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Provinzial Pflegezusatzversicherung Tarifinformationen Pflege Premium Plus

Achtung neue Tarife nach Pflegegrade Dieser Tarif wird von der Gesellschaft nicht mehr angeboten.
Es handelt sich hierbei um eine Pflegezusatzversicherung nach Pflegestufen.

Die aktuellen Tarife nach Pflegegraden finden Sie in unserem Vergleichsrechner.

Zum Vergleichsrechner!

Die Provinzial bietet verschiedene Pflegezusatzversicherungen an. Bei dem Tarif Pflege Premium Plus, welcher gemeinsam mit der BBKK UNION entwickelt wurde, kann man alle 3 Pflegestufen absichern und bekommt eine Einmalzahlung sowie eine Beitragsbefreiung. Bei Eintritt der Leistungspflicht (ab Pflegestufe 0) wird der Versicherungsnehmer von der Pflicht zur Beitragszahlung befreit.

Hinweis: Den Tarif der Provinzial finden Sie in unserem Vergleichsrechner unter BBKK UNION Premium Plus.

Tarifinformationen Provinzial Pflege Premium Plus

Der Tarif Premium Pflege Plus von der Provinzial gehört zu den starren Tarifen hier sind die Pflegestufe 0,1,2 prozentual von der gewünschten Absicherung der Pflegestufe 3 abhängig.

Pflegestufe

Häusliche Pflege (durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Vollstationäre Pflege

0 30 % 30 %
1 30 % 100 %
2 60 % 100 %
3 100 % 100 %

Beispiel: Diese Leistungen erhalten Sie, wenn 1500€ in Pflegestufe 3 abgesichert werden!

Pflegestufe

Häusliche Pflege (durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Vollstationäre Pflege

0 450 Euro 450 Euro
1 450 Euro 1.500 Euro
2 900 Euro 1.500 Euro
3 1.500 Euro 1.500 Euro

 Achtung: 100 % der Leistungen werden nur gezahlt wenn die vollstationäre Pflege auch erforderlich ist. Wenn die vollstationäre Pflege nicht erforderlich ist jedoch vorliegt, bekommt man in Pflegestufe I 30% und in Pflegestufe II 60% der vereinbarten Leistungen aus Pflegestufe III.

Förderfähig nach Pflege Bahr
Nein der Tarif Pflege Premium Plus ist nicht förderfähig. Man kann den Tarif jedoch mit dem geförderten Tarif FörderPflege kombinieren und somit die Förderung erhalten.

Leistung auch bei Pflege durch Familienangehörige / Laienpflege
Ja, auch bei der Pflege durch Familienangehörige werden Leistungen aus der Pflegeversicherung erbracht.

Beitragsfreiheit im Leistungsfall
Wenn für die versicherte Person das Recht auf Leistungen, aus der Pflegetagegeldversicherung, besteht wird diese von der Beitragspflicht befreit.

Einmalleistung bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit
Bei erstmaligem Eintritt in die Pflegestufe I,II oder III bekommt man das 60-fache des vereinbarten Tagessatzes.

Dynamik ohne erneute Gesundheitsprüfung
Das Tagegeld passt sich unter bestimmten Voraussetzungen während der Vertragslaufzeit entsprechend der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten alle drei Jahre an.

Verzicht auf Wartezeit
Im Tarif Pflege Premium Plus gibt es keine Wartezeiten.

Verzichtet der Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht?
Ja, der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.

Geltungsbereich Weltweit
Der Versicherungsschutz erstreckt sich über die Pflege im Gebiet der Europäischen Union sowie den Vertragsstaaten über das Abkommen des Europäischen Wirtschaftsraumes.

Höchstes Aufnahmealter
Bis zu einem Alter von 70 Jahren kann man in die Pflegezusatzversicherung Pflege Premium aufgenommen werden.

Maximal versicherbare Tagessätze
Maximal kann ein Tagessatz von 150 Euro versichert werden.

Gesundheitsfragen im Tarif Pflege Premium Plus der Provinzial

  • 1. Körpergröße und Gewicht
  • 2. Besteht bereits aufgrund einer Krankheit oder Behinderung Pflegebedürftigkeit (auch wenn noch nicht ärztlich festgestellt) oder wurden jemals Anträge auf Leistungen aus einer privaten oder gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt oder ist geplant oder angeraten, einen Antrag auf Leistungen aus einer privaten oder gesetzlichen Pflegeversicherung zu stellen?
  • 3. Besteht zurzeit oder bestand in den letzten fünf Jahren eine der folgenden Krankheiten?

Erkrankungen des Zentralnervensystems:

Demenz (z. B. Alzheimer, vaskuläre Demenz [durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursachte Demenz]), sonstige Hirnleistungsstörung (dauernde Hirnschäden z. B. durch Unfall, Infektion, Vergiftung oder Stoffwechselstörung), Hirntumor, Apallisches Syndrom (Wachkoma), Parkinson-Krankheit („Schüttellähmung“), Chorea Huntington, Creutzfeld-Jacob, Epilepsie (Krampfanfälle), infantile Zerebralparese (frühkindliche Hirnschädigung), Amyotrophe Lateralsklerose (fortschreitende Lähmung der Muskulatur), Muskeldystrophien (neuro-muskuläre Erkrankungen), Multiple Sklerose, Querschnittslähmung, Hemiparese / Hemiplegie (einseitige Lähmung), Kinderlähmung (inkl. Folgen)

Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe:

Knochenmarkserkrankungen (= Erkrankungen der Blutbildung, „Blutkrebs“, Leukämie, Lymphome)

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems:

Arteriosklerose (= „Verkalkung“ / Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, der Gehirnarterien und anderer Arterien), koronare Herzkrankheit (Verengung der Herzkranzgefäße), Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Schlaganfall, Gehirnblutung, Thrombosen (= Verschluss von Venen oder Arterien durch verklumpte Blutgerinnsel, häufiger als dreimal in den letzten 5 Jahren)

Erkrankungen innerer Organe oder schwere Stoffwechselstörungen:

chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD = oftmals durch Rauchen verursacht [„Raucherhusten“]), Staublunge, Lungenemphysem, Mukoviszidose (zystische Fibrose), Leberzirrhose, Chronische Nierenerkrankung (dauerhafte Verminderung der Nierenfunktion), Diabetes mellitus („Zucker“)

Erkrankungen des Immunsystems:

HIV-Infektion

Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems, insbesondere Wirbelsäule, Gelenke:

Muskelschwund, Osteoporose (Knochenschwund), Morbus Bechterew (verbiegende / versteifende Wirbelentzündung), rheumatoide / chronische Arthritis („Rheuma“), Arthrose (mit Schmerzzuständen, Bewegungseinschränkungen oder operiert)

Chromosomenanomalien:

Down-Syndrom

Krebserkrankungen:

alle Arten von bösartigen (malignen, karzinogenen) Neubildungen

psychische und psychiatrische Erkrankungen

Suchterkrankung (Alkohol, Drogen)

  • 4. Steht innerhalb der nächsten sechs Monate eine Operation bevor (ausgenommen zahnärztliche Operationen)?
  • 5. Besteht zurzeit oder bestand in den letzten fünf Jahren eine Schwerbehinderung (Grad der Behinderung mindestens 50 %)? *) Wurde jemals ein Antrag auf Feststellung einer Schwerbehinderung gestellt bzw. läuft derzeit ein Feststellungsverfahren nach dem SGB IX oder ist dies geplant oder angeraten? *) Wenn ja, bitte Fotokopie des vollständigen Versorgungsbescheides beifügen.

Allgemein

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