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Gerade an Diabetes Typ 1 oder 2 erkrankte Menschen haben es schwer eine passende Pflegezusatzversicherung zu finden, da diese Erkrankung bei den meisten Gesellschaften ein K.O. Kriterium ist und zur Ablehnung führt.

Anbieter Pflegezusatzversicherung bei Diabetes Typ 1 oder 2

Folgende Versicherungsgesellschaften bieten trotz einer Diabetes Erkrankung eine private Pflegeversicherung an:

  • Münchener Verein (Tarif: PrivatPflege) — Diabetes Typ 2 (nicht insulinpflichtig)
  • Vigo (Tarif: PT) — individuelle Prüfung für Diabetes Typ 1 und 2

Diese Tarife finden sie inklusive ihrer Gesundheitsfragen in unseren Vergleichsrechner.

Anleitung:

Krankheitsfilter im Vergleichsrechner

Achtung: Abfragezeitraum beachten!

Abfragezeitraum: Versicherbare Vorerkrankungen in der Pflegezusatzversicherung

Fast alle Erkrankungen versicherbar wenn diese länger wie 5 Jahre zurückliegen.

In den Gesundheitsprüfungen der Gesellschaften wird oft lediglich nach Erkrankungen innerhalb der letzten 5 Jahre gefragt. Sollte Ihre Erkrankung vor diesem Zeitraum liegen, können Sie bei den folgenden Gesellschaften versichert werden.

Gesellschaft / Tarif Abfragezeitraum
Allianz PZTB03 5 Jahre, vereinzelt nur 12 Monate
Münchener Verein Privat Pflege 5 Jahre
Nürnberger PAS 5 Jahre
Vigo PT 5 Jahre
SDK PG 5 Jahre
R+V PM 5 Jahre
VKB-BBKK-UKV Premium Plus 5 Jahre
Hallesche Olga flex 5 Jahre

Risikovoranfrage

Anonym

Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden! Doch nicht jede Erkrankungen ist auch gleich ein K.O. Kriterium. So starten Sie ihre anonyme Risikovoranfrage.

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Mehr zum Thema

Anzeigepflichtverletzung

Verjährung

Nach Ablauf einer Verjährungs – Frist von 10 Jahren ist eine Anfechtung des bestehenden Vertrages, selbst bei Vorsatz oder arglistiger Täuschung, durch den Versicherer nicht mehr möglich.

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Mehr zum Thema

Was ist Diabetes Typ 1 ?

Hierbei handelt es sich um eine Krankheit bei der das körpereigene Immunsystem Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, was dann zu einen zunehmenden Insulinmangel führt. Ursachen dafür sind genetische sowohl als auch Umweltfaktoren. Symptome der Krankheit sind Gewichtsabnahme, ständiges Durstgefühl, häufiges Wasserlassen, Kraftlosigkeit, Krämpfe und Kopfschmerzen.

Was ist Diabetes Typ 2 ?

Der Diabetes Typ 2, der auch Zuckerkrankheit genannt wird ist die häufigste Form der Diabetes. Ursache hierbei ist eine zu geringe Insulinwirkung an den Körperzellen. Dadurch steigt der Zuckergehalt des Blutes. Symptome bei diesen Typ sind Quälender Durst, vermehrter Harndrang, Schwäche, Müdigkeit, Sehstörungen, Juckreiz und Konzentrationsstörungen.

Versicherungsschutz trotz Diabetes Typ 2 (nicht insulinpflichtig)

Gesundheitsfragen im Tarif PrivatPflege vom Münchener Verein

Münchener Verein PrivatPflege Gesundheitsfragen1Mir ist bekannt,
dass für die zu versichernde Person kein Leistungsanspruch besteht, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung

