Pflegezusatzversicherung – Warum sie für viele Menschen unverzichtbar wird

Ein Pflegezusatzversicherung Vergleich zeigt, warum eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist und für viele Menschen immer wichtiger wird.

Denn die gesetzlichen Leistungen decken im Pflegefall nur einen Teil der tatsächlichen Kosten ab.
Mit den daraus entstehenden finanziellen Belastungen beschäftigen sich jedoch viele erst, wenn ein Pflegefall eintritt.

Die Folge: Es entsteht eine sogenannte Pflegelücke, die schnell mehrere tausend Euro pro Monat betragen kann.

Eine private Pflegezusatzversicherung kann genau diese Lücke schließen.

In diesem Ratgeber erfahren Sie:

Warum die gesetzliche Pflegeversicherung meist nicht ausreicht

Wie hoch die tatsächlichen Pflegekosten sein können

Welche Arten der Pflegezusatzversicherung es gibt

Worauf Sie bei Pflegezusatz-Tarifen unbedingt achten sollten

Wie Sie die beste Pflegezusatzversicherung finden

Mit unserem Pflegezusatzversicherung-Vergleich können Sie Tarife verschiedener Versicherer einfach miteinander vergleichen und den passenden Schutz für den Pflegefall finden. Unser Vergleichsrechner zeigt Ihnen mit wenigen Klicks passende Tarife und Leistungen.

Vergleichen Sie Leistungen, Beiträge, Gesundheitsfragen und Tarifbedingungen verschiedener Anbieter und finden Sie die Pflegezusatzversicherung, die optimal zu Ihrer persönlichen Situation und Ihrem gewünschten Versicherungsschutz passt.

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Anbieter einer privaten Pflegeversicherung vergleichen

Warum eine Pflegezusatzversicherung sinnvoll ist

In Deutschland sind aktuell über 5 Millionen Menschen pflegebedürftig – Tendenz stark steigend. Durch die steigende Lebenserwartung und den demografischen Wandel wird sich diese Zahl in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich weiter deutlich erhöhen.

Viele Menschen verlassen sich dabei auf die gesetzliche Pflegeversicherung. Doch diese wurde nie als Vollversicherung konzipiert.

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt lediglich einen Teil der Pflegekosten. Der Rest muss aus eigener Tasche bezahlt werden.

Das Problem:
Die tatsächlichen Kosten für Pflege können erheblich sein.

Gerade bei stationärer Pflege in einem Pflegeheim entstehen häufig Eigenanteile von mehreren tausend Euro pro Monat.

Ohne zusätzliche Absicherung kann dies schnell dazu führen, dass:

eigenes Vermögen aufgebraucht wird

Immobilien verkauft werden müssen

Angehörige finanziell belastet werden

Pflegelücke und Kosten im Pflegefall

Eine private Pflegezusatzversicherung sorgt dafür, dass diese finanzielle Belastung deutlich reduziert werden kann.

Je nach Tarif zahlt die Versicherung monatlich eine vereinbarte Geldleistung je Pflegegrad, eine Pflegerente oder beteiligt sich direkt an den entstehenden Pflegekosten.

Was ist eine Pflegezusatzversicherung?

Eine Pflegezusatzversicherung ist eine freiwillige private Versicherung zur Ergänzung der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Im Pflegefall werden zusätzliche Geldleistungen ausgezahlt, um die finanzielle Lücke bei den Pflegekosten zu reduzieren.

Wie hoch die Pflegelücke wirklich ist

Viele Menschen unterschätzen die tatsächlichen Kosten im Pflegefall erheblich.

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt lediglich einen festen Leistungsbetrag. Die tatsächlichen Kosten richten sich jedoch nach mehreren Faktoren, zum Beispiel nach:

  • dem Pflegegrad
  • der Art der Pflege (ambulant oder stationär)
  • dem Bundesland
  • der jeweiligen Pflegeeinrichtung
  • dem Umfang der benötigten Betreuung

Gerade bei einer stationären Unterbringung im Pflegeheim entsteht häufig eine erhebliche Differenz zwischen den tatsächlichen Kosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Durchschnittliche Pflegekosten in Deutschland

Der VDEK-Report (07/2023) zeigt, dass Pflegebedürftige im Pflegeheim nach Abzug der Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung durchschnittlich ca. 2.610 € pro Monat selbst tragen müssen.

Durch steigende Pflege- und Heimkosten liegt die tatsächliche Eigenbelastung inzwischen häufig deutlich höher. Im Jahr 2026 sind in vielen Regionen bereits monatliche Eigenanteile von etwa 3.000 € bis 3.500 € realistisch.

