe bestand, sich während dieser Zeit die vereinbarten Tagessatzhöhen nicht geändert haben und keine Beitragsfreiheit des Tarifs besteht.

Verzicht auf  Wartezeit
Die ARAG verzichtet in der privaten Pflegezusatzversicherung PIN auf eine Wartezeit.

Verzicht des Versicherers auf das ordentliche Kündigungsrecht
Ja, der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.

Leistungen bei Pflegebedürftigkeit durch Suchterkrankung
Ja, auch wenn die Pflegebedürftigkeit auf einer Suchterkrankung beruht leistet die ARAG.

Leistung bei stationärem Aufenthalt im Krankenhaus
Auch bei einem vollstationären Aufenthalt im Krankenhaus gibt es Leistungen aus der privaten Pflegezusatzversicherung.

Leistungen bei stationärer Reha oder Kur
Ja, auch bei einer stationären Rehalbilitationsmaßnahme, Kur- oder Sanatoriumsbehandlung leistet der Versicherer.

Geltungsbereich Weltweit
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und den Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sowie der Schweiz.

Höchstes Aufnahmealter
Maximal ist eine Aufnahme bis zum 65. Lebensjahr möglich.

Maximal versicherbare Tagessätze
In jedem Pflegegrad kann ein maximaler Tagessatz von 150€ gewählt werden.

Gesundheitsfragen

1 Fragen zur Person: ARAG PIN Gesundheitsfragen
Größe / Gewicht

2 Trifft eine der folgenden Angaben auf Sie zu?
Es besteht Pflegebedürftigkeit bzw. es wurde ein Antrag auf Anerkennung eines Pflegegrades gestellt, oder es ist eine Antragsstellung geplant/angeraten, oder Sie haben bereits Leistungen aus der sozialen oder privaten Pflegepflichtversicherung bezogen.

Ihre Selbstständigkeit ist gesundheitlich beeinträchtigt und Sie waren in den letzten 12 Monaten auf Hilfe angewiesen. Diese sechs Lebensbereiche sind maßgebend:

1. Mobilität
2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
4. Selbstversorgung
5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Bei der Beantwortung der Gesundheitsfrage sind die folgenden Erläuterungen zugrunde zu legen.

1. Mobilität:
Positionswechsel im Bett, Halten einer stabilen Sitzposition, Umsetzen, Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs, Treppensteigen;

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten:
Erkennen von Personen aus dem näheren Umfeld, örtliche Orientierung, zeitliche Orientierung, Erinnern an wesentliche Ereignisse oder Beobachtungen, Steuern von mehrschrittigen Alltagshandlungen, Treffen von Entscheidungen im Alltagsleben, Verstehen von Sachverhalten und Informationen, Erkennen von Risiken und Gefahren, Mitteilen von elementaren Bedürfnissen, Verstehen von Aufforderungen, Beteiligen an einem Gespräch;

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen:
motorisch geprägte Verhaltensauffälligkeiten, nächtliche Unruhe, selbstschädigendes und autoaggressives Verhalten, Beschädigen von Gegenständen, physisch aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen, verbale Aggression, andere pflegerelevante vokale Auffälligkeiten, Abwehr pflegerischer und anderer unterstützender Maßnahmen, Wahnvorstellungen, Ängste, Antriebslosigkeit bei depressiver Stimmungslage, sozial inadäquate Verhaltensweisen, sonstige pflegerelevante inadäquate Handlungen;

4. Selbstversorgung:
Waschen des vorderen Oberkörpers, Körperpflege im Bereich des Kopfes, Waschen des Intimbereichs, Duschen und Baden einschließlich Waschen der Haare, An- und Auskleiden des Oberkörpers, An- und Auskleiden des Unterkörpers, mundgerechtes Zubereiten der Nahrung und Eingießen von Getränken, Essen, Trinken, Benutzen einer Toilette oder eines Toilettenstuhls, Bewältigen der Folgen einer Harninkontinenz und Umgang mit Dauerkatheter und Urostoma, Bewältigen der Folgen einer Stuhlinkontinenz und Umgang mit Stoma, Ernährung parenteral oder über Sonde;

