Eine ordentliche Pflegegradversicherung schützt Sie, ihren Ehepartner & Kinder vor den finanziellen Folgen der Pflegebedürftigkeit.

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Gesetzliche Pflegeversicherung

Pflichtversicherung

Leistungsübersicht der gesetzlichen Pflegeversicherung in den Pflegegraden 1-5.

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Durchschnittliches Pflegerisiko

Statistik

Private Absicherung ist wichtig! Bereits heute werden jeder zweite Mann und drei von vier Frauen im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt 7,2 Jahre.

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Voraussetzung

So wird der Pflegegrad durch das Neue Begutachtungsassessment (NBA) vom MDK ermittelt.

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Pflegegradversicherung: Mehr Pflegeleistungen durch Pflegegrade anstatt Pflegestufen

Seit 1. Januar 2017 gibt es  statt den bisherigen  Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 die Pflegegrade 1, 2, 3, 4 und 5. Das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) machte es möglich. Es gewährt Demenzkranken die gleichen Leistungen wie Pflegebedürftigen aus körperlichen Gründen. So stellte das Gesetz die Pflegestufen auf Pflegegrade um und passt das Begutachtungsverfahren an. Hier finden Sie, was die neuen Pflegegrade / Pflegegradversicherung bieten.  Lesen Sie auch, wie die Pflegebedürftigkeit künftig festgestellt und eingestuft wird.

Warum gibt es ab 2017 Pflegegrade statt Pflegestufen?

Bisher flossen die Pflegeleistungen gemäß den Pflegestufen 1,2 und 3 nur körperlich erkrankten Versicherten jeden Alters zu. Die Gutachter z.B. vom MDK bewerteten mehr nach physischen (körperlichen) Erkrankungen als nach psychischen.

Daher hatten Demenzkranke, die noch körperlich fit waren, das Nachsehen. Somit wurde Menschen mit Demenz oder anderen geistigen Krankheiten maximal Pflegestufe 0 zugesprochen. Sie bekamen daher kaum Leistungen, obwohl auch sie viel Betreuung und Zuwendung brauchten.

Schon 2012 hat der Gesetzgeber mit der Pflegestufe 0 mehr Pflegeleistungen eingeführt für:

  • Demenzerkrankte,
  • geistig Behinderte,
  • psychisch Kranke mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz

Das Zweite Pflegestärkungsgesetz PSG II  – in Kraft seit 1. Januar 2016 (gültig ab 2017) – geht noch weiter.  So hat es:

  • die 3 Pflegestufen abgeschafft und durch 5 Pflegegrade ersetzt.
  • den Begriff der „Pflegebedürftigkeit“ neu interpretiert.
Pflegegradversicherung online vergleichen und Vor- und Nachteile erfahren.

Zudem brachte es eine wichtige Neuerung.

Ab 2017 sind Demenz- und psychisch Kranke sowie geistig Behinderte körperlich erkrankten Pflegefällen gleichgestellt.  Sie erhalten die gleichen Leistungen wie körperlich Pflegebedürftige mit gleichem Pflegegrad und gelangen so in bessere Leistungsbereiche.

Hintergrund:

Menschen mit einer Demenzerkrankung sind oftmals körperlich fit, aber haben große geistige Probleme. Diese Menschen müssen – genau wie körperlich sehr Schwache – den ganzen Tag beaufsichtigt werden.

Es muss also immer einer bei dieser Person sein, um auf sie aufzupassen und ihr im Alltag zu helfen, damit sie allein nicht “aufgeschmissen” ist. Somit entstehen hohe Kosten, da:

  • entweder ein Verwandter seinen Beruf aufgeben muss, um sich um die Person zu kümmern.
  • oder ein teurer, ambulanter Dienst bezahlt werden muss.

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Was passiert mit den bisherigen Pflegestufen

Bislang regelten die Pflegestufen 0,1,2, und 3 die Höhe der monatlichen Pflegeleistungen und somit auch den Grad der Pflegebedürftigkeit. Nachdem eine pflegebedürftige Person einen Antrag auf Pflegegeld stellte, hat ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen den Antragsteller begutachtet.

In diesem Gutachten wurde die Pflegestufe festgelegt. Je nach Pflegestufe bekam man die Leistungen aus der Pflegeversicherung. In Pflegestufe III konnte man maximal 1.612 Euro Pflegemonatsgeld bekommen.