Beispiel: Pflegelücke bei stationärer Pflege (Pflegegrad 3)

Monatliche Gesamtkosten im Pflegeheim: 4.400 €

Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung:
Bei Pflegegrad 3 übernimmt die Pflegeversicherung aktuell 1.319 € pro Monat.

Verbleibender Eigenanteil:
4.400 € – 1.319 € = 3.081 € monatlich.

Diese Differenz – also die sogenannte Pflegelücke – muss aus anderen Mitteln gedeckt werden, zum Beispiel durch:

  • eigenes Einkommen (z. B. Rente)
  • vorhandenes Vermögen
  • finanzielle Unterstützung durch Angehörige
  • oder, wenn keine ausreichenden Mittel vorhanden sind, durch Leistungen des Sozialamts.

Was ist die Pflegelücke?
Die Pflegelücke bezeichnet die Differenz zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Diese Kosten müssen Betroffene oder Angehörige selbst tragen. In vielen Pflegeheimen liegt der Eigenanteil inzwischen schnell bei 3.000 € bis über 4.000 € pro Monat.

Vorteile und Nachteile der privaten Pflegezusatzversicherung

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile (Pro & Contra) einer privaten Pflegezusatzversicherung.

Vorteile

  • Schutz des angesparten Vermögens

  • keine Einbußen beim Lebensstandard

  • finanzielle Sicherheit für den Ehepartner und der Kinder

  • Pflege kann individuell gestaltet werden

  • verschiedene Tarifvarianten wählbar
    (Pflegetagegeld, Pflegekosten, Pflegerente, Pflege Bahr)

  • Leistungen bereits ab Pflegegrad 1 möglich

  • Leistungen auch bei Pflege durch Angehörige

  • Vielzahl von Anbietern und Tarifen

  • Tarife mit einfachen Gesundheitsfragen

Nachteile

  • schwere Vorerkrankungen sind meist nicht versicherbar

  • monatliche Kosten für den Versicherungsschutz

  • keine Garantie des Monatsbeitrages
    (Beitragsanpassungen möglich)

Was kostet eine Pflegezusatzversicherung?

Die Kosten einer Pflegezusatzversicherung hängen von mehreren Faktoren ab.
Maßgeblich sind vor allem:

  • Ihr Eintrittsalter
  • Ihr Gesundheitszustand
  • der gewünschte Leistungsumfang

Grundsätzlich gilt: Wer früh vorsorgt, zahlt in der Regel deutlich niedrigere Beiträge. Mit steigendem Eintrittsalter werden Pflegezusatzversicherungen meist teurer.

Auch die Höhe der gewünschten Leistungen spielt eine wichtige Rolle. Je höher das vereinbarte Pflegetagegeld oder die Absicherung im Pflegefall, desto höher fällt normalerweise der monatliche Beitrag aus.

Beiträge und Tarife der Pflegezusatzversicherung vergleichen

Wie hoch der Beitrag für eine Pflegezusatzversicherung tatsächlich ausfällt, lässt sich am einfachsten mit einem Vergleich verschiedener Anbieter ermitteln. Mit unserem Vergleichsrechner können Sie Tarife mehrerer Versicherer gegenüberstellen und schnell herausfinden, welche Beiträge für Ihren gewünschten Versicherungsschutz anfallen.

Jetzt Pflegezusatz­-Tarife vergleichen!

Hinweis: Im Vergleichsergebnis haben Sie bei jedem Tarif über den Button „Tarif anpassen“ die Möglichkeit diesen individuell zu verändern.

Die 4 Arten der Pflegezusatzversicherung

Wer sich zusätzlich absichern möchte, kann zwischen vier verschiedenen Varianten der Pflegezusatzversicherung wählen.

Diese unterscheiden sich deutlich in:

  • Leistungsstruktur
  • Flexibilität
  • Beitragshöhe
  • Gesundheitsprüfung
▼ Keine Zeit für lange Texte? Hier finden Sie direkt die kompakte Zusammenfassung der vier Arten der Pflegezusatzversicherung. ▼

Pflegetagegeld­­versicherung

Die Pflegetagegeldversicherung ist eine der beliebtesten Formen der privaten Pflegezusatzversicherung.

Dabei vereinbaren Sie mit der Versicherung einen festen Geldbetrag pro Tag, das sogenannte Pflegetagegeld. Wenn später ein Pflegegrad festgestellt wird, erhalten Sie – je nach Pflegegrad – einen Teil dieses Betrags ausgezahlt.

Zur Orientierung wird der Tagessatz meist auf einen Monat hochgerechnet:

Tagessatz × 30 Tage = monatliche Leistung

Beispiel:
Sie vereinbaren 100 € Pflegetagegeld pro Tag.

