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DFV Pflegezusatzversicherung Tarifübersicht DeutschlandPflege Flex

Der Pflegezusatztarif DeutschlandPflege Flex  der Deutschen Familienversicherung ist ein sogenanter flexibler Tarif. In diesem Tarif kann der Versicherungsnehmer die gewünschten Absicherungen für die Pflegegrade 1-5 selber auswählen. Dabei darf auch ein niedriger Pflegegrad höher Vergleichsrechner private Pflegeversicherung inkl. DFV DeutschlandPflege Flexabgesichert werden als ein höherer. So kann zum Beispiel der Pflegegrad 2 höher abgesichert werden als der Pflegegrad 5. Desweiterem wird im Tarif der DFV die Möglichkeit geboten eine zusätzliche Einmalleistung bei Ein- oder Höherstufung und eine Einmalleistung bei erstmaliger unfallbedingter Pflegebedürftigkeit zu vereinbaren.

Tarifinformationen DFV DeutschlandPflege Flex

Förderfähig nach Pflege BahrTarifdetails im Überblick DFV DeutschlandPflege Flex
Nein, dieser Tarif wird nicht mit 5,-€ staatlich gefördert.

Leistungen auch bei Pflege durch Familienangehörige / Laienpflege
Ja, die vereinbarte Leistung wird auch bei Pflege durch Familienangehörige, Freunde, Nachbarn oder sonstigen Laien erbracht.

Beitragsfreiheit im Leistungsfall
Es besteht eine Beitragsfreiheit, wenn die pflegebedürftige Person einen Pflegegrad zugeordnet wird, welcher versichert wurde.

Achtung: Wird die versicherte Person von einem versicherten Pflegegrad in einen nicht versicherten Pflegegrad eingestuft, so ist der Beitrag wieder zu bezahlen. Wir empfehlen daher auch ungewünschte Pflegegrade minimal abzusichern, um die Beitragsfreiheit zu erhalten.

Einmalleistung bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit
Eine Einmalleistung, welche bei Ein- und Höherstufung in einen Pflegegrad gezahlt wird kann gegen Zusatzbeitrag individuell vereinbart werden.

Zwischen folgenden Leistungshöhen kann gewählt werden:

  • 1.000€
  • 2.000€
  • 3.000€
  • 4.000€

Auch für die erstmalige unfallbedingte Pflegebedürftigkeit kann eine Einmalleistung vereinbart werden. Für diese können folgende Leistungen vereinbart werden:

  • 1.000€
  • 5.000€
  • 7.500€
  • 10.000€
  • 20.000€
  • 40.000€

Dynamik ohne erneute Gesundheitsprüfung
Ja, der Versicherer bietet die Möglichkeit das versicherte Pflegegeld ohne erneute Gesundheitsprüfung alle 3 Jahre um 5%, oder auf Antrag um den statistischen Verbraucherpreisindex zu erhöhen. Die Dynamik kann maximal bis zur Verdopplung des erstmalig für den höchsten Pflegegrad vereinbarten Pflegemonatsgeldes in Anspruch genommen werden, wobei auch Erhöhungen aus der Nachversicherungsgarantie berücksichtigt werden.

Wird zweimal hintereinander der Erhöhung widersprochen, behält sich die Versicherungsgesellschaft bei der nächsten Dynamik eine Gesundheitsprüfung vor.

Verzicht auf Wartezeit
Ja, der Versicherer verzichtet auf eine Wartezeit. Sollte die versicherte Person direkt nach Abschluss der Versicherung pflegebedürftig werden, hat diese sofort einen Anspruch auf die vereinbarte Leistung.

Verzichtet der Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht
Ja, der Versicherer verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.

Leistungen bei Pflegebedürftigkeit durch Suchterkrankung
Ja, auch wenn die Pflegebedürftigkeit auf einer Suchterkrankung beruht leistet der Versicherer.

Leistungen bei stationärem Aufenthalt im Krankenhaus
Ja, auch bei einer vollstationären Heilbehandlung leistet der Versicherer.

Leistungen bei stationärer Reha oder Kur
Ja, auch bei einer stationären Rehabilitationsmaßnahme, Kur- oder Sanatoriumsbehandlung leistet der Versicherer.