  • bereits Pflegebedürftigkeit besteht oder bereits ein Antrag auf Leistungen aus einer privaten oder gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt wurde.
  • keine deutsche gesetzliche Pflegeversicherung (soziale Pflegeversicherung oder Private Pflegepflichtversicherung) besteht.
  • ein Antrag auf eine Pflegezusatzversicherung innerhalb der letzten 5 Jahre von einem Versicherungsunternehmen abgelehnt wurde.
  • eine anerkannte Schwerbehinderung (Grad der Behinderung/GdB oder Minderung der Erwerbsfähigkeit/MdE) von über 50 besteht.
  • eine der folgenden Krankheiten in den letzten 5 Jahren ärztlich diagnostiziert oder behandelt oder eine weitere Abklärung zur Feststellung einer der folgenden Krankheiten angeraten wurde, welche zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht abgeschlossen ist; diese Einschränkung gilt jedoch nur, wenn mir diese ärztliche Diagnose oder Behandlung oder das ärztliche Anraten bei Antragstellung bekannt sind und die Krankheit für den Eintritt der Pflegebedürftigkeit zumindest mitursächlich ist:

Erkrankungen des Gehirns und des zentralen Nervensystems:
Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Apallisches Syndrom (Wachkoma), Bewegungskoordinationsstörungen (Ataxien), Creutzfeld-Jacob, Demenz, Epilepsie, Hydrozephalus, Multiple Sklerose, Myasthenia gravis, Parkinson-Krankheit, Schlaganfall, Querschnittslähmung

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems:
Arterienaneurysma, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankung, Koronarsklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit

Erkrankungen innerer Organe und Stoffwechselerkrankungen:
insulinpflichtiger Diabetes mellitus, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Leberzirrhose, Mukoviszidose, Niereninsuffizienz

Erkrankungen des Immunsystems:
HIV-Infektion, AIDS

Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems:
Arthrose, Muskeldystrophie, Rheuma

Genetische Erkrankungen:
Chorea Huntington, Down-Syndrom (Trisomie 21)

Sonstige Erkrankungen:
Adipositas ab Grad II (BMI > 35), Autismus, chronische offene Wunden, psychische Erkrankungen, Suchterkrankung (Alkohol, Drogen, Medikamente), vorgeburtliche Erkrankungen bei Kindern (z.B. Rötelembryopathie, Zytomegalie-Virus, Toxoplasmose, medikamenten-induzierte Schäden, Alkohol-, Drogenmissbrauchsschäden).

  • innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragstellung die Erstdiagnose oder die erneute Diagnose (rezidiv) bösartiger Neubildungen (bösartige Tumore) oder Hirntumor erfolgte; diese Einschränkung gilt jedoch nur, wenn mir diese ärztliche Diagnose bei Antragstellung bekannt ist und die Krankheit für den Eintritt der Pflegebedürftigkeit zumindest mitursächlich ist. Wenn ausschließlich Hautkrebs diagnostiziert wurde, ist ein Leistungsanspruch jedoch nicht ausgeschlossen.

Hinweise zu psychischen Erkrankungen

  • Ein Leistungsanspruch besteht, wenn die Behandlung abgeschlossen ist und nicht länger als 2 Monate gedauert hat, z. B. bei Behandlung durch Schulpsychologen (Verhaltensauffälligkeiten in der Schulzeit), Prüfungsstress, Traumabewältigung (Scheidung, Verlust etc.).
  • Unterstützungsmaßnahmen wie die psychologische Beratung während einer Rehamaßnahme, einer Anschlussheilbehandlung oder einer onkologischen Therapie sind sinnvoll und nicht als Behandlung einer psychischen Erkrankung anzusehen.

Versicherungsschutz trotz Diabetes Typ 1 und 2 (individuelle Prüfung)

Gesundheitsfragen im Tarif PT (Düsseldorfer Pflegegeld) von der Vigo Krankenversicherung

Vigo PT Düsseldorfer Pflegegeld Gesundheitsfragen1Fragen zur Person
Größe / Gewicht

2Besteht Pflegebedürftigkeit
oder wurden jemals Leistungen aus der gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung beantragt?

Bedauerlicherweise können wir Ihnen keinen Versicherungsschutz anbieten, wenn diese Frage mit ja beantwortet wird.

3Nicht versicherbare Erkrankungen
Bedauerlicherweise können wir Ihnen keinen Versicherungsschutz anbieten, wenn die folgende Frage mit ja beantwortet wird.

