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Als seelische oder psychische Erkrankung bezeichnet man eine dauerhafte Störung der Emotionen (menschliche Gefühle) und Kognitionen (Denkvermögen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit) des Menschen. Diese Störungen können sich entweder auf den emotionalen oder kognitiven Bereich verstärkt auswirken. Je nach Grad der Beeinträchtigung können diese Störungen auch der Auslöser für einen Pflegefall sein. Dies ist gerade bei Menschen mit psychischen Behinderungen oft der Fall, da diese ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit und Liebe benötigen.

Wenn ein Pflegefall vorliegt ist eine private Pflegezusatzversicherung sehr angebracht. Die Kosten einer professionellen und umfassenden Pflege steigen sehr schnell an, wodurch viele Menschen Probleme mit der Finanzierung der Pflege haben. Durch eine Pflegetagegeldversicherung bekommt der versicherte jeden Monat das vorher vereinbarte Pflegemonatsgeld. Somit kann man die Kosten einer Pflege finanzieren. Auch das eigene Vermögen und das der Kinder und Enkelkinder wird somit geschützt.

Gerade in der heutigen Zeit kommt es häufig zu psychischen Problemen wie z. B. Depressionen oder Burnout. Diese Krankheiten werden oft mit der Arbeit in Verbindung gebracht. Viele Menschen sagen, dass es durch den beruflichen Stress und Erfolgszwang der heutigen Zeit vermehrt zu solchen Krankheitsbildern kommt.

Anbieter Pflegezusatzversicherung bei psychischen Störungen

Folgende Versicherungsgesellschaften bieten trotz einer psychischen Erkrankung eine private Pflegeversicherung an:

  • Allianz (Tarif: PZTB03) — Wird im Antrag abgefragt, aber kein K.O. Kriterium. Viele psychische Erkrankungen ohne Einschränkungen versicherbar. (Abfragezeitraum betrifft lediglich die letzten 12 Monate)
  • Münchener Verein (Tarif: PrivatPflege) — Versicherbar, wenn die Behandlung abgeschlossen ist und nicht länger als 2 Monate gedauert hat.
  • Nürnberger (Tarif: PAS) — Versicherbar, wenn die Erkrankung nicht unter Erkrankungen des Nervensystems fällt.

Diese Tarife finden sie inklusive ihrer Gesundheitsfragen in unseren Vergleichsrechner.

Anleitung:

Krankheitsfilter im Vergleichsrechner

Achtung: Abfragezeitraum beachten!

Abfragezeitraum Gesundheitsfragen in der Pflegezusatzversicherung

Fast alle Erkrankungen versicherbar wenn diese länger wie 5 Jahre zurückliegen.

In den Gesundheitsprüfungen der Gesellschaften wird oft lediglich nach Erkrankungen innerhalb der letzten 5 Jahre gefragt. Sollte Ihre Erkrankung vor diesem Zeitraum liegen, können Sie bei den folgenden Gesellschaften versichert werden.

Gesellschaft / TarifAbfragezeitraum
Allianz PZTB035 Jahre, vereinzelt nur 12 Monate
Münchener Verein Privat Pflege5 Jahre
Nürnberger PAS / PASR5 Jahre
Vigo PT5 Jahre
SDK PG5 Jahre
R+V PM5 Jahre
VKB-BBKK-UKV Premium Plus5 Jahre
Hallesche Olga flex5 Jahre
Gesellschaft / TarifAbfragezeitraum
Allianz
PZTB03
5 Jahre,
vereinzelt nur 12 Monate
Münchener Verein
Privat Pflege
5 Jahre
Nürnberger
PAS / PASR
5 Jahre
Vigo
PT
5 Jahre
SDK
PG
5 Jahre
R+V
PM
5 Jahre
VKB-BBKK-UKV
Premium Plus
5 Jahre
Hallesche
Olga flex
5 Jahre

Risikovoranfrage

Anonym

Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden! Doch nicht jede Erkrankungen ist auch gleich ein K.O. Kriterium. So starten Sie ihre anonyme Risikovoranfrage.

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Mehr zum Thema

Anzeigepflichtverletzung

Verjährung

Nach Ablauf einer Verjährungs – Frist von 10 Jahren ist eine Anfechtung des bestehenden Vertrages, selbst bei Vorsatz oder arglistiger Täuschung, durch den Versicherer nicht mehr möglich.
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Mehr zum Thema

Alle Angaben zu den versicherbaren Vorerkrankungen auf dieser Internetseite sowie auch im Vergleichsrechner wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass Risikobewertungen bzgl. Vorerkrankungen seitens der Versicherer regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Deshalb ist es zwingend notwendig den Gesundheitszustand der zu versichernden Person bei Antragsstellung mit den Antragsfragen des jeweiligen Versicherers erneut und ganz genau zu überprüfen! Bitte beachten Sie ebenfalls, dass manche Krankheiten wie zum Beispiel Depressionen zu den psychischen aber auch zu den Erkrankungen des Nervensystems zählen.

