Ist eine Pflegekostenversicherung für die private Pflegevorsorge geeignet oder macht eine Pflegetagegeldversicherung mehr Sinn?

Jetzt Pflegezusatzversicherung vergleichen und kostenfreies Angebot anfordern.

Erste Schritte

Tarife individuell anpassen

Leistungsfilter

Krankheitsfilter

Erste Schritte

Tarife individuell anpassen

Leistungsfilter

Krankheitsfilter

Gesetzliche Pflegeversicherung

Pflichtversicherung

Leistungsübersicht der gesetzlichen Pflegeversicherung in den Pflegegraden 1-5.

.

Mehr zum Thema

Durchschnittliches Pflegerisiko

Statistik

Private Absicherung ist wichtig! Bereits heute werden jeder zweite Mann und drei von vier Frauen im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt 7,2 Jahre.

Vorteile & Nachteile

Eigenschaften

Vergleich der Vorteile & Nachteile der privaten Pflegekostenversicherung.

.

Mehr zum Thema

Krankheitsfilter

Vorerkrankungen

Bei welcher Gesellschaft können Sie trotz Vorerkrankung versichert werden.

Mehr zum Thema

Ehegattenunterhalt

Unterhaltspflicht

Wenn der Ehepartner für die Pflegeheimkosten zu Kasse gebeten wird!

Mehr zum Thema

Checkliste Pflegezusatz

Wichtig!

Worauf Sie beim Abschluss einer privaten Pflegekostenversicherung achten sollten.

Mehr zum Thema

Eine Pflegekostenversicherung macht im Ernstfall für jeden Sinn, denn die gesetzlichen Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung decken längst nicht alle Kosten umfassend ab, die durch eine dauerhafte Pflegenotwendigkeit entstehen können. Die Pflichtversicherung der privaten Krankenversicherer und der gesetzlichen Krankenkassen übernimmt im Regelfall die Kosten für die Pflege zwar direkt, nicht aber in vollem Umfang. Die Differenz zwischen Kosten und Erstattung muss dann von der pflegebedürftigen Person selber getragen werden, unter Umständen auch von der Familie oder über einen Kredit. Um diese Versorgungslücke zu schließen, wurde die Pflegekostenversicherung von den Versicherern als zusätzliche Option ins Leben gerufen.

Ø Pflegekosten im Pflegheim

  • So viel muss ein Bewohner im Pflegeheim bezahlen
  • So ermitteln Sie ihre individuelle Pflegelücke
Mehr zum Thema

 

Was bietet die Pflegekostenversicherung?

Die Pflegekostenversicherung ist nicht zu verwechseln mit dem Pflegetagegeld, wo ein bestimmter Tagessatz, zur freien Verwendung, im Falle einer Pflegebedürftigkeit an den Versicherten ausgezahlt wird. Die Pflegekostenversicherung beteiligt sich anteilig an den tatsächlich entstehenden Pflegekosten. Die Erstattung erfolgt immer gegen Nachweis der Kosten, es wird also kein pauschaler Betrag ausgezahlt. Ein Vergleich hilft Ihnen bei der Auswahl des Versicherers, denn wie immer in der freien Marktwirtschaft, existieren auch bei der Police Unterschiede zwischen Kosten und Leistungen der einzelnen Anbieter. Die zwei angewandten Modelle sehen dabei vor, dass entweder die gesetzlichen Pflegeleistungen aus der Pflichtversicherung um einen bestimmten Prozentsatz aufgestockt werden oder die anfallenden Restkosten als Differenz getragen werden. In jedem Fall bekommt der Versicherte keine direkte Zahlung, sondern erhält eine Beteiligung an den tatsächlich entstandenen Kosten. Üblicherweise ist mit der Police immer eine Jahresobergrenze für die Erstattung vorgesehen, welche bereits beim Vertragsabschluss bedacht werden sollte.

Beispiel 1: Pflegekostenversicherung mit 50% Aufstockung

  • Vorgaben: Pflegegrad 3, Häusliche Pflege durch ambulanten Pflegedienst
Anfallende Pflegekosten Gesetzliche Leistungen Leistungen Pflegekostenversicherung Summe Differenz
2350,-€ 1298,-€ 649,-€ 1947,-€ 403,-€

Fazit: Die Pflegelücke beträgt trotz Absicherung 403,-€ pro Monat. Diese Kosten müssen Sie aus eigenen finanziellen Mitteln begleichen.

