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Als Tier gestützte Therapieverfahren bezeichnet man Therapiemaßnahmen mithilfe von verschiedenen Tieren. So hat man bereits große Erfolge bei verschiedenen psychiatrischen oder neurologischen Erkrankungen und Behinderungen erzielt. Die Einsatzgebiete dieser Therapieverfahren sind abhängig von der eingesetzten Tierart. Therapiert wird mit: Hunden, Delfinen, Katzen, Pferden oder Lamas. Die Therapie erfolgt durch einen geschulten Arzt oder Therapeuten der die jeweilige Tierart in die pädagogischen und therapeutischen Prozesse integriert.

Wie funktioniert die Therapie mithilfe von Tieren?

Die Therapie mithilfe von Tieren richtet sich nach der jeweiligen Tierart sowie den Zielen, die mit der Therapie verfolgt werden. So kann man ältere Leute welche in einem Pflegeheim wohnen durch einen kleinen Hund oder eine Spielzeugrobbe therapieren. Gerade in Pflegeheimen will man mithilfe dieser Tiere und Plüschtiere die Nähe der Bewohner gewinnen. Die Therapie und Streicheleinheiten an der mechanischen Plüschrobbe hat man bereits in Japan benutzt. Hier nutzte man das Plüschtier zur Therapie von traumatisierten Senioren nach dem schweren Tsunami. Man kann also sehen, dass die Therapie mit Tiere Ihre Patienten entspannt und beruhigt. Dies ist gerade bei vielen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen sehr wichtig, da die Therapeuten viel besser mit den Patienten umgehen können, wenn diese im entspannten Zustand sind.

Die Hundetherapie

Die Therapie mithilfe eines Hundes wird in 2 Arten unterteilt. Es gibt hierbei, genau wie bei der Hippotherapie einmal die hundegestützte Therapie und einmal hundegestützte Aktivitäten.

Bei der hundegestützten Therapie handelt es sich es sich um eine Art der Therapie indem der Hund, als Medium benutzt wird um näher an die betroffenen Personen oder Kinder zu gelangen. Die bedeutet, dass es nicht allein ausreicht einen Therapiehund zu besitzen. Es benötigt auch einen ausgebildeten Therapeuten, der weiß wie die Tiere in den einzelnen Fällen eingesetzt werden müssen. Besonders wenn eine verbale Kommunikation gar nicht oder nur minimal möglich ist, wird die Therapie mit Hunden verwendet. Man soll anhand dieser Therapie verschiedene psychotische und autistische Störungen voneinander trennen können. Bei den hundegestützten Aktivitäten handelt es sich um Aktivitäten in Pflege- oder Behindertenheimen. Hierbei benötigt es keine geschulten Pädagogen oder Therapeuten. Der Hundeführer besucht mit seinem Tier lediglich die jeweilige Einrichtung und wirkt mit dem Hund dem allgemeinen Wohlbefinden der erkrankten bei.

Die Pferdetherapie oder „Hippotherapie“

Die Hippotherapie ist eine Art der Krankengymnastik mithilfe eines geschulten und ausgebildeten Pferdes. So nutzen Therapeuten Pferde zum Beispiel bei halb-seitig gelähmten Menschen. Diese sollen durch das Reiten des Pferdes Ihren inneren Mittelpunkt wieder finden und so auch ein Gefühl für Ihre Körpermitte entwickeln. Man will also durch die Hippotherapie erreichen, dass die Patienten Ihr Balancegefühl sowie die Körperhaltung verbessern. Wichtig ist, dass die Hippotherapie nicht mit dem therapeutischen Reiten verwechselt wird. Beim therapeutischen Reiten wird eher die Psyche der Betroffenen angeregt. Diese Therapiemöglichkeit ist weit verbreitet, wird jedoch in Deutschland nicht von den Krankenkassen finanziert, da ein therapeutischer Nutzen der Hippotherapie nicht nachgewiesen ist.

Die Delfintherapie

Die Delfintherapie zählt bei den Tier Therapien zu der umstrittensten Form. Wissenschaftlich ist kein wirklicher Nutzen dieser Therapie nachgewiesen, jedoch erlebte die Therapie mithilfe von Delfinen nach dem Filmklassiker „Flipper“ einen regelrechten Boom. Viele Menschen und Therapeuten schwören auf die Therapiemethode insbesondere bei Kindern mit seelischen, mentalen oder körperlichen Behinderungen. Man verwendet die Delphine oder Delphinroboter hierbei eher als Belohnung der Patienten. Das heißt, dass die Patienten erst mit den Delphinen schwimmen oder spielen dürfen, wenn Sie Ihre Therapieaufgaben erfüllt haben.

Nachteil dieser Therapiemethode sind die Kosten. Eine Delfintherapie ist sehr Kostenintensiv, da es in Deutschland nur ein Institut gibt, welches diese Therapie durchführt. Wer in die USA zur Therapie möchte, muss die kompletten Kosten dieser Therapie selber tragen. Man sieht also, dass schnell hohe Kosten entstehen können, da man Flug, Hotel sowie die Therapie selber bezahlen muss. Außerdem kommt es in den meisten Fällen auch zu Verdienst ausfällen, da Eltern mit Ihren Kindern zu einer solchen Therapie Reisen. Man hat also zusätzliche Kosten, da man in der Zeit nicht arbeiten kann.

Wer muss die tiergestützte Therapie finanzieren?

In Deutschland ist leider keine Kostenübernahme für tiergestützte Therapien möglich, da der Nutzen einer solchen Therapie nicht genügend wissenschaftlich bewiesen ist. Diese Therapie zählt somit nicht zu exakten Heilmethoden. Betroffene müssen diese Art der Therapie somit selber finanzieren. Die Höhe der Kosten kann jedoch variieren. Wer sich für eine Therapie in Deutschland entscheidet, zahlt nicht so viel wie Personen, die eine Delfintherapie in den USA in Anspruch nehmen. Dies ist jedoch nicht in allen Länder so. In der Schweiz wird die Hippotherapie z. B. durch die Krankenkassen unterstützt, da man dort davon ausgeht, dass die Therapie mithilfe von Tieren einen gesundheitlichen nutzen nach sich zieht.

Fazit:

Anhand des obigen Textes kann man sehen, das es viele verschiedene Meinungen zum Thema tiergestützte Therapieverfahren gibt. Auf der einen Seite gibt es viele Menschen, die auf diese Art der Therapiemöglichkeiten schwören, auf der anderen Seite gibt es wiederum auch diejenigen, die gegen die tiergestützte Therapie sind. Wenn die zu pflegende Person ein Tierfreund ist und auch schon immer war, ist es durch aus denkbar, dass die Therapie anschlägt. Die Kosten der jeweiligen Therapie müssen eventuell selber getragen werden.