DAK Pflegezusatzversicherung: informieren, prüfen & besser vergleichen

Wer nach der DAK Pflegezusatzversicherung sucht, möchte vor allem eines: eine gute Pflegeabsicherung zu fairen Beiträgen.
Die DAK bietet ihren Versicherten gemeinsam mit einem Kooperationspartner Pflegezusatz-Tarife an. Doch dieser ist nicht automatisch die beste Lösung für jeden. Der Markt bietet zahlreiche Alternativen – teils mit deutlich besseren Leistungen oder günstigeren Beiträgen.

Genau deshalb lohnt sich ein unabhängiger Pflegezusatzversicherung-Vergleich.

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Warum Pflegezusatzversicherung vergleichen so wichtig ist

Pflegezusatzversicherung ist nicht gleich Pflegezusatzversicherung. Leistungen, Beiträge und Bedingungen unterscheiden sich teils massiv.

Ein Vergleich hilft Ihnen dabei:

  • Leistungen je Pflegegrad zu prüfen
  • Tarife mit kurzen / keinen Wartezeiten zu finden
  • Beiträge realistisch zu vergleichen
  • Tarife mit einfachen Gesundheitsfragen zu filtern
  • Anbieter zu finden, die besser zu Ihrem Budget passen

Merke: Wer nicht vergleicht, entscheidet oft nach Bauchgefühl ➽ und zahlt später möglicherweise mehr für weniger Leistung.

Gesetzliche Pflegeversicherung: Die Versorgungslücke

Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der Pflegekosten. Der Rest bleibt als Eigenanteil – oft über Jahre.

Typische Kosten, die schnell teuer werden:

  • Pflegeheim (Eigenanteile, Unterkunft & Verpflegung)
  • Ambulante Pflege und zusätzliche Betreuung
  • Haushaltshilfe und Entlastungsleistungen
  • Umbauten in der Wohnung (z. B. Bad, Treppenlift)

Eine private Pflegezusatzversicherung soll genau diese Lücke abfedern – und Angehörige finanziell entlasten.

DAK & HanseMerkur: PlusFörderpflege (PflegeBahr) kurz erklärt

Über die DAK wird vorrangig der HanseMerkur-Tarif „PlusFörderpflege“ angeboten. Dabei handelt es sich um einen staatlich geförderten PflegeBahr-Tarif.

Typische Merkmale:

  • Monatliches Pflegegeld in begrenzter Höhe
  • Minimaler Leistungsumfang in allen Pflegegraden
  • Staatlicher Zuschuss (60 € pro Jahr) – klingt gut, ersetzt aber keine starken Leistungen
  • Keine Beitragsbefreiung im Leistungsfall
  • Keine Gesundheitsfragen – dafür geringere Leistungen

Wichtiger Hinweis: Bei PflegeBahr gilt eine Wartezeit von 5 Jahren!

PflegeBahr wird häufig als „einfacher Einstieg“ dargestellt – in der Praxis ist es jedoch nur eine begrenzte Basisabsicherung, die die tatsächliche Versorgungslücke nicht ausreichend schließt.

Mehr Infos zu diesem Tarif finden sie hier:
PlusFörderpflege / PflegeBahr der HanseMerkur – Details ansehen

Warum PflegeBahr nicht reicht (und wo die Grenzen liegen)

PflegeBahr-Tarife sind als einfacher Einstieg gedacht – nicht als leistungsstarke Rundum-Absicherung.

Das Problem: Die Leistungen sind gesetzlich vorgegeben und bewegen sich nur auf Mindestniveau, während die tatsächlichen Pflegekosten deutlich höher ausfallen können.

Typische Grenzen von PflegeBahr:

  • Leistungen nicht hoch genug, um große Eigenanteile zu decken
  • Wartezeit von 5 Jahren, bevor voller Leistungsanspruch besteht
  • Keine Beitragsbefreiung im Leistungsfall – der Beitrag läuft weiter
  • Leistungshöhen je Pflegegrad sind vorgegeben und nicht flexibel anpassbar
  • Staatliche Förderung fällt im Verhältnis zur Versorgungslücke gering aus
  • Ungewisse Beitragsentwicklung

Kurz gesagt: PflegeBahr kann helfen – aber nicht ausreichend. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich mit leistungsstärkeren Tarifen.