Beispiel 2: Pflegekostenversicherung mit 100% Aufstockung

  • Vorgaben: Pflegegrad 3, Häusliche Pflege durch ambulanten Pflegedienst
Anfallende Pflegekosten Gesetzliche Leistungen Leistungen Pflegekostenversicherung Summe Verschenkt
2350,-€ 1298,-€ 1052,-€ 2350,-€ 246,-€

Fazit: Die Gesamtleistung der gesetzlichen Pflegeversicherung + Pflegekostenversicherung darf die tatsächlich anfallenden Kosten nicht übersteigen. In diesem Beispiel können Sie die Leistungen der Pflegekostenversicherung nicht voll ausschöpfen und verschenken so jeden Monat 246,-€

Vorteile & Nachteile der Pflegekostenversicherung

Pflegetagegeldversicherung Pflegekostenversicherung
Leistungen frei verfügbar? Ja Nein, Kostennachweis erforderlich
Leistung bei vollstationärer Pflege? Ja Ja
Leistung auch bei häusliche Pflege / ambulanter Dienst? Ja Ja
Leistung auch bei häusliche Pflege / Familienangehörige (Laienpflege)? Ja Kritisch, da bei Pflege Pflege durch Familienangehörige
der Kostennachweis fehlt
Verwaltungsaufwand Gering Hoch, Pflegekosten müssen monatlich durch
Rechnungen nachgewiesen werden
Förderfähig? Nein Nein
Wartezeiten? meist 0 Jahre 0 – 3 Jahre
Beitragsbefreiung im Leistungsfall? Ja, teilweise Ja, teilweise
Werden Gesundheitsfragen gestellt? Ja Ja
Absicherungshöhe frei wählbar? Ja Nur prozentual
Beitragsentwicklung Gut Gut
Dynamik Ja Ja
Anzahl der Anbieter Hoch Nur wenige

Beitragsvergleich Pflegetagegeld vs Pflegekostenversicherung

Rein vom finanziellen her liegt bei annähernd identischen Leistungen der monatliche Zahlbeitrag bei der Pflegetagegeldversicherung circa 15-20 % höher.  Bedenkt man nun, dass je nach Art und Umfang der Pflege die vollen Leistungen aus der Pflegekostenversicherung entweder nicht komplett ausgenutzt (siehe Beispiel 2) oder gar nicht abgerufen werden können (Stichwort: Pflege durch Familienangehörige) relativiert sich das ganze.

Unser Tipp:

Sparen Sie sich den Verwaltungsaufwand einer Pflegekostenversicherung und nehmen Sie das Pflegetagegeld.

Vergleichsrechner Pflegezusatzversicherung

Unser Pflegezusatz – Vergleichsrechner ist für sie komplett kostenlos und bis zum eigentlichen Abschluss des Vertrages vollkommen unverbindlich. Die Angebote der verschiedenen Versicherer unterscheiden sich zwar in Leistung und Beitrag, die generellen Vor- bzw. Nachteile einer Pflegekosten- oder Pflegetagegeldversicherung bleiben aber weiterhin erhalten. Sinn macht die Pflegekostenversicherung demnach nur, wenn die Pflege durch eine professionelle Pflegekraft erfolgen soll, die ihre Leistungen dann der pflegebedürftigen Person in Rechnung stellt.

Von Vorteil ist immer, wenn der (künftig) Versicherte schon genau weiß, wie er später gepflegt werden möchte und sich im Vorfeld über alle eventuell anfallenden Kosten Gedanken macht.

Wie ein Vergleich offenbart, ist die Pflegekostenversicherung sowie die Pflegetagegeldversicherung auch für den kleinen Geldbeutel geeignet. Üblicherweise fallen bei reinen Risikotarifen die monatlichen Beträge geringfügiger aus, als bei einer Pflegerentenversicherung mit Sparanteil. So können sich Versicherte mit Hilfe vom Pflegekostenversicherung Vergleich für die Zukunft absichern und dabei zeitgleich den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit wahren.