Ab 2017 heißen die Pflegestufen Pflegegrade. Somit ändert sich auch das System der privaten Pflegezusatzversicherungen.

Zum einen wurden bereits bestehende Pflegezusatz Tarife umgestellt. Wer bereits eine Pflegestufe hat, muss nichts unternehmen. Alle werden automatisch ohne erneute Begutachtung in den passenden Pflegegrad überführt.

Die bisherigen Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 wurden wie folgt umgewandelt:

Bis Ende 2016ab 2017
Pflegestufe 0Pflegegrad 2
Pflegestufe 1Pflegegrad 2
Pflegestufe 1
mit Demenz
Pflegegrad 3
Pflegestufe 2Pflegegrad 3
Pflegestufe 2
mit Demenz
Pflegegrad 4
Pflegestufe 3Pflegegrad 4
Pflegestufe 3
mit Demenz
Pflegegrad 5
HärtefallPflegegrad 5

Ø Pflegekosten im Pflegheim

  • So viel muss ein Bewohner im Pflegeheim bezahlen
  • So ermitteln Sie ihre individuelle Pflegelücke
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Welche Voraussetzungen müssen für die einzelnen Pflegegrade erfüllt werden?

Neugeregelt wurden der Pflegebedürftigkeitsbegriff und die  Voraussetzungen der jeweiligen Pflegegrade. Sie bemessen sich  wie folgt am Grad der Selbstständigkeit des Antragstellers.

So wird der richtige Pflegegrad ermittelt.

Schritt 1

Erfassung der Selbstständigkeit und Fähigkeiten einer Person in 6 verschiedenen Lebensbereichen (Modulen).

Die Begutachtung sowie die Ermittlung des Pflegegrades wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen durchgeführt.

Modul 1 (Mobilität)

Gewichtung: 10 Prozent

Bewertungskriterien

  • Positionswechsel im Bett
  • Aufstehen vom Bett
  • ins Badezimmer gehen
  • Fortbewegen innerhalb der Wohnung
  • Treppensteigen
  • stabile Sitzposition halten
  • Aufstehen aus sitzender Position
  • Umsetzen
  • sitzender Positionswechsel

.

Modul 2 (Kognitive und kommunikative Fähigkeiten)

Gewichtung: 15 Prozent (gemeinsam mit Modul 3)

Bewertungskriterien

  • örtliche & zeitl. Orientierungsfähigkeit
  • Erkennen von Personen des Umfelds
  • Gedächtnisleistung
  • Entscheidungen treffen
  • Verstehen von Sachverhalten
  • Risiken und Gefahren erkennen
  • Beteiligung an einem Gespräch
  • Alltagsbezogene Handlungen ausführen
  • elementare Bedürfnisse mitteile

Modul 3 (Verhaltensweisen und psychische Problemlagen)

Gewichtung: 15 Prozent (gemeinsam mit Modul 2)

Bewertungskriterien

  • motorische Verhaltensauffälligkeiten
  • selbstschädigendes Verhalten
  • physisch und verbal aggressives Verhalten gegenüber anderen
  • Abwehr von Pflegemaßnahmen
  • sonstige inadäquate Handlungen
  • nächtliche Unruhe
  • Beschädigung von Gegenständen
  • andere vokale Auffälligkeiten
    .

Modul 4 (Selbstversorgung)

Gewichtung: 40 Prozent

Bewertungskriterien

  • selbständige Körperpflege
  • rasieren und kämmen
  • Zahnpflege und Prothesenreinigung
  • Duschen, Baden, Haare waschen
  • An- und Auskleiden
  • Essen und Trinken
  • Benutzen der Toilette
  • Bewältigung von Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Umgang mit Dauerkatheter
    .

Modul 5 (Selbstständige Bewältigung krankheits- oder therapiebedingter Anforderungen)

Gewichtung: 20 Prozent

Bewertungskriterien

  • Medikamenteneinnahme
  • Injektionen
  • Kälte- und Wärmeanwendungen
  • Blutzuckermessung und -deutung
  • Arzt- und Therapeutenbesuch
  • Umgang mit Prothese und Rollator
  • Verbandswechsel und Wundversorgung bei Stoma
  • Durchführung von Therapiemaßnahmen zu Hause

Modul 6 (Alltagsleben und soziale Kontakte)

Gewichtung: 15 Prozent

Bewertungskriterien

  • Tagesablauf gestalten
  • Ablauf des Tages ändern
  • Ruhen
  • Schlafen
  • selbstständig Beschäftigen
  • Planung in die Zukunft
  • Interaktion mit Personen des nahen und außerhalb des Umfeldes
  • Kontaktpflege
  • Planungen der Zukunft
    .

