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Krebs ist der Oberbegriff für bösartige Tumore oder Gewebebildungen. Die Anzahl der betroffenen Personen ist in den letzten Jahren steigend. So sind auch in Deutschland immer mehr Menschen von einer Krebserkrankung betroffen. Doch auch nach der Diagnose „Krebs“ besteht die Möglichkeit, sich gegen das Pflegerisiko abzusichern. Der Münchener Verein bietet Ihnen eine passende Pflegezusatzversicherung. Am Tag der Antragstellung muss die Krebs Erstdiagnose 3 Jahre her sein. Wenn dies gegeben ist, steht einer Absicherung beim Münchener Verein nichts im Weg.

Handelt es sich um Hautkrebs besteht keine „3-Jahres Frist“. Personen, die an einer Hautkrebserkrankung leiden, können sich beim Münchener Verein sofort gegen das Pflegerisiko absichern.

Anbieter Pflegezusatzversicherung bei Krebs

Folgende Versicherungsgesellschaften bieten trotz einer Krebs Erkrankung eine private Pflegeversicherung an:

  • Münchener Verein (Tarif: PrivatPflege) — Erstdiagnose oder erneute Diagnose vor mehr als 3 Jahren / Hautkrebs sofort versicherbar

Diese Tarife finden sie inklusive ihrer Gesundheitsfragen in unseren Vergleichsrechner.

Anleitung:

Krankheitsfilter im Vergleichsrechner

Achtung: Abfragezeitraum beachten!

Abfragezeitraum: Versicherbare Vorerkrankungen in der Pflegezusatzversicherung

Fast alle Erkrankungen versicherbar wenn diese länger wie 5 Jahre zurückliegen.

In den Gesundheitsprüfungen der Gesellschaften wird oft lediglich nach Erkrankungen innerhalb der letzten 5 Jahre gefragt. Sollte Ihre Erkrankung vor diesem Zeitraum liegen, können Sie bei den folgenden Gesellschaften versichert werden.

Gesellschaft / Tarif Abfragezeitraum
Allianz PZTB03 5 Jahre, vereinzelt nur 12 Monate
Münchener Verein Privat Pflege 5 Jahre
Nürnberger PAS 5 Jahre
Vigo PT 5 Jahre
SDK PG 5 Jahre
R+V PM 5 Jahre
VKB-BBKK-UKV Premium Plus 5 Jahre
Hallesche Olga flex 5 Jahre

Risikovoranfrage

Anonym

Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden! Doch nicht jede Erkrankungen ist auch gleich ein K.O. Kriterium. So starten Sie ihre anonyme Risikovoranfrage.

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Anzeigepflichtverletzung

Verjährung

Nach Ablauf einer Verjährungs – Frist von 10 Jahren ist eine Anfechtung des bestehenden Vertrages, selbst bei Vorsatz oder arglistiger Täuschung, durch den Versicherer nicht mehr möglich.

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Mehr zum Thema

Was ist Krebs?

Weltweit werden jährlich ca. 900 Millionen Dollar für Krebs ausgegeben. Somit ist Krebs die teuerste Krankheit der Welt! Der Begriff „Krebs“ ist allerdings lediglich ein Obergriff für über 100 verschiedene Krankheiten. Diese Krankheiten werden durch bösartige Tumore (Gewebebildungen) verursacht. Als bösartig wird ein Tumor bezeichnet, wenn sich die betroffenen Zellen unkontrolliert teilen oder vermehren und dabei aggresiv in das angrenzende Gewebe einwachsen oder dieses zerstören. Bösartige Tumore können im Gegensatz zu gutartigen Tumoren, Metastasen (Tochtertumore oder Geschwulste) bilden. Die genauen Ursachen für die Krebserkrankungen sind im Nachhinein nur selten feststellbar. Allerdings weiß man, dass eine Krebserkrankung auf Schädigungen des Erbgutes zurückzuführen ist.