Geltungsbereich Weltweit
Der Versicherungsschutz erstreckt sich weltweit.

Höchstes Aufnahmealter
Maximal ist eine Aufnahme bis zum 75. Lebensjahr möglich.

Maximal versicherbare Tagessätze
Für die häuslicher Pflege kann maximal ein Monatssatz von
Pflegegrad 1 bis 600 Euro
Pflegegrad 2 bis 1350 Euro
Pflegegrad 3 bis 2250 Euro
Pflegegrad 4 bis 3000 Euro
Pflegegrad 5 bis 3750 Euro versichert werden.

Für die vollstationärer Pflege kann maximal ein Monatssatz von
Pflegegrad 1 bis 3750 Euro
Pflegegrad 2 bis 3750 Euro
Pflegegrad 3 bis 3750 Euro
Pflegegrad 4 bis 3750 Euro
Pflegegrad 5 bis 3750 Euro versichert werden.

Gesundheitsfragen im Tarif DeutschlandPflege Flex der Deutschen Familienversicherung

1 Fragen zur Person: Gesundheitsfragen im Pflegezusatz Tarif DFV DeutschlandPflege Flex
Größe / Gewicht

2 Hat die zu versichernde Person
eine Behinderung mit einem Grad von 50 oder mehr, jemals einen Antrag auf Feststellung von Pflegebedürftigkeit, Berufs-, Dienst- oder Erwerbsunfähigkeit gestellt, sind bei ihr stationäre Behandlungen, Operationen oder Rehamaßnahmen vorgesehen oder angeraten oder besteht bei ihr eine Schwangerschaft oder bestand bei der zu versichernden Person in den letzten fünf Jahren eine der nachfolgenden Erkrankungen oder deren Folgen:

Erkrankungen des Nerven – Systems, der Psyche, des Gehirns, der Netzhaut oder des Sehnervs
Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Aneurysma, Apallisches Syndrom, Autismus, Chorea Huntington, Creutzfeldt – Jakob, Demenz, Epilepsie, Gehirnblutung, Kinderlähmung, Koma, Lähmung, Makuladegeneration, Multiple Sklerose, Netzhautablösung sowie Schädigung des Sehnervs, Neuropathie, Parkinson, Pick–Krankheit, Psychose, Neurose, Schizophrenie, Manie, Depression, Querschnittlähmung, Rückenmarkkrankheiten, Schädel–Hirn–Trauma, Schädigung oder Erkrankung des Gehirns oder des Nervensystems, Schlaganfall, Subarachnoidalblutung, Suchterkrankung, zerebrale Durchblutungsstörungen, zerebrovaskuläre Erkrankungen

Erkrankungen des Herz – Kreislauf – Systems oder Stoffwechselerkrankungen
Aortenaneuerysma, Aorteninsuffizienz, arterielle Verschlusskrankheit, Bypass, Arterienverkalkung, Embolien, Hämophilie (Bluterkrankheit), Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Diabetes mellitus (Zucker), Sichelzellenanämie, Hämolytische Anämie

Erkrankungen der inneren Organe oder HIV-Infektionen
Asthma bronchiale, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Lunge, HIV – Infektion, Immundefekte, Mukoviszidose, Organ– oder Gewebetransplantation, Sarkoidose, Lebererkrankungen, Hepatitis B oder C, Nierenerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn

Erkrankungen der Knochen, der Gelenke oder des Bewegungsapparates
Arm – und Beinamputationen, Morbus Bechterew, Osteoporose, Polyarthritis, rheumatische Erkrankungen, sklerotische Erkrankungen, subdurale Hämatome

Tumorerkrankungen
Gutartige Tumore des Gehirns, bösartige Tumoren, Krebserkrankungen des Blut- oder Lymphsystems?

3 Ab einem Alter von 65 Jahren werden außerdem folgende Gesundheitsfragen gestellt:
Trägt die zu versichernde Person Körperersatzstücke, Prothesen, Gefäßstützen (z.B. Stent) oder einen Herzschrittmacher oder benötigt sie Hilfe bei den Verrichtungen des täglichen Lebens (Hilfestellung oder Hilfsmittel beim An- und Ausziehen, Essen, Gehen oder Treppensteigen, wie z.B. Gehhilfen, Unterarmstützen, Treppenlift, Rollator oder Rollstuhl)?