Mobilität

Das Modul 1 (Mobilität) fließt mit einer Gewichtung von 10 Prozent in die Gesamtbewertung ein.

Bewertungskriterien:

  • Positionswechsel im Bett
  • Aufstehen vom Bett
  • ins Badezimmer gehen
  • Fortbewegen innerhalb der Wohnung
  • Treppensteigen
  • stabile Sitzposition halten
  • Aufstehen aus sitzender Position
  • Umsetzen
  • sitzender Positionswechsel

Kognitive und kommunikative Fähigkeiten

Die Module 2 und 3 werden zusammengerechnet und fließen mit einer Gewichtung von 15 Prozent in das Gesamtergebnis ein.

Bewertungskriterien:

  • örtliche & zeitl. Orientierungsfähigkeit
  • Erkennen von Personen des Umfelds
  • Gedächtnisleistung
  • Entscheidungen treffen
  • Verstehen von Sachverhalten
  • Risiken und Gefahren erkennen
  • Beteiligung an einem Gespräch
  • Alltagsbezogene Handlungen ausführen
  • elementare Bedürfnisse mitteile

Verhaltensweisen und psychische Problemlagen

Die Module 2 und 3 werden zusammengerechnet und fließen mit einer Gewichtung von 15 Prozent in das Gesamtergebnis ein.

Bewertungskriterien:

  • motorische Verhaltensauffälligkeiten
  • selbstschädigendes Verhalten
  • physisch und verbal aggressives Verhalten gegenüber anderen
  • Abwehr von Pflegemaßnahmen
  • sonstige inadäquate Handlungen
  • nächtliche Unruhe
  • Beschädigung von Gegenständen
  • andere vokale Auffälligkeiten

Selbstversorgung

Das Modul 4 (Selbstversorgung) fließt mit einer Gewichtung von 40 Prozent in die Gesamtbewertung ein.

Bewertungskriterien:

  • selbständige Körperpflege
  • rasieren und kämmen
  • Zahnpflege und Prothesenreinigung
  • Duschen, Baden, Haare waschen
  • An- und Auskleiden
  • Essen und Trinken
  • Benutzen der Toilette
  • Bewältigung von Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Umgang mit Dauerkatheter

Selbstständige Bewältigung krankheits- und therapiebedingter Anforderungen

Das Modul 5 (Selbstständige Bewältigung krankheits- und therapiebedingter Anforderungen) fließt mit einer Gewichtung von 20 Prozent in die Gesamtbewertung ein.

Bewertungskriterien:

  • Medikamenteneinnahme
  • Injektionen
  • Kälte- und Wärmeanwendungen
  • Blutzuckermessung und -deutung
  • Arzt- und Therapeutenbesuch
  • Umgang mit Prothese und Rollator
  • Verbandswechsel und Wundversorgung bei Stoma
  • Durchführung von Therapiemaßnahmen zu Hause

Alltagsleben und soziale Kontakte

Das Modul 6 (Alltagsleben und soziale Kontakte) fließt mit einer Gewichtung von 15 Prozent in die Gesamtbewertung ein.

Bewertungskriterien:

  • Tagesablauf gestalten
  • Ablauf des Tages ändern
  • Ruhen
  • Schlafen
  • selbstständig Beschäftigen
  • Planung in die Zukunft
  • Interaktion mit Personen des nahen und außerhalb des Umfeldes
  • Kontaktpflege
  • Planungen der Zukunft

Schritt 2

Addieren der ermittelten Punkte entsprechend der Gewichtung

= Gesamtpunkte

Schritt 3

Einstufung entsprechend der ermittelten Gesamtpunktzahl in einen der 5 Pflegegrade

Punkte:

12,5 – unter 27

Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

.

Pflegegrad

1

Punkte:

27 – unter 47,5

Erhebliche Beeinträchtigung der
Selbstständigkeit

.