100 € × 30 Tage = 3.000 € monatliche Leistung

Dieser Betrag gilt in der Regel für den höchsten Pflegegrad (Pflegegrad 5).
Bei niedrigeren Pflegegraden wird die Leistung prozentual abgestuft ausgezahlt.

Auch wenn es „Pflegetagegeld“ heißt, erfolgt die Auszahlung in der Praxis monatlich durch die Versicherung.

Vorteile

Sie können im Pflegefall selbst entscheiden, wie Sie gepflegt werden wollen.

Die Auszahlungen stehen Ihnen zur freien Verfügung – Sie müssen nicht zweckgebunden für die Pflege ausgegeben werden.

Die Höhe der Absicherung ist frei wählbar.

Je nach Tarif ist entweder eine Beitragsbefreiung und eine Einmalleistung bereits enthalten oder kann gegen Zusatzbeitrag mit eingeschlossen werden.

Große Auswahl an Gesellschaften und Tarifen.

Es gibt auch Anbieter mit sehr einfachen Gesundheitsfragen.

Nachteile

Außerhalb der regelmäßigen Dynamik (Inflationsausgleich) gibt es keine automatische Anpassung an die tatsächliche Kostenentwicklung. Wir raten daher von Anfang an eine ordentliche Absicherungshöhe zu wählen.

Mehr Details zur Pflegetagegeldversicherung

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Pflege Bahr

Bei der Pflege Bahr Versicherung handelt es sich um eine staatlich geförderte Form der Pflegetagegeldversicherung mit Einschränkungen. Sie erhalten einen monatlichen Zuschuss von fünf Euro, wenn Ihr Eigenanteil mindestens zehn Euro monatlich beträgt.

Vorteile

keine Gesundheitsprüfung

Nachteile

Generelle Wartezeit von 5 Jahren, erst danach haben Sie Anspruch auf Leistungen.

Generell keine Beitragsbefreiung im Leistungsfall.

Keine Möglichkeit, die Höhe der Absicherung in den einzelnen Pflegegraden frei zu wählen.

Maximale Absicherungshöhe von der jeweiligen Gesellschaft meist auf ein Minimum begrenzt.

Deutlich weniger Leistungen in allen Pflegegraden gegenüber ungeförderten Policen.

Der Pflege Bahr reicht nicht aus, um die Pflegelücke zu schließen.

Unvorhersehbare Beitragsentwicklung

Mehr Details zur Pflege Bahr Versicherung

Pflegerentenversicherung

Die Pflegerentenversicherung kombiniert eine Pflegeabsicherung mit einer Rentenversicherung.

Im Pflegefall wird eine monatliche Rente gezahlt.

Zusätzlich kann häufig Kapital aufgebaut werden.

Der Nachteil: Die Beiträge sind deutlich höher als bei anderen Varianten.

Bei der Pflegerentenversicherung wird eine feste monatliche Pflegerente vereinbart, die im Pflegefall ausgezahlt wird.

Die vereinbarte Rente gilt in der Regel für den höchsten Pflegegrad (Pflegegrad 5). Wird ein niedrigerer Pflegegrad festgestellt, erfolgt die Auszahlung anteilig nach einer prozentualen Staffelung.

Vorteile

Sie können im Pflegefall selbst entscheiden, wie Sie gepflegt werden wollen.

Leistung entweder als monatliche Pflegerente oder Einmalzahlung möglich.

Freie Verfügbarkeit über die Rente.

Oft Wahlrecht, die Pflegebedürftigkeit anhand der Pflegegrade oder nach den ADLs, Aktivitäten des täglichen Lebens feststellen zu lassen.

Möglichkeit, die Beitragszahlung zu unterbrechen.

Je nach Tarif ist entweder eine Beitragsbefreiung und eine Einmalleistung bereits enthalten oder kann gegen Zusatzbeitrag mit eingeschlossen werden.

Nachteile

Meistens unrentabel, da die Pflegerentenversicherung an einen Sparvertrag gekoppelt ist.

Bei gleichen Leistungen 75-125 % teurer als die Pflegetagegeldversicherung.

Umfangreiche Gesundheitsprüfung

Außerhalb der regelmäßigen Dynamik (Inflationsausgleich) gibt es keine automatische Anpassung der Pflegerente an die tatsächliche Kostenentwicklung.

Mehr Details zur Pflegerentenversicherung

Pflegekostenversicherung

Ausgehend von den gesetzlichen Leistungen der Pflegepflichtversicherung erhöht die Pflegekostenversicherung diese um einen vorab festgelegten Prozentsatz, maximal bis zur Höhe der tatsächlichen Pflegekosten. Sie müssen die entstandenen Kosten monatlich nachweisen.

Vorteile

Preislich etwas günstiger als die Pflegetagegeldversicherung.