5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen:
a) in Bezug auf Medikation, Injektionen, Versorgung intravenöser Zugänge, Absaugen und Sauerstoffgabe, Einreibungen sowie Kälte- und Wärmeanwendungen, Messung und Deutung von Körperzuständen, körpernahe Hilfsmittel,
b) in Bezug auf Verbandswechsel und Wundversorgung, Versorgung mit Stoma, regelmäßige Einmalkatheterisierung und Nutzung von Abführmethoden, Therapiemaßnahmen in häuslicher Umgebung,
c) in Bezug auf zeit- und technikintensive Maßnahmen in häuslicher Umgebung, Arztbesuche, Besuche anderer medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen, zeitlich ausgedehnte Besuche medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen, Besuch von Einrichtungen zur Frühförderung bei Kindern sowie
d) in Bezug auf das Einhalten einer Diät oder anderer krankheits- oder therapiebedingter Verhaltensvorschriften;

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte:
Gestaltung des Tagesablaufs und Anpassung an Veränderungen, Ruhen und Schlafen, Sichbeschäftigen, Vornehmen von in die Zukunft gerichteten Planungen, Interaktion mit Personen im direkten Kontakt, Kontaktpflege zu Personen außerhalb des direkten Umfelds. Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die dazu führen, dass die Haushaltsführung nicht mehr ohne Hilfe bewältigt werden kann, werden bei den Kriterien der vorstehend genannten Bereiche berücksichtigt.

3 Besteht oder bestand innerhalb der letzten fünf Jahre
eine der folgenden Erkrankungen oder hat ein Arzt einen entsprechenden Verdacht geäußert?

Chromosomenveränderung:
Down-Syndrom (Trisomie 21)

Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems:
Fibromyalgie, Gelenkarthrosen, Glasknochenkrankheit, Marmorknochenkrankheit, Morbus Bechterew, Muskelschwund, Osteoporose, rheumatoide / chronische Arthritis

Erkrankungen des Zentralen-Nervensystems und der Sinnesorgane:
Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Arteriosklerose, Ataxie, Chorea Huntington, Creutzfeldt-Jakob, Demenz, Epilepsie, Gehirnerkrankung,
Hirntumor, Kinderlähmung, Koma, Makuladegeneration, Multiple Sklerose, Myasthenia gravis, Netzhauterkrankung, Parkinson-Erkrankung, Polyneuropathie, Querschnittslähmung, Schlaganfall, Sehnervschädigung

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems:
Angina Pectoris, Arterienaneurysma, Embolie, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen, Koronare Herzkrankheit (KHK), Ulcus cruris (chronisches Unterschenkelgeschwür), Vorhofflimmern

Erkrankungen/Schädigungen innerer Organe und Stoffwechselerkrankungen:
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), chronische Lebererkrankung, chronische Nierenerkrankungen, Colitis ulcerosa, Diabetes mellitus, Lungenemphysem, Morbus Crohn, Mukoviszidose, Strahlenfolgen, Zustand nach Organtransplantation

Krebserkrankungen und Infektionskrankheiten:
Alle Arten von malignen (bösartigen) Tumorerkrankungen, HIV-Infektion, Leukämie, Osteomyelitis, Tuberkulose

Psychische-Erkrankungen und Suchterkrankungen:
Alkohol-/Drogen-/Medikamentenabhängigkeit, Autismus, Depressionen, Psychose, Schizophrenie

4 Besteht bei Ihnen eine anerkannte Behinderung
oder läuft ein Feststellungsverfahren nach SGB IX bzw. ist eines geplant/angeraten, oder trifft es zu, dass Sie Leistungen wegen Erwerbsminderung, Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Dienstunfähigkeit bereits erhalten bzw. beantragt haben?

 

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