Pflegegrad

2

Punkte:

47,5 – unter 70

Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

.

Pflegegrad

3

Punkte:

70 – unter 90

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

.

Pflegegrad

4

Punkte:

90 – 100

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit
besonderen Pflegeanforderungen

Pflegegrad

5

Pflegegrad 1
=
12,5 – unter 27 Punkte

Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Pflegegrad 2
=
27 – unter 47,5 Punkte

Erhebliche Beeinträchtigung der
Selbstständigkeit

Pflegegrad 3
=
47,5 – unter 70 Punkte

Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Pflegegrad 4
=
70 – unter 90 Punkte

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Pflegegrad 5
=
90 – 100 Punkte

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit
besonderen Pflegeanforderungen

Wie werden die neuen Pflegegrade festgestellt?

Durch die neuen Pflegegrade wurde das sog. „Neue Begutachtungsassessment (NBA)“ eingeführt. Das bedeutet, dass die Antragsteller anders begutachtet werden. Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) oder anderer Prüforganisationen prüfen ab 2017 alle neuen Antragsteller nach einem Punktesystem.

Es beantwortet die Frage, wieviel Pflege der Antragsteller gemessen am Grad seiner noch vorhandenen Selbstständigkeit braucht – unabhängig von geistigen und körperlichen Einschränkungen. Dabei orientiert sich der Pflegegrad an der Anzahl der Punkte, die der Begutachtete erhält.

Anschließend entscheidet die gesetzliche Pflegeversicherung, ob und in welchem Umfang sie ihren Versicherten einen Pflegegrad zubilligt.

Im einzelnen ermitteln die Prüfer den Grad der Selbstständigkeit des Antragstellers in den folgenden sechs Bereichen:

  • Mobilität wie Positionswechsel im Bett, Aufrechterhaltung der Sitzposition, Aufstehen, Umsetzen, Treppensteigen, Fortbewegen im Wohnbereich.
  • Selbstständige Bewältigung therapiebedingter Maßnahmen und Anforderungen wie Medikation, Spritzen, Körpermessung, Anwendung körpernaher Hilfsmittel oder Arztbesuche.
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten wie Erkennen nahestehender Personen, örtliche und zeitliche Orientierung; Alltagshandlungen entscheiden, ausführen oder steuern; Risiken und Gefahren erkennen,Teilhabe an einem Gespräch.
  • Verhaltensweisen und psychische Probleme: Verhaltensauffälligkeiten, nächtliche Unruhe, autoaggressives Verhalten, Beschädigung von Gegenständen, physisches und verbales aggressives Verhalten gegenüber anderen, Wahnvorstellungen oder sozial inadäquate Verhaltensweisen und Handlungen.
  • Alltagsleben und soziale Kontakte: Tagesablauf gestalten und abändern, Ruhen und Schlafen, sich beschäftigen, in die Zukunft planen, Kontaktpflege mit Personen des nahen und außerhalb des Umfeldes.

Pflegegrade Versicherung mit mehr Leistungen

Die Höhe der monatlichen Pflegeleistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung richtet sich nach dem jeweiligen Pflegegrad.

Häusliche / ambulante PflegeVollstationäre Pflege
Durch Angehörige /
Bekannte
Durch den ambulanten Dienst
oder teilstationäre Pflege
Pflegegrad 1-*-*125 €
Pflegegrad 2316 €689 €770 €
Pflegegrad 3545 €1298 €1262 €
Pflegegrad 4728 €1612 €1775 €
Pflegegrad 5901 €1995 €2005 €
*+ Entlastungsbetrag bis 125 € monatlich
Häusliche / ambulante
Pflege durch:
Vollstationäre
Pflege
LaienPflegedienst
Grad 1-*-*125 €
Grad 2316 €689 €770 €
Grad 3545 €1298 €1262 €
Grad 4728 €1612 €1775 €
Grad 5901 €1995 €2005 €
*+ Entlastungsbetrag bis 125 € monatlich

Bei vollstationärer Heimpflege in den Pflegegraden 2 bis 5 gilt der einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (kurz EEE). So zahlen alle Bewohner in einem Pflegeheim den selben Beitrag egal welcher Pflegegrad vorliegt.  So steht nicht zu befürchten, dass sich bei steigendem Pflegegrad auch der Eigenanteil erhöht.