Nachteile

Hoher Verwaltungsaufwand für die monatliche Nachweispflicht der Kosten.

Wenn ein Tarif bis zu 100 % leistet, bedeutet dies nur, dass dieser Tarif im besten Fall dieselben Leistungen erbringt wie die gesetzliche Pflegeversicherung. Ob damit die tatsächlich anfallenden Kosten gedeckt sind, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Mehr Details zur Pflegekostenversicherung

 

Pflegezusatz­versicherung: Welche Arten gibt es und welche ist sinnvoll?

Es gibt 4 Hauptformen der Pflegezusatzversicherung:

  1. Pflegetagegeldversicherung
  2. Pflege Bahr (staatlich geförderte Form der Pflegetagegeldversicherung)
  3. Pflegerentenversicherung
  4. Pflegekostenversicherung

Die Pflegetagegeldversicherung ist die am häufigsten gewählte Form der Pflegezusatzversicherung, da die Leistungen im Pflegefall frei verwendet werden können.

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Hinweis: Im Vergleichsergebnis haben Sie bei jedem Tarif über den Button „Tarif anpassen“ die Möglichkeit diesen individuell zu verändern.

Zusammenfassung der 4 Arten

Pflegetagegeld (Unsere Empfehlung) Pflege Bahr Kombitarife
(Pflegetagegeld + Pflege Bahr)
Pflegerente Pflegekosten
Leistungen frei verfügbar? Ja Ja Ja Ja Nein, Kostennachweis erforderlich
Leistung auch bei häusliche Pflege? Ja Ja Ja Ja Ja, aber kritisch bei Pflege durch Laien (fehlender Kostennachweis)
Förderfähig? Nein Ja Ja Nein Nein
Wartezeiten? meist 0 Jahre generell 5 Jahre 0 – 5 Jahre 0 – 3 Jahre 0 – 3 Jahre
Beitragsbefreiung
im Leistungsfall?
Ja, teilweise Nein Ja, teilweise Ja, teilweise Ja, teilweise
Werden Gesundheitsfragen gestellt? Ja Nein Ja Ja Ja
Absicherungshöhe frei wählbar? Ja Nein, meist max. 600,-€
in Pflegegrad 5
Ja, teilweise Ja Ja
Beitrags-
entwicklung
Gut Risiko: keine Gesundheitsfragen = hohe Schadensquote Risiko: wegen integrierten Pflege Bahr Tarif Gut, aber generell zu teuer Gut
Dynamik Ja Teilweise Ja Ja Ja

Pflegetagegeld
(Unsere Empfehlung)

Pflege Bahr

Kombitarife

(Pflegetagegeld + Pflege Bahr)

Pflegerente

Pflegekosten

Worauf Sie bei einer Pflegezusatzversicherung unbedingt achten sollten

Die Unterschiede zwischen einzelnen Tarifen können erheblich sein.
Viele Angebote wirken auf den ersten Blick ähnlich – im Detail zeigen sich jedoch oft große Leistungsunterschiede.

Ein sorgfältiger Vergleich ist daher besonders wichtig.

Bei der Auswahl einer Pflegezusatzversicherung sollten Sie vor allem auf folgende Punkte achten:

Begriff Erläuterung
Absicherungshöhe
in den einzelnen
Pflegegraden
Eine vernünftig gewählte Absicherungshöhe ist immer ratsam. Bei allen ungeförderten Pflegezusatz-Tarifen ist die Absicherungshöhe frei wählbar.

Unsere Empfehlung (monatliche Absicherung):

Pflegegrad 1 2 3 4 5
Häusliche Pflege* 450€ 750€ 1.200€ 1.950€ 2.400€
Vollstationäre Pflege 450€ 2.400€ 2.400€ 2.400€ 2.400€

*(durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Besonderheit Pflege Bahr:
Die maximale Absicherungshöhe wird von der jeweiligen Gesellschaft festgelegt und ist meist ab einem Eintrittsalter von 45 Jahren auf das gesetzliche Minimum begrenzt.

Pflege Bahr zu wenig (monatliche Absicherung):

Pflegegrad 1 2 3 4 5
Häusliche Pflege* 60€ 120€ 180€ 240€ 600€
Vollstationäre Pflege 60€ 120€ 180€ 240€ 600€

*(durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Die 70 / 70 Regel –> Legen Sie Ihren Fokus auf die richtigen Pflegegrade

  • Ca. 70% der aktuell Pflegebedürftigen befinden sich in den Pflegegraden 2 und 3.
  • Ca. 70% der aktuell Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt.
Leistung auch bei häuslicher Pflege durch Laien Viele Gesellschaften erbringen die vereinbarte Leistung egal von wem oder wo Sie sich pflegen lassen.