HanseMerkur-Tarife im Vergleich: PlusFörderpflege vs. PG vs. Kombination

Wichtig: Selbst wenn Sie zur HanseMerkur tendieren, lohnt sich ein Vergleich innerhalb der HanseMerkur. Neben der PlusFörderpflege gibt es klassische Pflegetagegeld-Tarife (z. B. „PG“ mit den Bausteinen PGA/PGS) sowie Kombinationslösungen.

Kurzvergleich (vereinfacht):

  • PlusFörderpflege (PflegeBahr): Einstieg ohne Gesundheitsfragen, aber Basisschutz + Wartezeit
  • PG (PGA/PGS): klassischer Pflegetagegeldtarif mit mehr Gestaltung/Leistung – aber mit Gesundheitsprüfung
  • Kombination PflegeBahr + PG: Förderung nutzen und Leistung zusätzlich erhöhen
Tarif Typ Für wen sinnvoll? Typische Stärken Mögliche Nachteile
PlusFörderpflege PflegeBahr (gefördert) Wenn Gesundheitsfragen vermieden werden sollen Förderung + ohne Gesundheitsfragen Wartezeit / begrenzte Leistung
PG (PGA/PGS) Pflegetagegeld Wenn höhere Leistung wichtig ist Mehr Leistung möglich / optional Zusatzbausteine Gesundheitsfragen
Kombi PB + PG Kombination Wenn Basis + stärkere Ergänzung gewünscht ist Förderung + zusätzliches Pflegegeld Komplexer – Vergleich wichtig

Von der Kombination aus PlusFörderpflege und PG raten wir ab.
Trotz staatlicher Förderung ist der Gesamtbeitrag meist höher als bei einem leistungsstarken reinen Pflegetagegeldtarif.

Die Förderung gleicht die Mehrkosten und die strukturellen Nachteile des PflegeBahr (z. B. Wartezeit, begrenzte Leistungen) nicht aus.

Unser Fazit: Wenn eine Gesundheitsprüfung möglich ist, ist ein klassischer Pflegetagegeldtarif in der Regel die sinnvollere Lösung.

Welcher Pflegezusatz-Tarif passt zu mir?

Beantworten Sie kurz:

  • Reicht mir eine Grundabsicherung?
  • Will ich möglichst hohe Leistungen im Pflegefall?
  • Möchte ich Tarife mit einfachen Gesundheitsfragen?

Orientierung:

PflegeBahr: Einstieg, gefördert, ohne Gesundheitsfragen – aber nur Basisschutz.

Pflegetagegeld: Höhere Leistung und flexibler – mit Gesundheitsprüfung.

Kombination: Förderung nutzen und Leistung zusätzlich erhöhen.

Jetzt Pflegezusatzversicherung vergleichen & passende Angebote anfordern

PflegeBahr (wie PlusFörderpflege) kann ein Einstieg sein – aber nicht die beste Gesamtlösung. Und selbst innerhalb der HanseMerkur gibt es Alternativen, die deutlich besser passen können.

Der schnellste Weg zur passenden Absicherung ist deshalb ein unabhängiger Vergleich:

  • Anbieterübergreifend vergleichen
  • Leistungen je Pflegegrad prüfen
  • Beiträge transparent gegenüberstellen
  • Tarife mit einfachen Gesundheitsfragen filtern
  • Unverbindlich Angebote anfordern

Tipp: Vergleichen Sie nicht nur DAK/HanseMerkur – sondern prüfen Sie auch, ob andere Gesellschaften bei Preis, Leistung, Dynamik oder Beitragsbefreiung besser zu Ihnen passen.

Jetzt die Anbieter einer Pflegezusatz­versicherung vergleichen!

Hinweis: Im Vergleichsergebnis haben Sie bei jedem Tarif über den Button „Tarif anpassen“ die Möglichkeit diesen individuell zu verändern.

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