Für alle, die  einen Pflegedürftigen im Pflegegrad 2 bis 5 wöchentlich zehn Stunden und verteilt auf mindestens zwei Tage zu Hause pflegen, zahlt die Pflegekasse Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

 Sichern Sie jetzt mit einer Pflegegradversicherung Ihr Pflegerisiko ab. Ermitteln Sie mit unserem Vergleichsrechner den besten Pflegetagegeld-Anbieter.

Durch eine Pflegegradversicherung kann die finanzielle Belastung der Pflegekosten eingedämmt werden.

Private Pflegeversicherung trotz Vorerkrankungen

Auf der folgenden Seite finden Sie eine ausführliche Übersicht, welche Erkrankung, bei welcher Gesellschaft versicherbar ist.

Mehr zum Thema

Worauf Sie beim Abschluss einer privaten Pflegegrade Versicherung achten sollten

BegriffErläuterung
Absicherungshöhe
in den einzelnen
Pflegegraden
Eine vernünftig gewählte Absicherungshöhe ist immer ratsam. Bei allen ungeförderten Pflegezusatz-Tarifen ist die Absicherungshöhe frei wählbar.

Unsere Empfehlung (monatliche Absicherung):

Pflegegrad12345
Häusliche Pflege*300€600€1.050€1.500€2.100€
Vollstationäre Pflege300€2.100€2.100€2.100€2.100€

*(durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Besonderheit Pflege Bahr:
Die maximale Absicherungshöhe wird von der jeweiligen Gesellschaft festgelegt und ist meist ab einem Eintrittsalter von 45 Jahren auf das gesetzliche Minimum begrenzt.

Pflege Bahr zu wenig (monatliche Absicherung):  

Pflegegrad12345
Häusliche Pflege*60€120€180€240€600€
Vollstationäre Pflege60€120€180€240€600€

*(durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Die 70 / 70 Regel –> Legen Sie Ihren Fokus auf die richtigen Pflegegrade

  • Ca. 70% der aktuell Pflegebedürftigen befinden sich in den Pflegegraden 2 und 3.
  • Ca. 70% der aktuell Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt.
Leistung auch bei häuslicher Pflege durch LaienViele Gesellschaften erbringen die vereinbarte Leistung egal von wem oder wo Sie sich pflegen lassen.

Laienpflege: Pflege durch Familienangehörige
Verzicht auf
Wartezeiten
Die meisten Anbieter einer Pflegezusatzversicherung verzichten generell auf Wartezeiten.

Besonderheit Pflege Bahr:
Bei einem reinen Pflege Bahr Tarif beträgt die Wartezeit generell 5 Jahre.
Verzicht auf
Karenzzeiten
Karenzzeit ist der Zeitraum zwischen Eintritt der Pflegedürftigkeit und erstmaliger Auszahlung der Leistung. Karenzzeiten sind in der privaten Pflegeversicherung nicht üblich.
Beitragsfreiheit im
Leistungsfall
Je nach Gesellschaft und Tarif ist eine Beitragsfreiheit ab Pflegegrad 1,2 oder 3 bereits enthalten oder kann gegen Zusatzbeitrag mit eingeschlossen werden.

Sollte der gewünschte Tarif keine Beitragsbefreiung beinhalten, können Sie auch die Absicherung in den Pflegegraden etwas höher wählen um so die fehlende Beitragsbefreiung im Leistungsfall auszugleichen.

Besonderheit Pflege Bahr:
Bei allen reinen Pflege Bahr Tarifen wird keine Beitragsbefreiung angeboten. (gesetzliche Regelung)