Eine Rücksprache mit ihrem Haus- oder Facharzt ist generell empfehlenswert. Des Weiteren besteht bei jedem Versicherer die Möglichkeit einer anonymen Risikovoranfrage. (So starten Sie eine anonyme Risikovoranfrage)

Für die Richtigkeit der Angaben auf dieser Internetseite sowie auch im Vergleichsrechner übernehmen wir keine Garantie oder Haftung.

Erläuterung der psychischen Erkrankungen

Autismus: ist der Überbegriff für viele verschiedene Entwicklungsstörungen. Die, für Autisten, charakteristischen Symptome werden in den meisten fällen bereits in den ersten fünf Lebensjahren vollständig ausgebildet. Bei Autisten sind sowohl die sozialen Fähigkeiten als auch die Kommunikation und Sprache stark beeinträchtigt. Rund 20 % der betroffenen weisen normale oder überdurchschnittliche Intelligenz auf. So kann es sein, dass Erkrankte überdurchschnittlich gutes mathematisches Verständnis vorweisen.

Asperger Syndrom: zählt zu den autistischen Entwicklungsstörungen. Die Intelligenz ist allerdings im Gegensatz zu normalen Autisten in den meisten Fällen normal.

Bulimie: ist eine Essstörung bei der die betroffenen unter Heißhungerattacken leiden. Nach den Attacken wird die Nahrung allerdings wieder erbrochen, da die betroffenen starke Angst haben zuzunehmen. Bulimie kann man durch psychologische Unterstützung allerdings sehr gut behandeln. Somit kann man sich auch trotz Bulimie mit einer Pflegezusatzversicherung absichern.

Essstörungen: sind Störungen im Essverhalten der Menschen. Diese können sich in verschiedene Bereiche aufgliedern. So kann es z. B. zur Esssucht, Magersucht oder Bulimie (Ess-Brech-Sucht) kommen. Bei Menschen mit Essstörungen dreht sich der Großteil des Lebens um die Nahrungsaufnahme sowie dem Körpergewicht und der Figur. Die Grenze zu bewusster Nahrungsaufnahme wurde von den betroffenen überschritten.

Burnout: steht für „ausgebrannt“. Dies beschreibt das Krankheitsbild auch sehr genau, da die betroffenen sich in einem Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung befinden. Dies kann durch zu viel Arbeit und Stress ausgelöst werden. Jedoch können auch Menschen ohne Arbeit an Burnout erkranken.

Depression: ist eine akute und schwere psychische Störung. Diese zeigt sich durch Antriebslosigkeit, Selbstzweifel oder Interessenverlust. Jedoch sollte man beachten, dass nicht jeder der schlecht gelaunt, Antriebslos oder Lustlos ist auch gleichzeitig an einer Depression leidet. Lediglich die Personen, die über einen längeren Zeitraum an diesen Symptomen leiden sollten sich professionelle Unterstützung besorgen. Auch Personen mit Depressionen können sich durch eine private Pflegezusatzversicherung gegen das finanzielle Risiko einer Pflege absichern. (Anbieter z.B.: Vigo Pflegeversicherung)

Posttraumatische Belastungsstörungen: sind Störungen die durch ein akutes psychisches Trauma ausgelöst wurden. Vor diesen Störungen kann sich auch kein Mensch bewahrt fühlen, da diese durch viele Dinge ausgelöst werden können. z.B.: der Verlust einer geliebten Person, Unfälle, Krieg, Vergewaltigungen, Naturkatastrophen usw..

Die obigen Krankheiten oder Störungen sind nur ein kleiner Teil der psychischen Erkrankungen. Diese treten jedoch besonders häufig auf. Personen die an solchen Erkrankungen oder Störungen leiden haben jedoch trotzdem die Chance auf eine Pflegeversicherung. Der obige Vergleichsrechner dieser Internetseite bietet jedem Besucher die Möglichkeit individuelle Tarifvergleiche kostenlos durchzuführen. Bei Unsicherheit kann auch der eingebaute Krankheitsfilter Abhilfe schaffen. Ansonsten können Sie auch gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Jeder sollte sich genau mit dem Thema Pflege beschäftigen, um dann zu entscheiden ob eine Absicherung notwendig ist oder nicht. Im Ernstfall muss man sich durch eine Pflegezusatzversicherung zumindest nicht mit den finanziellen Hürden der Pflege befassen.

Die Liste der psychischen Erkrankungen und Störungen ist sehr lang. Man kann diese jedoch in zwei Arten unterscheiden. So gibt es bereits angeborene (erblich bedingte) psychische Krankheiten wie z.B. Autismus, Asperger Syndrom und psychische Erkrankungen welche erst im Verlauf des Lebens auftreten. Bekannte Beispiele für solche Erkrankungen sind z.B. Bulimie, Essstörungen, Burnout, Depressionen oder Posttraumatische Belastungsstörungen. Diese kann man allerdings durch Psychotherapeuten oder Medikamente behandeln lassen.