Versicherungsschutz trotz Krebs beim Münchener Verein

Gesundheitsfragen im Tarif PrivatPflege vom Münchener Verein

Münchener Verein PrivatPflege Gesundheitsfragen1Mir ist bekannt,
dass für die zu versichernde Person kein Leistungsanspruch besteht, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung

  • bereits Pflegebedürftigkeit besteht oder bereits ein Antrag auf Leistungen aus einer privaten oder gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt wurde.
  • keine deutsche gesetzliche Pflegeversicherung (soziale Pflegeversicherung oder Private Pflegepflichtversicherung) besteht.
  • ein Antrag auf eine Pflegezusatzversicherung innerhalb der letzten 5 Jahre von einem Versicherungsunternehmen abgelehnt wurde.
  • eine anerkannte Schwerbehinderung (Grad der Behinderung/GdB oder Minderung der Erwerbsfähigkeit/MdE) von über 50 besteht.
  • eine der folgenden Krankheiten in den letzten 5 Jahren ärztlich diagnostiziert oder behandelt oder eine weitere Abklärung zur Feststellung einer der folgenden Krankheiten angeraten wurde, welche zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht abgeschlossen ist; diese Einschränkung gilt jedoch nur, wenn mir diese ärztliche Diagnose oder Behandlung oder das ärztliche Anraten bei Antragstellung bekannt sind und die Krankheit für den Eintritt der Pflegebedürftigkeit zumindest mitursächlich ist:

Erkrankungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems:
Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Apallisches Syndrom (Wachkoma), Bewegungskoordinationsstörungen (Ataxien), Creutzfeld-Jacob, Demenz, Epilepsie, Hydrozephalus, Multiple Sklerose, Myasthenia gravis, Parkinson-Krankheit, Schlaganfall, Querschnittslähmung

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems:
Arterienaneurysma, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankung, Koronarsklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit

Erkrankungen innerer Organe und Stoffwechselerkrankungen:
insulinpflichtiger Diabetes mellitus, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Leberzirrhose, Mukoviszidose, Niereninsuffizienz

Erkrankungen des Immunsystems:
HIV-Infektion, AIDS

Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems:
Arthrose, Muskeldystrophie, Rheuma

Genetische Erkrankungen:
Chorea Huntington, Down-Syndrom (Trisomie 21)

Sonstige Erkrankungen:
Adipositas ab Grad II (BMI > 35), Autismus, chronische offene Wunden, psychische Erkrankungen, Suchterkrankung (Alkohol, Drogen, Medikamente), vorgeburtliche Erkrankungen bei Kindern (z.B. Rötelembryopathie, Zytomegalie-Virus, Toxoplasmose, medikamenten-induzierte Schäden, Alkohol-, Drogenmissbrauchsschäden).

  • innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragstellung die Erstdiagnose oder die erneute Diagnose (rezidiv) bösartiger Neubildungen (bösartige Tumore) oder Hirntumor erfolgte; diese Einschränkung gilt jedoch nur, wenn mir diese ärztliche Diagnose bei Antragstellung bekannt ist und die Krankheit für den Eintritt der Pflegebedürftigkeit zumindest mitursächlich ist. Wenn ausschließlich Hautkrebs diagnostiziert wurde, ist ein Leistungsanspruch jedoch nicht ausgeschlossen.

Hinweise zu psychischen Erkrankungen

  • Ein Leistungsanspruch besteht, wenn die Behandlung abgeschlossen ist und nicht länger als 2 Monate gedauert hat, z. B. bei Behandlung durch Schulpsychologen (Verhaltensauffälligkeiten in der Schulzeit), Prüfungsstress, Traumabewältigung (Scheidung, Verlust etc.).
  • Unterstützungsmaßnahmen wie die psychologische Beratung während einer Rehamaßnahme, einer Anschlussheilbehandlung oder einer onkologischen Therapie sind sinnvoll und nicht als Behandlung einer psychischen Erkrankung anzusehen.