EinmalleistungEine zusätzliche Sonderzahlung in Form einer Einmalleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit verschafft Ihnen den finanziellen Spielraum für z. B. Wohnungsumbauarbeiten.
DynamikEine Dynamik bietet die Möglichkeit die vereinbarte Leistung in regelmäßigen Abständen anzupassen. Die Möglichkeit einer dynamischen Anpassung ist sehr wichtig, denn nur so können Sie Ihren Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Wichtig: Entgegen vieler Meinungen ist eine Dynamik niemals ein Pflichtprogramm und kann auf Wunsch problemlos ausgesetzt werden.
Einfacher
Nachweis der
Pflegebedürftigkeit
Die meisten Gesellschaften verzichten auf eine separate Prüfung und richten sich nach dem Einstufungsbescheid der gesetzlichen Pflegeversicherung.
BeitragsstabilitätGerade bei kleinen Gesellschaften oder bei den angebotenen Pflege Bahr Tarifen (ohne Gesundheitsprüfung) ist das Risiko stark steigender Beiträge sehr hoch.
GeltungsbereichGeltungsbereich ist der Bereich in dem der Versicherungsschutz gewährleistet wird. Die meisten Gesellschaften bieten Versicherungsschutz im Gebiet der Europäischen Union, teilweise sogar weltweit.
Verzichtet der
Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht
Wenn eine Gesellschaft nicht auf ihr Recht zur ordentlichen Kündigung verzichtet, kann diese Sie „ohne Angabe von Gründen“ aus dem bestehenden Vertrag kündigen.
Geschlossene GesundheitsfragenGesundheitsfragen die eine einfache und eindeutige Antwort ermöglichen: Zu diesen gehören gezielte Fragen nach bestimmten Diagnosen. Bei offenen Gesundheitsfragen (wie z. B.: Wurden Sie in den letzten 5 Jahren ärztlich beraten, behandelt oder untersucht?) riskieren Sie unwissentlich Falschangaben. Der Versicherer kann auch in diesem Fall die Leistung verweigern.
Absicherungshöhe in den einzelnen Pflegegraden

Eine vernünftig gewählte Absicherungshöhe ist immer ratsam. Bei allen ungeförderten Pflegezusatz-Tarifen ist die Absicherungshöhe frei wählbar.

Unsere Empfehlung (monatliche Absicherung):

GradHäusliche
Pflege*
Vollstationäre
Pflege
1300€300€
2600€2.100€
31.050€2.100€
41.500€2.100€
52.100€2.100€

*(durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Besonderheit Pflege Bahr:
Die maximale Absicherungshöhe wird von der jeweiligen Gesellschaft festgelegt und ist meist ab einem Eintrittsalter von 45 Jahren auf das gesetzliche Minimum begrenzt.

Pflege Bahr zu wenig (monatliche Absicherung):  

GradHäusliche
Pflege*
Vollstationäre
Pflege
160€60€
2120€120€
3180€180€
4240€240€
5600€600€

*(durch Angehörige, Laien oder ambulanten Dienst)

Die 70 / 70 Regel –> Legen Sie Ihren Fokus auf die richtigen Pflegegrade

  • Ca. 70% der aktuell Pflegebedürftigen befinden sich in den Pflegegraden 2 und 3.
  • Ca. 70% der aktuell Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt.
Leistung auch bei häuslicher Pflege durch Laien

Viele Gesellschaften erbringen die vereinbarte Leistung egal von wem oder wo Sie sich pflegen lassen.

Laienpflege: Pflege durch Familienangehörige

Verzicht auf Wartezeiten

Die meisten Anbieter einer Pflegezusatzversicherung verzichten generell auf Wartezeiten.

Besonderheit Pflege Bahr:
Bei einem reinen Pflege Bahr Tarif beträgt die Wartezeit generell 5 Jahre.

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Verzicht auf Karenzzeiten

Karenzzeit ist der Zeitraum zwischen Eintritt der Pflegedürftigkeit und erstmaliger Auszahlung der Leistung. Karenzzeiten sind in der privaten Pflegeversicherung nicht üblich.

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Beitragsbefreiung im Leistungsfall

Je nach Gesellschaft und Tarif ist eine Beitragsfreiheit ab Pflegegrad 1,2 oder 3 bereits enthalten oder kann gegen Zusatzbeitrag mit eingeschlossen werden.

Sollte der gewünschte Tarif keine Beitragsbefreiung beinhalten, können Sie auch die Absicherung in den Pflegegraden etwas höher wählen um so die fehlende Beitragsbefreiung im Leistungsfall auszugleichen.

Besonderheit Pflege Bahr:
Bei allen reinen Pflege Bahr Tarifen wird keine Beitragsbefreiung angeboten. (gesetzliche Regelung)

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Einmalleistung

Eine zusätzliche Sonderzahlung in Form einer Einmalleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit verschafft Ihnen den finanziellen Spielraum für z. B. Wohnungsumbauarbeiten.

