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Wenn es nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird, kann die Schizophrenie eine gravierende psychische Erkrankung sein. Etwa 25 Menschen unter 10.000 Menschen leiden unter einer Schizophrenie. Die Erkrankung tritt unter Männern und Frauen etwa in gleicher Anzahl auf. Allerdings tritt die Ersterkrankung bei Männern zumeist etwas früher als bei Frauen auf, etwa vom 15. bis zum 25. Lebensjahr. Der Durchschnitt der Ersterkrankung bei der Frau liegt zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr und noch später. Fälschlicherweise wird eine Schizophrenie Erkrankung zumeist als eine Persönlichkeitsspaltung bezeichnet und mit einer Verminderung der Intelligenz in Verbindung gebracht, was keinesfalls so ist. Ein Erkrankter verhält sich anscheinend unsinnig für Außenstehende, aber die schwer verständlichen Handlungen sind nicht der fehlenden Intelligenz zu schulden, sondern eine Fehlwahrnehmung und Fehlinterpretation der Umwelt.

Anbieter Pflegezusatzversicherung bei Schizophrenie

Für Schizophrenie Erkrankte ist es schwer eine geeignete private Pflegeversicherung zu finden. Nur wenige der Versicherungsgesellschaften bieten mit dieser Erkrankung auch die Möglichkeit einer Pflegezusatzversicherung.

Folgende Versicherungsgesellschaften bieten trotz einer Schizophrenie eine private Pflegeversicherung an:

  • Allianz (Tarif: PZTB03) — Wird im Antrag abgefragt, aber kein K.O. Kriterium. Viele psychische Erkrankungen ohne Einschränkungen versicherbar. (Abfragezeitraum betrifft lediglich die letzten 12 Monate)
  • Münchener Verein (Tarif: PrivatPflege) — Versicherbar, wenn die Behandlung abgeschlossen ist und nicht länger als 2 Monate gedauert hat.

Diese Tarife finden sie inklusive ihrer Gesundheitsfragen in unseren Vergleichsrechner.

Anleitung:

Krankheitsfilter im Vergleichsrechner

Achtung: Abfragezeitraum beachten!

Abfragezeitraum Gesundheitsfragen in der Pflegezusatzversicherung

Fast alle Erkrankungen versicherbar wenn diese länger wie 5 Jahre zurückliegen.

In den Gesundheitsprüfungen der Gesellschaften wird oft lediglich nach Erkrankungen innerhalb der letzten 5 Jahre gefragt. Sollte Ihre Erkrankung vor diesem Zeitraum liegen, können Sie bei den folgenden Gesellschaften versichert werden.

Gesellschaft / TarifAbfragezeitraum
Allianz PZTB035 Jahre, vereinzelt nur 12 Monate
Münchener Verein Privat Pflege5 Jahre
Nürnberger PAS / PASR5 Jahre
Vigo PT5 Jahre
SDK PG5 Jahre
R+V PM5 Jahre
VKB-BBKK-UKV Premium Plus5 Jahre
Hallesche Olga flex5 Jahre
Gesellschaft / TarifAbfragezeitraum
Allianz
PZTB03
5 Jahre,
vereinzelt nur 12 Monate
Münchener Verein
Privat Pflege
5 Jahre
Nürnberger
PAS / PASR
5 Jahre
Vigo
PT
5 Jahre
SDK
PG
5 Jahre
R+V
PM
5 Jahre
VKB-BBKK-UKV
Premium Plus
5 Jahre
Hallesche
Olga flex
5 Jahre

Risikovoranfrage

Anonym

Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden! Doch nicht jede Erkrankungen ist auch gleich ein K.O. Kriterium. So starten Sie ihre anonyme Risikovoranfrage.

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Mehr zum Thema

Anzeigepflichtverletzung

Verjährung

Nach Ablauf einer Verjährungs – Frist von 10 Jahren ist eine Anfechtung des bestehenden Vertrages, selbst bei Vorsatz oder arglistiger Täuschung, durch den Versicherer nicht mehr möglich.
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Mehr zum Thema
Vorerkrankungen worauf Sie unbedingt achten sollten!