Laienpflege: Pflege durch Familienangehörige
Verzicht auf
Wartezeiten
Die meisten Anbieter einer Pflegezusatzversicherung verzichten generell auf Wartezeiten.

Besonderheit Pflege Bahr:
Bei einem reinen Pflege Bahr Tarif beträgt die Wartezeit generell 5 Jahre.
Verzicht auf
Karenzzeiten
Karenzzeit ist der Zeitraum zwischen Eintritt der Pflegedürftigkeit und erstmaliger Auszahlung der Leistung. Karenzzeiten sind in der privaten Pflegeversicherung nicht üblich.
Beitragsfreiheit im
Leistungsfall
Je nach Gesellschaft und Tarif ist eine Beitragsfreiheit ab Pflegegrad 1,2 oder 3 bereits enthalten oder kann gegen Zusatzbeitrag mit eingeschlossen werden.

Sollte der gewünschte Tarif keine Beitragsbefreiung beinhalten, können Sie auch die Absicherung in den Pflegegraden etwas höher wählen um so die fehlende Beitragsbefreiung im Leistungsfall auszugleichen.

Besonderheit Pflege Bahr:
Bei allen reinen Pflege Bahr Tarifen wird keine Beitragsbefreiung angeboten. (gesetzliche Regelung)

Einmalleistung Eine zusätzliche Sonderzahlung in Form einer Einmalleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit verschafft Ihnen den finanziellen Spielraum für z. B. Wohnungsumbauarbeiten.
Dynamik Eine Dynamik bietet die Möglichkeit die vereinbarte Leistung in regelmäßigen Abständen anzupassen. Die Möglichkeit einer dynamischen Anpassung ist sehr wichtig, denn nur so können Sie Ihren Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Wichtig: Entgegen vieler Meinungen ist eine Dynamik niemals ein Pflichtprogramm und kann auf Wunsch problemlos ausgesetzt werden.
Einfacher
Nachweis der
Pflegebedürftigkeit
Die meisten Gesellschaften verzichten auf eine separate Prüfung und richten sich nach dem Einstufungsbescheid der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Beitragsstabilität Gerade bei kleinen Gesellschaften oder bei den angebotenen Pflege Bahr Tarifen (ohne Gesundheitsprüfung) ist das Risiko stark steigender Beiträge sehr hoch.
Geltungsbereich Geltungsbereich ist der Bereich in dem der Versicherungsschutz gewährleistet wird. Die meisten Gesellschaften bieten Versicherungsschutz im Gebiet der Europäischen Union, teilweise sogar weltweit.
Verzichtet der
Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht
Wenn eine Gesellschaft nicht auf ihr Recht zur ordentlichen Kündigung verzichtet, kann diese Sie „ohne Angabe von Gründen“ aus dem bestehenden Vertrag kündigen.
Geschlossene Gesundheitsfragen Gesundheitsfragen die eine einfache und eindeutige Antwort ermöglichen: Zu diesen gehören gezielte Fragen nach bestimmten Diagnosen. Bei offenen Gesundheitsfragen (wie z. B.: Wurden Sie in den letzten 5 Jahren ärztlich beraten, behandelt oder untersucht?) riskieren Sie unwissentlich Falschangaben. Der Versicherer kann auch in diesem Fall die Leistung verweigern.

Absicherungshöhe in den einzelnen Pflegegraden


Eine vernünftig gewählte Absicherungshöhe ist immer ratsam. Bei allen ungeförderten Pflegezusatz-Tarifen ist die Absicherungshöhe frei wählbar.

Unsere Empfehlung (monatliche Absicherung):

Grad Häusl.
Pflege*
Vollstat.
Pflege
1 450€ 450€
2 750€ 2.400€
3 1.200€ 2.400€
4 1.950€ 2.400€
5 2.400€ 2.400€

*(durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Besonderheit Pflege Bahr:
Die maximale Absicherungshöhe wird von der jeweiligen Gesellschaft festgelegt und ist meist ab einem Eintrittsalter von 45 Jahren auf das gesetzliche Minimum begrenzt.

Pflege Bahr zu wenig (monatliche Absicherung):

Grad Häusl.
Pflege*
Vollstat.
Pflege
1 60€ 60€
2 120€ 120€
3 180€ 180€
4 240€ 240€
5 600€ 600€

*(durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Die 70 / 70 Regel –> Legen Sie Ihren Fokus auf die richtigen Pflegegrade

  • Ca. 70% der aktuell Pflegebedürftigen befinden sich in den Pflegegraden 2 und 3.
  • Ca. 70% der aktuell Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt.