Checkliste Private Pflegeversicherung

Auf der folgenden Seite finden Sie eine ausführliche Übersicht,
auf welche Punkte Sie vor Abschluss achten sollten:

  • Höhe der Absicherung
  • Eindeutige Gesundheitsfragen
  • Verzicht auf Wartezeiten
  • usw.
Mehr zum Thema

 

Umfang der Pflegekostenversicherung

Der Umfang kann, zumindest in geringfügigem Ausmaß, selber gewählt werden. Unter anderem bieten viele Versicherer auch eine Leistung bei Demenz an, zudem unterscheiden sich die Förderstufen nach Laienpflege, ambulanter Pflege und vollstationärer Pflege. Für den Pflegekostenversicherung Vergleichsrechner wird die Angabe des gewünschten Eintritts in die Police und das genaue Geburtsdatum benötigt. Wie immer bei privaten Versicherungen, steigern sich die monatlichen Beiträge mit fortgeschrittenem Alter und natürlich dem Umfang der gewährten Leistungen. Im Anschluss an den Pflegekostenversicherung Vergleich können die benötigten Unterlagen mitsamt den Gesundheitsfragen direkt angefordert und ausgefüllt werden. So wird eine schnelle und bequeme Abwicklung für die Pflegekostenversicherung gewährleistet.

Durch das umfassende Leistungspaket der Policen, sind Versicherte sowohl bei häuslicher, ambulanter als auch stationärer Pflege bestmöglich geschützt. Zusätzlich können die anfallenden Beträge steuerlich als Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden, sie führen also zu einer Reduktion der anfallenden Einkommenssteuer und haben dadurch auch wirtschaftliche Vorteile. Günstige Tarife sind mitunter bei jungen Personen schon ab einem monatlichen Betrag von 10 Euro möglich, wobei der Pflegekostenversicherung Vergleichsrechner hier die genauen Kosten anhand vom Geburtsdatum, Eintritt und Eintrittsalter ermittelt. Die Leistungen aus der Police werden im Regelfall bereits ab Pflegegrad 1 oder 2 ausgezahlt. Interessierte sollten bedenken, dass diese Police tatsächlich nur die Kosten für die Pflege, bis zur Höchstgrenze, ausgleicht. Sogenannte Hotelkosten, die zum Beispiel für die Verpflegung bei einer stationären Behandlung anfallen, werden durch die Police nicht gedeckt – diese müssen weiterhin eigenständig finanziert werden. Ein Pflegekostenversicherung Vergleich gibt auch hier Aufschluss darüber, inwieweit die Versorgungslücke tatsächlich geschlossen wird.

Übersicht zu den aktuellen Testsiegern

Auf der folgenden Seite finden Sie eine ausführliche Übersicht
zu den aktuellen Tests von:

  • Stiftung Warentest
  • Finanztest
  • Focus Money
Mehr zum Thema

 

Eine Police für den Ernstfall

Während die geschlossene Versorgungslücke, die abzugsfähigen Beiträge und die Pflegesicherheit positiv auf die Police wirken, ist sie in ihrer Konzeption jedoch wesentlich unflexibler als das Pflegetagegeld. Bei diesem wird der Betrag direkt an den zu Pflegenden ausgeschüttet und kann folglich frei verfügt werden, während bei der Pflegekostenversicherung lediglich die direkte Abrechnung mit der Pflege selber erfolgt. Dafür ist diese Police jedoch auch günstiger und macht demnach vor allem Sinn, wenn man sich auch mit beschränkten finanziellen Möglichkeiten bestmöglich für den Ernstfall absichern möchte. In jedem Fall sollte vor dem Abschluss immer ein Pflegekostenversicherung Vergleichsrechner für den Pflegekostenversicherung Vergleich zu Rate gezogen werden. Weil die Nutzung komplett unverbindlich und ebenso komplett kostenlos ist, können sich angehende Versicherte einen schnellen und hilfreichen Überblick über die einzelnen Anbieter und den Markt in seiner Gesamtheit verschaffen. Dadurch erhalten auch Laien, die sich bisher kaum oder gar nicht mit dem Thema befasst haben, einen transparenten Überblick über die Leistungen und Unterschiede der Versicherer.