Besteht oder bestand in den letzten 5 Jahren eine der nachfolgend aufgeführten Erkrankungen oder erfolgten Behandlungen/Nachuntersuchungen?

  • Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit, Alzheimer, amyotrophe Lateralsklerose, Apallisches Syndrom (Wachkoma), Ataxien (Bewegungskoordinationsstörungen), Autismus, Chorea Huntington, Creutzfeldt-Jakob, Demenz, Down-Syndrom, Gehirnblutung, Hirnleistungsstörung, HIV-Infektion, Leberzirrhose, Morbus Bechterew, Mukoviszidose, Myasthenia gravis (Muskelschwäche), Multiple Sklerose, Nierenerkrankung (dialysepflichtig), Parkinson, psychische Erkrankungen (stationär behandelt), Querschnittslähmung, Schizophrenie

4Wurde jemals einer der folgenden Anträge gestellt?
Erwerbsminderungs-, Erwerbsunfähigkeits- oder Berufsunfähigkeitsrente, Dienstunfähigkeit, Behinderungsgrad

Sofern diese Frage mit ja beantwortet wird, sind die Kopien der dort jeweils eingereichten Antragsunterlagen sowie die Bescheide diesem Versicherungsantrag beizulegen. Bei vorliegendem Behinderungsgrad reicht es aus, den Bescheid einzureichen.

5Wurde eine der nachfolgend aufgeführten Erkrankungen
in den letzten fünf Jahren bei Ihnen festgestellt und/oder erfolgten Behandlungen/Nachuntersuchungen?

Erkrankungen der Immunabwehr, des Stoffwechsels oder der Atemwege
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Bronchiektasen, Sarkoidose, Immundefekte

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der inneren Organe oder der Gefäße
Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, arterielle Verschlusskrankheit, Arteriosklerose (Arterienverkalkung), Aneurysma, Lebererkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, Organ- oder Gewebetransplantation

Erkrankungen des Nerven-Systems, der Psyche oder des Gehirns
Neuropathie, Polyneuropathie, Psychische Erkrankungen und/oder Verhaltensstörungen, Rückenmarkserkrankungen, Schädel-Hirn-Trauma, Schädigung oder Erkrankung des Gehirns oder des Nervensystems, Schlaganfall (auch TIA), zerebrale Durchblutungsstörungen, zerebrovaskuläre Krankheiten, Epilepsie, Lähmungen (auch Kinderlähmung)

Krebs sowie Erkrankungen der Knochen, der Gelenke oder des Bewegungsapparates
Bösartige Tumorerkrankungen, Leukämie, Arm- und/oder Beinamputationen, Osteoporose, Arthritis, Arthrose, Rheuma

Zusatzfragebogen für Diabetes der Vigo Gesellschaft:

1. Wie lautet die genaue Diagnose ?

O Typ 1              O Typ 2                                              Wann wurde die Diagnose gestellt:_____________

2. Wird Ihr Diabetes derzeit behandelt ?

O Ja               O Nein         O nicht bekannt              Diabetesdiät

O Ja               O Nein         O nicht bekannt              Tabletten           Welche?_____________________

O Ja               O Nein         O nicht bekannt               Insulin              Wieviel Einheiten täglich?_________

3. Haben Sie Diabetes Folgeschäden ?                      Wenn ja an welchen Folgeschäden leiden Sie ?

O Ja               O Nein          O nicht bekannt            O Arme/Beine   O diabetischer Fuß   O Augen   O Nieren

4. Wie hoch war Ihr letzter HbA1c-Wert ?

O < 6,5%        O 6,5% – 7,5%        O 7,5% 8,5%        O 8,5% – 9,5%        O > 9,5%

5. Messen Sie ihren Blutzucker selbst ?

O Ja                O Nein            O nicht bekannt

6. Haben sie jemals an einer Diabetikerschulung teilgenommen ?

O Ja                O Nein           O nicht bekannt

7. Nehmen Sie an einem Disease – Management – Programm teil (DMP) ?

Wenn ja, seit wann und welcher Arzt betreut das Programm?