Leistung auch bei häuslicher Pflege durch Laien


Viele Gesellschaften erbringen die vereinbarte Leistung egal von wem oder wo Sie sich pflegen lassen.

Laienpflege: Pflege durch Familienangehörige

Verzicht auf Wartezeiten


Die meisten Anbieter einer Pflegezusatzversicherung verzichten generell auf Wartezeiten.

Besonderheit Pflege Bahr:
Bei einem reinen Pflege Bahr Tarif beträgt die Wartezeit generell 5 Jahre.

mehr zu Wartezeiten

Verzicht auf Karenzzeiten


Karenzzeit ist der Zeitraum zwischen Eintritt der Pflegedürftigkeit und erstmaliger Auszahlung der Leistung. Karenzzeiten sind in der privaten Pflegeversicherung nicht üblich.

mehr zu Karenzzeiten

Beitragsbefreiung im Leistungsfall


Je nach Gesellschaft und Tarif ist eine Beitragsfreiheit ab Pflegegrad 1,2 oder 3 bereits enthalten oder kann gegen Zusatzbeitrag mit eingeschlossen werden.

Sollte der gewünschte Tarif keine Beitragsbefreiung beinhalten, können Sie auch die Absicherung in den Pflegegraden etwas höher wählen um so die fehlende Beitragsbefreiung im Leistungsfall auszugleichen.

Besonderheit Pflege Bahr:
Bei allen reinen Pflege Bahr Tarifen wird keine Beitragsbefreiung angeboten. (gesetzliche Regelung)

mehr zu Beitragsbefreiung

Einmalleistung


Eine zusätzliche Sonderzahlung in Form einer Einmalleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit verschafft Ihnen den finanziellen Spielraum für z. B. Wohnungsumbauarbeiten.

Dynamik


Eine Dynamik bietet die Möglichkeit die vereinbarte Leistung in regelmäßigen Abständen anzupassen. Die Möglichkeit einer dynamischen Anpassung ist sehr wichtig, denn nur so können Sie Ihren Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Wichtig: Entgegen vieler Meinungen ist eine Dynamik niemals ein Pflichtprogramm und kann auf Wunsch problemlos ausgesetzt werden.

mehr zu Dynamik

Einfacher Nachweis der Pflegebedürftigkeit


Die meisten Gesellschaften verzichten auf eine separate Prüfung und richten sich nach dem Einstufungsbescheid der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Beitragsstabilität


Gerade bei kleinen Gesellschaften oder bei den angebotenen Pflege Bahr Tarifen (ohne Gesundheitsprüfung) ist das Risiko stark steigender Beiträge sehr hoch.

mehr zu Beitragsstabilität

Geltungsbereich


Geltungsbereich ist der Bereich in dem der Versicherungsschutz gewährleistet wird. Die meisten Gesellschaften bieten Versicherungsschutz im Gebiet der Europäischen Union, teilweise sogar weltweit.

Verzichtet der Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht


Wenn eine Gesellschaft nicht auf ihr Recht zur ordentlichen Kündigung verzichtet, kann diese Sie „ohne Angabe von Gründen“ aus dem bestehenden Vertrag kündigen.

mehr zum Verzicht auf Kündigungsrecht

Geschlossene Gesundheitsfragen


Gesundheitsfragen die eine einfache und eindeutige Antwort ermöglichen: Zu diesen gehören gezielte Fragen nach bestimmten Diagnosen. Bei offenen Gesundheitsfragen (wie z. B.: Wurden Sie in den letzten 5 Jahren ärztlich beraten, behandelt oder untersucht?) riskieren Sie unwissentlich Falschangaben. Der Versicherer kann auch in diesem Fall die Leistung verweigern.

mehr zu geschlossenen Gesundheitsfragen

Worauf sollte man bei einer Pflegezusatzversicherung achten?

Wichtige Kriterien sind:

  • ausreichende Leistungen in allen Pflegegraden
  • flexible Tarifgestaltung
  • Dynamik zum Inflationsausgleich
  • wenn möglich Beitragsbefreiung im Pflegefall
  • möglichst einfache Gesundheitsfragen

Für wen sich eine Pflegezusatzversicherung besonders lohnt

Eine Pflegezusatzversicherung kann grundsätzlich für viele Menschen sinnvoll sein. Besonders wichtig ist sie jedoch für Personen, die im Pflegefall ihre finanzielle Selbstständigkeit bewahren und Angehörige entlasten möchten.

Besonders sinnvoll ist eine Pflegezusatzversicherung für:

✔ Immobilienbesitzer, die ihr Vermögen schützen möchten
✔ Familien, die ihre Angehörigen finanziell entlasten wollen
✔ Menschen mit höherem Einkommen oder Vermögen
✔ jüngere Versicherte, die frühzeitig günstige Beiträge sichern möchten

Je früher eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge und desto größer ist die Auswahl an möglichen Tarifen.