Alle Angaben zu den versicherbaren Vorerkrankungen auf dieser Internetseite sowie auch im Vergleichsrechner wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass Risikobewertungen bzgl. Vorerkrankungen seitens der Versicherer regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Deshalb ist es zwingend notwendig den Gesundheitszustand der zu versichernden Person bei Antragsstellung mit den Antragsfragen des jeweiligen Versicherers erneut und ganz genau zu überprüfen! Bitte beachten Sie ebenfalls, dass manche Krankheiten wie zum Beispiel Depressionen zu den psychischen aber auch zu den Erkrankungen des Nervensystems zählen.

Eine Rücksprache mit ihrem Haus- oder Facharzt ist generell empfehlenswert. Des Weiteren besteht bei jedem Versicherer die Möglichkeit einer anonymen Risikovoranfrage. (So starten Sie eine anonyme Risikovoranfrage)

Für die Richtigkeit der Angaben auf dieser Internetseite sowie auch im Vergleichsrechner übernehmen wir keine Garantie oder Haftung.

Was ist Schizophrenie?

Die Schizophrenie ist eine psychische Störung , wobei das innere Erleben und die Wahrnehmung der Umwelt charakteristisch verändert wird. Die Erkrankten zeigen in verschiedenen Bereichen ihrer Persönlichkeit Auffälligkeiten, wie der Wahrnehmung, im Denken, im Gefühlsleben, in der Bewegung und der Motorik. Der Beginn der Erkrankung ist oft schleichend und wir daher meist erst spät erkannt. Schizophrenie kann aber auch sehr plötzlich nach belastenden Lebensereignissen auftreten und kann dann sogar heftige Auswirkungen und Symptome aufzeigen, wie Desorientiertheit und aggressive Spannungen. Die Erkrankung tritt häufig in mehreren sogenannten Schüben auf, wobei die Erkrankten für eine bestimmte Zeit in eine Psychose verfallen. Die sogenannte Psychose ist ein Krankheitszustand. In dieser Psychose verliert die betroffene Person den Bezug zur Wirklichkeit.

Viel wird die Schizophrenie mit der multiplen Persönlichkeitsstörung verwechselt, welches zwei völlig verschiedene psychische Erkrankungen sind. Bei der multiplen Persönlichkeitsstörung treten zwei oder mehr verschiedene Persönlichkeiten innerhalb eines Menschen auf. Welches bei der Schizophrenie nicht so ist. Die Verwechslung der beiden Krankheitsbilder mag wohl daran liegen, dass die früheren Mediziner die Schizophrenie als Spaltungsirresein bezeichnet haben.

Formen der Schizophrenie

Anhand von Ausbildung der Erkrankung und der Symptome kann man die Schizophrenie in verschiedene Formen einteilen.

  • paranoide Schizophrenie:
    Dies ist die am häufigsten vorkommende Art der Schizophrenie. Gekennzeichnet ist diese Form durch häufige Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Die betroffenen Personen denken zum Beispiel das sie von nicht existierenden Gestalten wie Geistern beobachtet werden und sie reden mit ihnen. Die Erkrankten hören meist Stimmen, die andere nicht hören, leiden unter Stimmungsschwankungen, sind antriebslos und haben Probleme mit ihrer Sprache.
  • katatone Schizophrenie:
    Die erkrankte Person zeigt Symptome und ein Fehlverhalten im Bereich der Motorik.
  • hebephrene Schizophrenie:
    Die erkrankte Person hat schwerwiegende Fehlentwicklung und Störungen in ihrem Gefühlsleben.
  • Schizophrenia simplex:
    Symptome entwickeln sich schleichend über einen längeren Zeitraum. Vor allem das Denken und die Emotionen sind dadurch beeinträchtigt. Wahnvorstellungen und Halluzinationen treten bei dieser Form meistens nicht auf.
  • zönesthetische Schizophrenie:
    Bei dieser Form empfinden die Erkrankten ihren eigenen Körper als fremden Körper.