Dynamik

Eine Dynamik bietet die Möglichkeit die vereinbarte Leistung in regelmäßigen Abständen anzupassen. Die Möglichkeit einer dynamischen Anpassung ist sehr wichtig, denn nur so können Sie Ihren Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Wichtig: Entgegen vieler Meinungen ist eine Dynamik niemals ein Pflichtprogramm und kann auf Wunsch problemlos ausgesetzt werden.

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Einfacher Nachweis der Pflegebedürftigkeit

Die meisten Gesellschaften verzichten auf eine separate Prüfung und richten sich nach dem Einstufungsbescheid der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Beitragsstabilität

Gerade bei kleinen Gesellschaften oder bei den angebotenen Pflege Bahr Tarifen (ohne Gesundheitsprüfung) ist das Risiko stark steigender Beiträge sehr hoch.

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Geltungsbereich

Geltungsbereich ist der Bereich in dem der Versicherungsschutz gewährleistet wird. Die meisten Gesellschaften bieten Versicherungsschutz im Gebiet der Europäischen Union, teilweise sogar weltweit.

Verzichtet der Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht

Wenn eine Gesellschaft nicht auf ihr Recht zur ordentlichen Kündigung verzichtet, kann diese Sie „ohne Angabe von Gründen“ aus dem bestehenden Vertrag kündigen.

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Geschlossene Gesundheitsfragen

Gesundheitsfragen die eine einfache und eindeutige Antwort ermöglichen: Zu diesen gehören gezielte Fragen nach bestimmten Diagnosen. Bei offenen Gesundheitsfragen (wie z. B.: Wurden Sie in den letzten 5 Jahren ärztlich beraten, behandelt oder untersucht?) riskieren Sie unwissentlich Falschangaben. Der Versicherer kann auch in diesem Fall die Leistung verweigern.

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Pflegegradversicherung – Antrag und Widerspruch

Alle Verträge der Leistungsbezieher, denen bereits eine Pflegebedürftigkeit der Stufen 0, 1, 2 oder 3 attestiert wurde, werden auf die neuen Pflegegrade umgestellt.

Wer ab 2017 pflegebedürftig wird, muss die Pflegeleistungen persönlich bei der jeweiligen Krankenkasse beantragen. Anschließend erfolgt die Begutachtung nach dem neuen Punktesystem.

Achtung!

Stellen Sie den Antrag möglichst frühzeitig, da  die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung frühesten ab dem Monat der Antragstellung erbracht werden.

Sind Sie im falschen Pflegegrad eingestuft worden, gehen Sie wie folgt vor.

  • Legen Sie binnen vier Wochen ab Eingang der Entscheidung der Pflegekasse Widerspruch ein.
  • Bitten Sie gleichzeitig um Einsicht in des Gutachten des Medizinischen Dienstes.
  • Begründen Sie Ihren Widerspruch – entweder sofort oder binnen eines weiteren Monats – wie folgt:

-Vergleichen Sie die Feststellungen des Gutachtens mit den Aufzeichnungen in Ihrem Pflegetagebuch, um zu sehen, ob es Abweichungen gibt.

-Schreiben Sie eine ausführliche Begründung mit genauen Angaben – z.B. der Zeitaufwand für die Hilfe beim Ankleiden

Nach Prüfung des Widerspruchs entscheidet die Pflegeversicherung, ob der Pflegebedürftige vom MDK erneut begutachtet wird. Bereiten Sie sich besonders gut auf den Besuch des Gutachters vor.

Pflegegradversicherung – Fazit

  • Wer bereits vor 2017 Leistungen aus der Pflegeversicherung bezog, wird nicht erneut begutachtet oder schlechter gestellt.
  • Durch die neuen Pflegegrade haben sich die Pflegeleistungen erhöht.
  • Der Pflegegrad 1 umfasst auch Menschen, die bislang leer ausgegangen sind.
  • Stationäre Pflegefälle erhalten einen Anspruch auf zusätzliche Betreuung.
  • In der stationären Pfleger steigt der Eigenanteil nicht, wenn der Pflegebedarf steigt.

Übersicht zu den aktuellen Testsiegern

Auf der folgenden Seite finden Sie eine ausführliche Übersicht zu den aktuellen Tests von:

  • Stiftung Warentest
  • Finanztest
  • Focus Money

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