Pflegezusatzversicherung vergleichen und passende Tarife finden

Die Auswahl an Pflegezusatzversicherungen ist groß. Am Markt existieren unzählige Tarifvarianten verschiedener Versicherer.

Viele Vergleichsportale zeigen jedoch nur vorgefertigte Tarifkombinationen.

Das Problem:

Die individuelle Situation eines Interessenten wird dabei häufig nur eingeschränkt berücksichtigt.

Dabei können wichtige Faktoren entscheidend sein:

  • gewünschte Leistungshöhe
  • unterschiedliche Leistungen je Pflegegrad
  • Einmalleistungen
  • Beitragsbefreiung im Pflegefall
  • Gesundheitsfragen
  • bestehende Vorerkrankungen

Ein individueller Vergleich ist daher besonders wichtig.

Illustration zum Vergleich von Pflegezusatzversicherung Tarifen mit verschiedenen Versicherern und Leistungsoptionen wie Pflegegrad, Leistungen und Beiträgen.

Genau aus diesem Grund wurde unser Pflegezusatz-Vergleichsrechner entwickelt.

Mit diesem Rechner können Sie:

✔ Leistungen individuell je Pflegegrad einstellen
✔ Zusatzleistungen flexibel auswählen
✔ Tarife verschiedener Versicherer vergleichen
✔ Angebote direkt anfordern

Der Vergleichsrechner wurde speziell für die Bedürfnisse von Interessenten entwickelt, die sich umfassend über Pflegezusatzversicherungen informieren möchten.

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Hinweis: Im Vergleichsergebnis haben Sie bei jedem Tarif über den Button „Tarif anpassen“ die Möglichkeit diesen individuell zu verändern.

Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Gerade für Menschen mit Vorerkrankungen ist es oft sehr schwer, eine passende Pflegezusatzversicherung zu finden.

Wir haben für das Thema Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung eine spezielle Unterseite erstellt, wo wir auf die folgenden Themen eingehen.

  • Pflegezusatz-Tarife ohne Gesundheitsprüfung
  • Pflegezusatz-Tarife mit einfacher Gesundheitsprüfung
  • Anonyme Risikovoranfrage
  • Krankheitsfilter im Vergleichsrechner
  • Übersicht versicherbarer Vorerkrankungen

mehr zu diesem speziellen Thema: Pflegezusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Test & Testsieger

Im Jahr 2025 hat im Auftrag von Focus Money das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) die Anbieter einer Pflegetagegeldversicherung unter die Lupe genommen. Anbieter wie die Allianz, HanseMerkur oder die Inter erzielten mit ihren Produkten die Gesamtnote „Hervorragend“.

Testsieger Statische Pflegetagegeld-Tarife

Versicherer Tarif 25 Jahre 35 Jahre 45 Jahre 55 Jahre Gesamtnote
Allianz PflegetagegeldBest (PZTB03 + PZTA03) Sehr Gut Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend
HanseMerkur PG + PGA + PGS Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend
DKV Pflege Tagegeld PTG Gut Gut Sehr Gut Sehr Gut Sehr Gut
R+V Pflege Vorsorge premium (PM1) Gut Sehr Gut Sehr Gut Hervorragend Sehr Gut
Barmenia Mehr Pflege Gut Gut Gut Gut Gut
Versicherer Tarif Gesamtnote
Allianz PZTB03 + PZTA03 Hervorragend
HanseMerkur PG + PGA + PGS Hervorragend
DKV PTG Sehr Gut
R+V PM1 Sehr Gut
Barmenia Mehr Pflege Gut

Testsieger Flexible Pflegetagegeld-Tarife

Versicherer Tarif 25 Jahre 35 Jahre 45 Jahre 55 Jahre Gesamtnote
INTER Quali Care Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend Hervorragend
AXA Pflegevorsorge Vario Gut Gut Sehr Gut Hervorragend Sehr Gut
Württembergische PZ Sehr Gut Sehr Gut Hervorragend Hervorragend Sehr Gut
ARAG IndividualPflege PIN Gut Gut Gut Sehr Gut Gut
Versicherer Tarif Gesamtnote
INTER Quali Care Hervorragend
AXA Vario Sehr Gut
Württembergische PZ Sehr Gut
ARAG PIN Gut

Den vollständigen Test von Focus Money 2025 sowie weitere Testergebnisse von Finanztest / Stiftung Warentest oder Ökotest finden Sie auf der folgenden Seite.

Übersicht Testergebnisse / Testsieger

Weitere wichtige Informationen zum Thema Pflege

Ehegattenunterhalt

Unterhaltspflicht

Wenn der Ehepartner für die Pflegeheimkosten zu Kasse gebeten wird!

Durchschnittliches Pflegerisiko

Statistik

Private Absicherung ist wichtig! Bereits heute werden jeder zweite Mann und drei von vier Frauen im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt 7,2 Jahre.

Gesetzliche Pflegeversicherung

Pflichtversicherung

Leistungsübersicht der gesetzlichen Pflegeversicherung in den Pflegegraden 1-5.

Checkliste Pflegezusatz

Wichtig!

Worauf Sie beim Abschluss einer Pflegezusatzversicherung achten sollten.

Krankheitsfilter

Vorerkrankungen

Bei welcher Gesellschaft können Sie trotz Vorerkrankung versichert werden.
.

Durchschnittliche Pflegekosten

Pflegekosten

So viel muss ein Bewohner durchschnittlich im Pflegeheim zahlen.

Fragen & Antworten

Was ist eine Pflegezusatzversicherung?

Eine Pflegezusatzversicherung ist eine private Zusatzversicherung, die die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung ergänzt und finanzielle Pflegekosten absichert.


Warum reicht die gesetzliche Pflegeversicherung nicht aus?

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten. Der verbleibende Eigenanteil kann mehrere tausend Euro pro Monat betragen.


Wie hoch ist die Pflegelücke?

Je nach Pflegegrad und Art der Versorgung kann die Pflegelücke erheblich variieren. Sie liegt häufig zwischen etwa 1.500 € und über 4.000 € pro Monat.

Eine Pflegelücke von rund 1.500 € kann beispielsweise entstehen, wenn die Pflege zu Hause durch Angehörige oder ambulante Dienste erfolgt. Bei einer stationären Unterbringung im Pflegeheim ist die finanzielle Lücke dagegen meist deutlich höher und liegt häufig bei etwa 3.000 € bis 4.000 € monatlich.


Welche Arten der Pflegezusatzversicherung gibt es?

Es gibt vier Varianten:

  • Pflegetagegeldversicherung
  • Pflege Bahr
  • Pflegerentenversicherung
  • Pflegekostenversicherung

Welche Pflegezusatzversicherung ist die beste?

Die beste Pflegezusatzversicherung hängt von individuellen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und gewünschter Leistung ab.


Ab welchem Alter sollte man eine Pflegezusatzversicherung abschließen?

Grundsätzlich gilt: Je früher der Abschluss erfolgt, desto günstiger sind die Beiträge.


Gibt es Pflegezusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen?

Ja, bestimmte Pflegezusatzversicherungen kommen ohne Gesundheitsprüfung aus. Dazu gehören insbesondere staatlich geförderte Pflege-Bahr-Tarife. Bei diesen Tarifen dürfen Versicherer keine Gesundheitsfragen stellen und keine Antragsteller aufgrund ihres Gesundheitszustands ablehnen.

Andere Formen der Pflegezusatzversicherung – etwa viele Pflegetagegeld-, Pflegekosten- oder Pflegerentenversicherungen – beinhalten in der Regel eine Gesundheitsprüfung beim Abschluss.


Kann man eine Pflegezusatzversicherung trotz Vorerkrankungen abschließen?

Ja, einige Versicherer bieten Tarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen oder speziellen Annahmeregeln.


Wie funktioniert eine Pflegetagegeldversicherung?

Bei der Pflegetagegeldversicherung wird ein fester Betrag pro Tag vereinbart, der im Pflegefall ausgezahlt wird.


Wann zahlt eine Pflegezusatzversicherung?

Eine Pflegezusatzversicherung zahlt Leistungen, sobald ein Pflegegrad festgestellt wird, der im jeweiligen Tarif abgesichert ist.


Wie wird ein Pflegegrad festgestellt?

Der Pflegegrad wird durch den Medizinischen Dienst oder andere Gutachter anhand gesetzlicher Kriterien ermittelt.


Kann eine Pflegezusatzversicherung gekündigt werden?

Ja, Versicherungsnehmer können ihre Pflegezusatzversicherung kündigen.


Sind Beiträge steuerlich absetzbar?

Beiträge zur Pflegezusatzversicherung können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden.


Kann man mehrere Pflegezusatzversicherungen haben?

Ja, mehrere Verträge sind grundsätzlich möglich, sofern die Versicherer dies akzeptieren.

Steffen Kellner Experte für Pflegeversicherung

Steffen Kellner   

Spezialist mit über 20 Jahren Erfahrung

Auf Basis meiner langjährigen Erfahrung in der Pflege- und Pflegezusatzversicherung erstelle ich als Autor dieses Beitrags und Betreiber dieser Website fundierte und praxisnahe Inhalte.